Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1048
Längster Konjunkturtrend seit 20 Jahren zu Ende gegangen

Ausfallrisiken steigen wieder

Insolvenzrisiken von Geschäftspartnern in Europa und Nordamerika, vor allem aber in Deutschland, waren lange Zeit so gut wie nicht vorhanden. Jetzt steigt das Risiko wieder, sagt der Kreditversicherer Coface. Denn ein einmaliger Trend ist zu Ende gegangen.

Die „grünen Zeiten" sind vorbei

Achten Sie wieder stärker auf die finanzielle Gesundheit ihrer Geschäftspartner. Denn mit der abflauenden Konjunktur steigt das Insolvenzrisiko. Sorgen bereitet vor allem der Industriesektor mit seinem spürbaren Auftragseinbruch. Laut Coface, ein großer französischer Kreditversicherer, endete der längste Expansionszyklus in der Eurozone in 30 Jahren bereits im letzten November.
Besonders riskant sind laut Coface die Metall-, Papier und Textilbranche in Europa. Der Automobilsektor schwächelt zunehmend. Auch die Chemie ist in der Folge in Deutschland nicht mehr im grünen (risikolosen) Bereich. Denn mit abschwächender Wirtschaftslage setzt die nachlassende Nachfrage die Erzeugerpreise unter Druck. Der Index der Auftragseingänge für deutsche chemische Erzeugnisse lag Ende Dezember 2018 bei 102 Punkten gegenüber 111 im Vorjahr – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die nachlassenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Geschäftsmodell der chemischen Hersteller in Frage stellen.
Langfristig sieht Coface für die Chemie auch wachsende strukturelle Risiken. Denn die Präferenzen der Konsumenten werden sich ändern. Sie werden umweltorientierter „und daher zurückhaltender beim Plastikverbrauch". Im grünen Bereich ist nur noch das Gesundheitswesen.

Fazit

Schärfen Sie wieder ihre Sensibilität, was Ausfallrisiken angeht. Schon in diesem Jahr wird die Insolvenzquote in der Eurozone von nahezu 0% auf 2% ansteigen. Größtes Ausfallrisiko hat derzeit die Türkei mit einer Insolvenzquote von 12%.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bayerische Vermögen Management AG in der Ausschreibung

Die Bayerische Vermögen lässt zu viele Fragen offen

Thumb Stiftungsvermögen 2024. © Collage: verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envator elements
Die Bayerische Vermögen AG gibt sich selbstbewusst. “Wir schauen immer ganz genau hin. Deswegen sind wir in der Analyse und Bewertung von Finanzinstrumenten auch seit vielen Jahren ganz vorne dabei“, heißt es auf der Website. „Unsere Unabhängigkeit und Stärke geben uns den nötigen Spielraum, um den Markt aktiv mitzugestalten. Dabei bleiben wir bodenständig, kritisch und immer in Ihrer Reichweite.“ Das sind starke Worte, die sich in der Praxis bewähren müssen. Der Leser ist gespannt.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 34

Unsere internationalen Aktien fürs Leben

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Nach den deutschen Dauerläufern stellen Pferdchen und Fuchs in der 34. Folge des Geldtipp-Podcasts die internationalen Aktien vor, die langfristig in ein ausgewogenes Depot gehören. Sie diskutieren, wie sich die Auswahlkriterien für ausländische und für heimische Titel unterscheiden.
  • Trusted Wealth Manager 2024 – Vertrauenswürdige Vermögensverwalter

Die meisten Vermögensverwalter in Deutschland verdienen Vertrauen

Trusted Wealth Manager 2024. © Verlag FUCHSBRIEFE
Wer ist als Vermögensmanager vertrauenswürdig? Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz wertet wie im immer zum Jahresbeginn ihr laufendes Monitoring «Trusted Wealth Manager» aus. Und da gibt es 2024 viel Positives zu berichten!
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bayerische Vermögen Management AG in der Ausschreibung

Die Bayerische Vermögen lässt zu viele Fragen offen

Thumb Stiftungsvermögen 2024. © Collage: verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envator elements
Die Bayerische Vermögen AG gibt sich selbstbewusst. “Wir schauen immer ganz genau hin. Deswegen sind wir in der Analyse und Bewertung von Finanzinstrumenten auch seit vielen Jahren ganz vorne dabei“, heißt es auf der Website. „Unsere Unabhängigkeit und Stärke geben uns den nötigen Spielraum, um den Markt aktiv mitzugestalten. Dabei bleiben wir bodenständig, kritisch und immer in Ihrer Reichweite.“ Das sind starke Worte, die sich in der Praxis bewähren müssen. Der Leser ist gespannt.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 34

Unsere internationalen Aktien fürs Leben

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Nach den deutschen Dauerläufern stellen Pferdchen und Fuchs in der 34. Folge des Geldtipp-Podcasts die internationalen Aktien vor, die langfristig in ein ausgewogenes Depot gehören. Sie diskutieren, wie sich die Auswahlkriterien für ausländische und für heimische Titel unterscheiden.
  • Fuchs plus
  • Wilder Bullen-Run am Krypto-Markt

Bitcoin auf dem Weg zum Allzeithoch

Die Kryptowährungen erleben einen wilden Bullen-Run. Allein am Mittwoch schoss der Bitcoin-Kurs (BTC) um über 9% nach oben. Die Kryptowährung ist mit Höchstgeschwindigkeit zum Allzeithoch bei 67.000 US-Dollar unterwegs. FUCHS-Devisen Krypto-Analyst Jannis Grunewald prognostiziert die weitere Entwicklung.
Zum Seitenanfang