Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
6273
Startups – Berlin erhält Großteil deutscher Finanzierungen

Berlin baut Vorsprung in der Startup-Szene aus

Berlin hat im ersten Halbjahr 75% aller deutschen Startup-Finanzierungen für sich verbuchen können. Die Gründerhauptstadt ist damit so stark wie nie zuvor. Das Ökosystem aus ehemaligen Gründern, die Neugründungen unterstützen, günstigen Mieten in Inkubatoren und weiteren Vorteilen funktioniert weiterhin gut.

Berlin bleibt die Hauptstadt der Startups. Allein im ersten Halbjahr zog die Bundeshauptstadt 76% des in Deutschland investierten Startup-Kapitals an. 2,1 Mrd. Euro von 2,8 Mrd. Euro flossen in den deutschen Osten.

Hamburg und München sind damit abgeschlagen. Deren Startup-Ökosystem ist weniger gut entwickelt. Die Unternehmen dort sind kleiner und wachsen langsamer.

2,8 Mrd. Euro bedeutet auch einen neuen Höchstwert für Investitionen in Deutschland. Erfreulich ist dabei, dass auch die Zahl der Finanzierungen insgesamt gestiegen ist. Immer mehr Unternehmen erhalten Risikokapital. Der Technologie-Sektor entwickelt sich damit stetig aufwärts.

Berlin mit gut funktionierendem Ökosystem für Gründer – größte Finanzierungsrunden für Berliner Unternehmen

Der Abgesang auf Berlin war falsch. In den letzten Monaten häuften sich Berichte, dass die Hauptstadt als Gründungsstandort an Schlagkraft verliert. Aber das Gründerbiotop funktioniert noch immer sehr gut. Es besteht aus Inkubatoren, die Startups recht günstige Mieten bieten, erfahrenen Gründern, die als Business-Angels beim Start neuer Unternehmen helfen und einer Stadt, die Programmierer und Ingenieure aus aller Welt anzieht.

Auffällig: Die ganz großen Finanzierungsrunden entfallen auf Berlin. Die fünf größten Finanzierungen von GetYourGuide (428 Mio. Euro) bis Friday (114 Mio. Euro) gingen ausschließlich an Berliner Unternehmen. Für manche Neugründungen wie GetYourGuide, 2008 in Zürich gegründet oder Doctolib aus Paris dürfte die Nähe zu großen internationalen Risikokapitalgesellschaften ein wesentlicher Grund gewesen sein, einen zweiten Sitz in Berlin aufzumachen.

Fazit:

Berlin bleibt mit Abstand deutsche Gründerhauptstadt und wird Paris, das 2018 die meisten Investitionen in Kontinentaleuropa anzog, voraussichtlich in diesem Jahr wieder überholen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Euro profitiert von Wirtschaftsstruktur in der Eurozone

Im steilen Teil der Lernkurve

Die Eurozone liefert miserabe Daten. Der Euro hält sich trotzdem gut. Dafür gibt es Gründe.
  • Fuchs plus
  • Es ist nicht alles rabenschwarz

Da geht noch was

Einen Wirtschaftseinbruch von bis zu 20,6 Prozentpunkte. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich massiv verschlechtert. Der vorläufige ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 87,7 Punkte eingebrochen – der stärkste Rückgang seit 1991 und der niedrigste Wert seit August 2009. Dennoch gibt es immer wieder Gründe, den Kopf nicht hängen zu lassen.
  • Fuchs plus
  • Auf Jahre hinweg Einwohnerwachstum

Erfurt mit ordentlichen Renditen

Erfurt als attraktiver Immobilienstandort Bildquelle: Pixabay
Erfurt hat sich in den jüngsten Jahren wirtschaftlich gut entwickelt. Die Arbeitslosigkeit ist gering. Elektronikindustrie, Logistik und Dienstleister bieten inzwischen viele gut bezahlte Arbeitsplätze. Die Stadt wächst. Dennoch sind die Immobilien-Preise noch im Rahmen. Die Renditen liegen über jenen der großen Städte.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Shutdown für die Wirtschaft

Merkel ohne brauchbaren Plan

Die Bundesregierung hat keine brauchbare Strategie in der Corona-Krise. Copyright: Picture Alliance
Die neue Strategie der Bundesregierung leidet an einem fatalen Zielkonflikt: Weil die Ansteckungsrate maximal gesenkt werden soll, muss sie die Kontaktsperren für lange Zeit aufrecht erhalten. Das verurteilt die Wirtschaft zu einem langen Siechtum. Länder wie Niederlande und Schweden zeigen, dass diese Strategie nicht alternativlos ist.
  • Fuchs plus
  • Vermögensstrategie für das zweite Quartal 2020

Japan-Modus 2.0

Mit Fuchs-Kapital einen Weg aus der Krise finden. Copyright: Pixabay
An den Börsen ging es im März turbulent zu. Die Aktien stürzten tief in den Keller, klettern inzwischen aber langsam wieder die Treppe hinauf. Anleger, die empfehlungsgemäß den Mut hatten, bei DAX-Kursen um 8.500 Punkte einzusteigen, liegen deutlich im Plus. Für das zweite Quartal gilt es nun, die Strategie zu justieren und taktische Anpassungen vorzunehmen.
  • Fuchs plus
  • Fuchs-Depot: Berliner Effekten aufstocken

Nasdaq-Short mit gutem Gewinn verkauft

Die Bärenmarkt-Rally hat etwas Schwung verloren. Wir glauben aber, dass sie noch ein Stück weiterlaufen wird. Darum halten wir an unseren beiden Verkaufsorders fest. Unsere Short-Spekulation haben wir mit Gewinn beendet und einen unserer Depot-Werte wollen wir aufstocken.
Zum Seitenanfang