Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1126
Durch Software-Formel Preiserhöhungen in den Griff kriegen

Besser Zielpreise statt Einzelpreise verhandeln

Bei „neuen" Teilen fordert der Lieferant oft sehr viel höhere Preise – die viele Kunden dann zähneknirschend durchwinken. Das muss nicht sein! Mit Hilfe eines mathematischen Analysewerkzeugs (wie Non-Linear Performance Pricing, NLPP) vermeiden Sie böse Überraschungen. Hierbei werden Zielpreise für die Teilefamilie im Vertrag festgeschrieben. Wir sagen Ihnen die Formel.

Sichern Sie sich gegen unerwartete Preiserhöhungen ab! Das geht. Verhandeln Sie bei bestimmten Warengruppen Zielpreise statt Einzelpreise. Betroffen sind vor allem Warengruppen mit einer hohen Varianz an Sachnummern, z.B. Schrauben oder Etiketten. Haben Sie als Einkäufer lediglich Einzelpreise für „alte" Teile verhandelt, wittert so mancher Lieferant seine Chance. Bei „neuen" Teilen setzt er für die neuen Sachnummern (zuweilen unangemessen) hohe Preise an. Weil der Aufwand für Recherche, Anfrage und Preis-verhandlung von Alternativen zu hoch ist, winkt der Kunde die Forderung zumeist zähneknirschend durch. Budgets müssen so nachjustiert werden. Die Marge sinkt.

Zielpreise helfen weiter. Denn fixierte Einzelpreise bieten zwar Preissicherheit für das aktuelle Beschaffungsportfolio. Bei Zielpreisen wird eine Zielpreisformel für die Teilefamilie im Vertrag festgeschrieben. Der Preis für alle zukünftigen Teile wird nach dieser Formel berechnet.

Nutzen Sie dazu Analysewerkzeuge. Ein solches ist Non-Linear Performance Pricing (NLPP). NLPP berechnet pro Warengruppe eine Zielpreisformel, die den Einfluss von Produkteigenschaften (z.B. Länge, Gewicht, Material etc.) auf den Preis darstellt. Wird der Preis für eine neue Sachnummer benötigt, werden die Parameter des neuen Teils einfach in die Zielpreisformel eingesetzt – und der Einkäufer erhält von der Software sofort den Zielpreis.

Fazit

Überhöhten Preisen wird ein Riegel vorgeschoben; aufwändige neue Angebotsvergleiche entfallen. Für beide Parteien sind die kommerziellen Rahmenbedingungen während der gesamten Vertragslaufzeit klar.

Hinweis: Wie das genau abläuft, zeigen Ihnen die Experten von Saphirion (Zug/Schweiz). (https://www.saphirion.com/nlpp.html).

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bank im Bistum Essen eG in der Ausschreibung

Die BiB ist kein Zug, auf den die Stiftung aufspringen will

Thumb Stiftungvermögen 2024. © Collage: Verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envato elements
Die Bank im Bistum Essen (BiB) begrüßt die Stiftung Fliege, die ihre drei Millionen Euro Kapital neu anlegen will, mit einem überaus empathischen Schreiben. Sie bittet ausführlich um Entschuldigung, weil sie durch Krankheit bedingt nicht in der Lage gewesen sei, den erbetenen Anlagevorschlag fristgerecht einzureichen. Man fühlt sich ein wenig wie unter Freunden und möchte gern einen Sympathiebonus vergeben. Ob das nach Studium des Anlagevorschlags auch noch so ist, wird sich zeigen.
  • Fuchs plus
  • Doppelter Urlaubsanspruch bei unrechtmäßiger Kündigung?

Bundesarbeitsgericht löst auf

Bei einer zeitlichen Überschneidung einer rechtswidrigen Kündigung mit einer neuen Beschäftigung könnte theoretisch ein doppelter Urlaubsanspruch entstehen. Das Bundesarbeitsgericht musste jetzt entscheiden, wie damit umzugehen ist.
  • Fuchs plus
  • Dekarbonisierung: Andere Standorte attraktiver als Deutschland

Skandinavien bei Dekarbonisierung weit vorn

Obwohl die deutsche Regierung die ganze Wirtschaft auf Klimaneutralität trimmen will - wie die EU - bietet Deutschland keine guten Rahmenbedingungen für eine Dekarbonisierungsstrategie. Das zeigt eine Umfrage von EY unter Unternehmen. Andere Standorte sind attraktiver.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Geldpolitik bringt Euro-Kurs weiter unter Druck

Zinsschritt der Fed wird immer unwahrscheinlicher

Der Markt spiegelt derzeit nur eine Wahrscheinlichkeit von 20% für eine Zinssenkung im Juni wider. Die Frage in den kommenden Wochen wird sein, ob die Fed überhaupt zwei Zinssenkungen durchführen kann.
  • Fuchs plus
  • Trendwende in China wird greifbar

CNY macht Druck auf EUR

Die Wirtschaftsdaten in China sind durchwachsen. Aber die Währung hat eine klare Richtung eingeschlagen. Der Yuan macht zunehmend Druck auf den Euro. Aktuelle Daten aus dem Reich der Mitte machen eine größere Bewegung des CNY wahrscheinlich.
  • Fuchs plus
  • Taiwans Wirtschaft läuft rund

Wachstum und Inflation ziehen an

Der weltweite Technologiewettlauf ist voll entbrannt. Vor allem mit ihrer Halbleiterkompetenz haben sich Unternehmen wie TSMC ihren Ruf aufgebaut und hohe Wettbewerbshürden etabliert. Das Exportpowerhouse Taiwan bietet für Investoren im Tech-Sektor spannende Möglichkeiten an deren Erfolg und der starken Devise zu partizipieren.
Zum Seitenanfang