Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2206
Gefahrenquelle Fußboden

Arbeitsunfälle in deutschen Betrieben

1.000 mal am Tag fallen in deutschen Betrieben Mitarbeiter auf die Nase. Und zwar wortwörtlich. Die Ursache ist vielfach die gleiche. Und Unternehmen können etwas dagegen tun.
In deutschen Betrieben wird (zu) viel gefallen. Die meisten Arbeitsunfälle in Deutschland – über 1.000 sind es an einem Tag – passieren durch Stolpern, Rutschen, Stürzen (SRS). Laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung (DGUV) machen derartige Arbeitsunfälle fast ein Drittel (30,8%) aller meldepflichtigen Vorfälle in den Betrieben aus. 15,8% aller Arbeitsunfälle und damit rund die Hälfte aller SRS-Crashs passieren, weil Arbeitnehmer auf unebenem Fußboden oder über Hindernisse am Boden gestolpert, ausgerutscht oder gestürzt sind. Mit teuren Konsequenzen. Die SRS-Unfälle verursachen  hohe Kosten. Jährlich entfallen etwa 330 Mio. Euro auf Versicherungsleistungen und ca. acht Mrd. auf Produktionsausfälle. Mehr als 6.000 Unfälle führen jährlich zu derart schweren Verletzungen, dass die Betroffenen eine Rente erhalten. Mögliche Maßnahmen sind:
  • Vermeiden Sie in Büros und Fabrikhallen unterschiedliche Fußbodenhöhen
  • Verzichten Sie auf Türschwellen
  • Kabel gehören in Kabelschächte oder -kanäle; lassen Sie Kabelbrücken verwenden
  • Schmutzmatten in Eingangsbereichen verwenden
  • Gefahrenquellen kennzeichnen (Warnhinweise)
  • Rutschige Fußböden abstumpfen und gegen wetterbedingte Glätte vorbeugen.

Fazit: Wenn Sie der Belegschaft und ihrer Versicherungsprämie etwas Gutes tun wollen, denken Sie zuvorderst an die Fußböden.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • OLG-Entscheidung: Unverbindliche E-Mail-Anfragen führen nicht zu Buchungsverträgen

Dienstreise: Anfrage ist noch kein Vertrag

Eine Zimmeranfrage per E-Mail stellt noch keinen verbindlichen Beherbergungsvertrag dar. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt/M entschieden.
  • CDU in der selbstgewählten politischen Isolation

Gefesselt auf der Brandmauer

Die CDU steckt in der strategischen Sackgasse fest. Trotz Wahlerfolg in Baden-Württemberg fehlt der Union ein politisches Druckmittel, da sie jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Diesen selbstmörderischen Kurs wird die Union mit Merz nicht mehr lange aushalten, meint FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Stefan Ziermann.
  • Fuchs plus
  • Rohstoff-Sicherung: Wettbewerbsverzerrung in Europa

Lithium-Wettlauf in Europa

Die Europäische Union fördert die Produktion kritischer Rohstoffe, um unabhängiger von Importen zu werden. Im Erzgebirge könnte schon 2030 der Abbau von Lithium anlaufen. Doch die Länder in Europa gehen strategisch sehr unterschiedlich vor. Das führt zu einem stark verzerrten Wettbewerb um die Rohstoff-Sicherung in Europa.
Zum Seitenanfang