Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1095
Gefahrenquelle Fußboden

Arbeitsunfälle in deutschen Betrieben

1.000 mal am Tag fallen in deutschen Betrieben Mitarbeiter auf die Nase. Und zwar wortwörtlich. Die Ursache ist vielfach die gleiche. Und Unternehmen können etwas dagegen tun.
In deutschen Betrieben wird (zu) viel gefallen. Die meisten Arbeitsunfälle in Deutschland – über 1.000 sind es an einem Tag – passieren durch Stolpern, Rutschen, Stürzen (SRS). Laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung (DGUV) machen derartige Arbeitsunfälle fast ein Drittel (30,8%) aller meldepflichtigen Vorfälle in den Betrieben aus. 15,8% aller Arbeitsunfälle und damit rund die Hälfte aller SRS-Crashs passieren, weil Arbeitnehmer auf unebenem Fußboden oder über Hindernisse am Boden gestolpert, ausgerutscht oder gestürzt sind. Mit teuren Konsequenzen. Die SRS-Unfälle verursachen  hohe Kosten. Jährlich entfallen etwa 330 Mio. Euro auf Versicherungsleistungen und ca. acht Mrd. auf Produktionsausfälle. Mehr als 6.000 Unfälle führen jährlich zu derart schweren Verletzungen, dass die Betroffenen eine Rente erhalten. Mögliche Maßnahmen sind:
  • Vermeiden Sie in Büros und Fabrikhallen unterschiedliche Fußbodenhöhen
  • Verzichten Sie auf Türschwellen
  • Kabel gehören in Kabelschächte oder -kanäle; lassen Sie Kabelbrücken verwenden
  • Schmutzmatten in Eingangsbereichen verwenden
  • Gefahrenquellen kennzeichnen (Warnhinweise)
  • Rutschige Fußböden abstumpfen und gegen wetterbedingte Glätte vorbeugen.

Fazit: Wenn Sie der Belegschaft und ihrer Versicherungsprämie etwas Gutes tun wollen, denken Sie zuvorderst an die Fußböden.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Zuschlag nicht gerechtfertigt

OP-Maske ist keine persönliche Schutzausrüstung

Atemschutzmaske, Copyright: Pexels
Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung zählt im Betrieb zu den wichtigsten Corona-Maßnahmen, um Ansteckungen zu reduzieren. Dabei ist es nicht egal, ob eine OP- oder FFP2-Maske die Nase und den Mund bedecken. Jetzt musste das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg entscheiden, ob Masketragen sogar einen Zuschlag zum Entgelt rechtfertigt.
  • Fuchs plus
  • Wenn das Geschäft des Freundes in die Binsen geht ...

Geplatzte Privatdarlehen steuerlich berücksichtigen

Eine Person mit leeren Hosentaschen. Copyright: Pixabay
Der Fall kommt in der Praxis häufig vor: Jemand gewährt einem Freund einen privaten Kredit. Am Ende geht das Geschäft des Freundes pleite, der Kredit platzt. Wie kann der Geschädigte das steuerlich geltend machen?
  • Fuchs plus
  • Gewinnausschüttung im Ausland

Hoffnung auf den Europäischen Gerichtshof

Sitzung des EuGH. Copyright: curia.europa.eu
Auf andere angewiesen zu sein, ist nicht immer angenehm. Das gilt auch für inländische Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft, die Gewinne im Ausland ausschüttet. Doch zwei Verfahren vor Finanzgerichten machen jetzt Hoffnung auf Erleichterung.
Neueste Artikel
  • Teil 1: Der Auftakt

Der 18. Private Banking Gipfel im Video

Alle Jahre wieder im November ist es soweit: Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz prämiert auf dem Private Banking Gipfel die besten Vermögensmanager im deutschsprachigen Raum. Sie waren nicht dabei? Kein Problem! Mit unseren Videos können Sie den Gipfel auch nachträglich noch miterleben.
  • Fuchs plus
  • Hohe Investitionen ins Gasnetz

Stadtwerke schaffen Investitionsruinen

Gasherd. Copyright: Pixabay
Stadtwerke investieren weiterhin große Summen in das Gasverteilnetz. Es sorgt dafür, dass Erdgas in allen Haushalten verfügbar ist. Dort wird es vor allem als Heizenergie genutzt. Aber durch die Energiewende wird Erdgas seine Bedeutung als Heizenergie verlieren. Fernwärme und Wärmepumpenheizungen sind die Alternativen. Die Investitionen bedrohen in Zukunft die Finanzen der Städte.
  • Fuchs plus
  • TOPS 2022: Brandschutzmauer fürs Vermögen

LGT Bank: Go for Gold

Hauptgebäude der LGT in Vaduz, Liechtenstein. Copyright: lgt.com
Der Vorjahressieger kann auch in diesem Markttest mit seinem Gesamtauftritt überzeugen. Vom Selbstverständnis sieht man sich als ein „werteorientiertes Familienunternehmen“ und als eine „globale Privatbank“ zugleich. Dies zeigt sich u. a. in den 20 Standorten weltweit. Mit einem zweiten Platz in der Ewigen Bestenliste verfügen die „Fürstlichen“ über eine hervorragende Leistungsbilanz.
Zum Seitenanfang