Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
925
Reform der betrieblichen Altersversorgung

Betriebsrente: Für Unternehmer wird's teurer

Die neuen Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung führen zu mehr Kosten bei Unternehmern. Denn künftig finanzieren sie die dritte Säule der Altersversorgung teilweise mit.
Die Verbesserungen bei der betrieblichen Altersversorgung (BaV) werden Unternehmen viel Geld kosten. Denn die Stärkung der Dritten Säule der Altersversorgung – neben der Gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Vorsorge in Form der Riester- oder Rürup-Rente – finanzieren sie künftig teilweise mit. Hier die bisher bekannten Eckpunkte: Ab 2019 zahlen Unternehmen einen Zuschuss von 15% bei neuen Gehaltsumwandlungen. Bisher profitieren Arbeitgeber, weil bei Gehaltsumwandlungen ihre Sozialversicherungsbeiträge für die umgewandelte Summe entfallen. Ab 2022 werden die Zahlungen auch für alte Verträge fällig. Neu eingeführt wird eine betrieblich organisierte Altersvorsorge ohne Garantiesumme. Sie sparen hier also die ansonsten fälligen, nicht kalkulierbaren Rückstellungen. Aber: Gewerkschaften und Arbeitgeber müssen sich auf entsprechende Modelle verständigen. Hier könnten Zusatzkosten durch Tarifverträge auf Sie zukommen – wie bei den von Ihnen zu leistenden tariflichen Zahlungen für vermögenswirksame Leistungen. Sie zahlen auch für Geringverdiener bis zu einem Monatseinkommen von 2.200 Euro. Wenn Sie für diese Beschäftigten im Jahr mindestens 240 Euro in eine Betriebsrente einzahlen, können Sie davon 30% von der Lohnsteuer des Arbeitnehmers abziehen. Der Fiskus greift damit ungeniert in Ihre Tasche. Bei der zweiten Säule Riester-Rente zahlten nur die Arbeitnehmer selbst und der Staat mit seinen Zuschüssen. Bei der Lebensversicherung/Gehaltsumwandlung war er mit den steuerlich abzugsfähigen Sonderausgaben dabei. Unternehmen blieben jeweils außen vor.

Fazit: Die Stärkung der betrieblichen Altersversorgung belastet Unternehmen zusätzlich. Sie wird das Grundproblem tendenziell sinkender relativer Renten vor allem für Geringverdiener aber nicht lösen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit der Finanzoo GmbH

Borgwarner verkaufen

Im Musterdepot bei unserem Partner Finanzoo haben wir erneut Handlungsbedarf. Seit März 2019 haben wir Borgwarner im Portfolio und liegen gut im Plus. Nun machen wir aufgrund der Unternehmensmeldungen Kasse.
  • Fuchs plus
  • Kaffee wird teurer

Angebot dünnt aus und Container fehlen

Jetzt wird der Kaffee-Preis heiß. Einerseits mangelt es an Containern zum Transport der braunen Bohne. Andererseits gehen auf der Angebotsseite gut 30 Millionen Sack Kaffee verloren. Der Trinkgenuss dürfte somit bald wieder teurer werden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Goldrausch erfasst Städte und Länder

Miami zahlt Gehälter in Bitcoin

Miami zahlt Gehälter in Bitcoin. Copyright: Pexels
Bitcoin und Co. sorgen für Schlagzeilen. Rasanter Kursanstieg, heftiger Verfall, Einsteig von Paypal und Tesla – und jetzt ziehen auch noch öffentliche Hände weltweit nach …
  • Fuchs plus
  • Zwei Jahre Haft gegen Zuma beantragt

Südafrika entgleist

Die Zondo-Kommission hat beim Verfassungsgericht eine Haftstrafe von zwei Jahren gegen Ex-Präsident Jacob Zuma beantragt wegen Missachtung des Gerichts („contempt of court“). Zuma weigert sich trotz der Abweisung seiner Einsprüche durch alle Instanzen, einer Vorladung Folge zu leisten. Unterdessen verschärft sich die Wirtschaftskrise Südafrikas zusehends und heizt damit die Krise zusätzlich an.
  • Produktcheck im Video: HB Fonds Substanz Plus

Sicherheit für das Portfolio

Videobesprechung HB Substanz Plus. Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Die Hoerner Bank bietet mit dem HB Fonds – Substanz Plus eine Vermögensstrategie an, bei der der mittelfristige Kapitalerhalt im Vordergrund steht. FUCHS-Kapital hat den Fonds näher unter die Lupe genommen. Unsere Analyse gibt es hier in der Videobesprechung.
Zum Seitenanfang