Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1032
Handlungsbedarf bei den AGB

Gewappnet gegen Zahlungsausfälle

In Ihren AGBs können Sie sich gegen Zahlungsausfälle bei Insolvenz wappnen. Achten Sie dabei auf die richtige Formulierung.
Sie können sich mittelbar vor der Insolvenz ihres Geschäftspartners durch einen entsprechenden Passus in den AGB schützen. Wichtig dabei ist: Vermeiden Sie auf jeden Fall den Hinweis auf eine Insolvenz! Genau dann ist nämlich die Möglichkeit, sich durch eine entsprechende Lösungsklausel eine Kündigungsmöglichkeit zu eröffnen, unwirksam. Auf die entsprechende Rechtsprechung des BGH hat uns dankenswerterweise ein aufmerksamer Leser hingewiesen. Gegen Zahlungsausfälle bei Insolvenzen können Sie sich durch andere Formulierungen in Ihren AGB wappnen. Rechtlich unbedenklich sind Lösungsklauseln, die auf eine wirtschaftliche Verschlechterung des Kunden abstellen. Eine ao. Kündigung können Sie vertraglich bspw. bei einem erheblichen Wertverlust der Sicherheiten, einer erhebliche Verschlechterung des Vermögensstatus oder einer Bonitätsabstufung von erheblichem Umfang durch Creditreform vorsehen. Dies ist im BGB (§ 490) geregelt. Unschädlich sind künftig Ratenzahlungsvereinbarungen. Die Anwaltskanzlei Friedrich Graf von Westphalen empfiehlt, diese unbedingt in den AGB zu verankern. Das schützt vor nachträglichen Zahlungsanfechtungen. Bisher galten Ratenvereinbarungen als Grund für die Rückforderung von Kaufpreisen aus Lieferungen.

Fazit: Änderungen Ihrer AGB und ein striktes Controlling sind Grundvoraussetzungen für Vorsorge gegen Zahlungsausfälle.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Neuseeland-Dollar sackt ab

Kiwi-Notenbank unter Druck von zwei Seiten

Eingangstür Reserve Bank of New Zealand. © Copyright 2022 Reserve Bank of New Zealand
Inflation und Wirtschaft nehmen derzeit den Neuseeland-Dollar in die Zange. Denn die neuseeländische Notenbank kann sich nur auf eine Seite konzentrieren. Daraus ergeben sich Handlungsoptionen für Anleger.
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Tschechiens Notenbank auf Hold

Inflation sendet erste Entspannungssignale

Tschechische Krone. (c) cnb.cz
Während die deutsche Inflationsrate weiter steigt, scheint sich in Tschechien langsam die Trendwende einzustellen. Die Notenbank sieht sich daher in der Lage, ihre Zinserhöhungen zu pausieren. Daraus ergeben sich Chancen für Anleger.
  • Fuchs plus
  • Gold oder Bitcoin als Krisenwährung nutzen?

Krisenschutz funktioniert

Bitcoin auf Tastatur. © pinglabel / Getty Images / iStock
Als Absicherungsinstrument enttäuschen Gold und Bitcoin derzeit viele Anleger. Die Kurse des Edelmetalls und der Kryptowährung stehen unter Druck. Eignet sich Bitcoin also doch nicht als GAU-Schutz?
  • Fuchs plus
  • Bank of England will zaubern

Pfund verliert international an Bedeutung

United Kingdom. © 110544884 / NurPhoto / picture alliance
Das Pfund ist derb unter die Räder gekommen. Jetzt versucht die Bank of England - wie die EZB - die Quadratur des Kreises. Sie will die Zinsen anheben und zugleich die Renditen mit Anleihekäufen ausbremsen. Das Manöver kann nicht gelingen...
Zum Seitenanfang