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Unternehmensgründungen nehmen ab

Gründern geht‘s besser

Start-up-Unternehmer sind zufriedener als Angestellte. Dennoch ist die Zahl der Unternehmensgründer in Deutschland auf einem Tiefstand. Die Situation hat auch was Gutes für die Wirtschaft.
Die Zahl der Unternehmensgründer erreicht einen historischen Tiefstand. 2014 wagten 915.000 den Sprung in die Selbständigkeit, drei Jahre später, 2016 sind es nur noch 672.000 (s. Grafik). Nur gut 35% der Deutschen möchte sich selbständig machen – in den USA sind es 62, in China 53 und in Indien sogar 74%, hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC eruiert. Drei Gründe bremsen. Größte Hürde ist die Kapitalbeschaffung. Es folgt die Bürokratie. Die dritte ist die gute Konjunktur. Es gibt kaum noch Zwangsgründer. Hamburg, Berlin und Hessen führen die Hitliste der Gründer-Länder an. Neun von zehn Chefs sind mit der Standortwahl zufrieden. Jedes fünfte Startup wird mit der Absicht gegründet, es irgendwann lukrativ zu verkaufen. Positiv: Start-up-Unternehmer sind zufriedener mit ihrem Leben als Angestellte. Und das, obwohl sie etliche Risiken und Unwägbarkeiten auf sich nehmen.
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