Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
641
Neues Gesetz zum Datenrecht

Handlungsbedarf beim Datenschutz

Die Anforderungen des neuen Bundesdatenschutzgesetzes müssen Sie ab dem 25.05.2018 erfüllen. Es gibt meist nur neuen bürokratischen Aufwand ohne erhebliche inhaltliche Änderungen zu berücksichtigen.
Wegen des neuen Bundesdatenschutzgesetzes müssen Sie sich keinen Kopf machen. Es gilt ab dem 25.5.2018. Der Handlungsbedarf ist überschaubar. Wichtig: Sie müssen weiterhin keinen Datenschutzbeauftragten bestimmen, wenn weniger als zehn Ihrer Mitarbeiter mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Es handelt sich hauptsächlich um bürokratischen Aufwand. Überarbeiten lassen müssen Sie auf jeden Fall bereits bestehende Betriebsvereinbarungen zum Datenschutz. Allerdings sind die meisten Änderungen lediglich redaktioneller Natur – so ändert sich vielfach die Nummerierung der jeweiligen Paragraphen des Gesetzes. Geprüft werden muss aber auf jeden Fall, ob die Verarbeitung der Daten ausreichend transparent und ob die Datenübermittlung ausreichend geschützt ist. Die Einwilligung Ihrer Beschäftigten zur Erhebung personenbezogener Daten muss wie bisher freiwillig erfolgen. Und sie muss grundsätzlich schriftlich erfolgen. Wie weit die Freiwilligkeit bei einem abhängig Beschäftigten tatsächlich gegeben ist, bleibt weiterhin im Einzelfall eine Frage der Gerichte. Im Regelfall dürfte es kaum Konflikte geben. Jedenfalls dann nicht, wenn sie gut aufklären. Denn erlaubt sind laut Gesetz nur „erforderliche“ Datenerhebungen. Fragen Sie deshalb nur Daten ab, die Sie tatsächlich unbedingt bauchen – vor allem wenn Sie zum Erheben der Daten ohnehin gesetzlich verpflichtet sind. Wenn Sie Daten zur Leistungsüberprüfung erheben wollen, achten Sie auf die Mitbestimmungsrechte.

Fazit: Grundlegende unternehmerische Entscheidungen fordert Ihnen das neue Datenrecht nicht ab. Sie können es also an Ihre Rechtsabteilung delegieren.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Defensive Aktien

Sichere Titel im Warenkorb

Defensive Titel sichern das Portfolio ab Copyright: Pixabay
An den Börsen nehmen die Unsicherheiten zu. Handelskonflikte, Atom-Abkommen, sogar Tweets treffen die Aktienmärkte immer wieder empfindlich. Konjunkturunabhängige Titel lassen sich davon wenig beeindrucken. Dazu zählen unter anderen Aktien von Lebensmittelhändlern, von denen wir zwei vorstellen. Auch ein Pharma-Unternehmen zählt zu unseren defensiven Favoriten.
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Wasserstoff und Brennstoffzellen

Suche nach Diesel-Alternativen treibt an

Wasserstoff-Atom Copyright: Pixabay
Saubere, ökologische und nachhaltige Antriebsmöglichkeiten sind derzeit gefragt. Dass man Wasserstoff als Energieträger nutzen kann, lernt man bereits im Chemie-Unterricht in der Schule. Auch heute schon, kann man mit einem Wasserstoff-Motor nicht unerhebliche Reichweiten erreichen. Durch die Diesel-Diskussion werden diese Motoren stärker gefragt. Findige Konzerne werden auf ebenso innovative Zulieferer aus der Branche angewiesen sein. Wir stellen einige der potenziellen Profiteure vor.
  • Nestlé S.A.

Preiserhöhungen sind Kurstreiber

Schon fast stoisch scheint der Kursverlauf von Nestlé die momentane Börsenkorrektur zu ignorieren. Die Aktie kennt derzeit nur die Richtung gen Norden. das macht die Aktie zu einem Sicherheit bringenden und zugleich profitablen Titel in den Depots der Anleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Weitere Preisdynamik zu erwarten

Eindeckungsrally bei Mais läuft

Shortverkäufer müssen sich mit Mais eindecken. Das treibt den Preis kräftig nach oben. Wie sich Anleger jetzt verhalten sollten .
  • Fuchs plus
  • Kryptowährung in einem Quartal von 3.000 auf 8.000 USD gestiegen

Was es mit dem Kursanstieg von Bitcoin auf sich hat

Bitcoin hat ein enormes Wertsteigerungspotenzial.
Solche Kursschwankungen kennt man sonst nur bei Inflationsgeld: Die Hartwährung Bitcoin stieg in wenigen Monaten von 3.000 auf kann 8.000 USD. Zwei Jahre zuvor hatte sie schon einen Kurssturz erlebt. Das alles ist normal. Wir sagen warum. Und was Investoren nun zu erwarten haben.
Zum Seitenanfang