KI schreibt komplexere Software
KI-Programme übernehmen immer komplexere Programmierungen selbst. Das zeigt der neu entwickelte KI-Assistent zur Programmierung des US-Startups Cognotion. Das Unternehmen hat vor wenigen Wochen seinen KI-Assistenten Devon vorgestellt. Der erreichte bei Benchmark-Test einen Wert von 14%. Das war deutlich mehr als die bisher führende Programmier-KI Claude 2 (4,8%).
KI kann ganze Projekte umsetzen
Die neue Programmier-KI Devin kann schon mit wenigen Anweisungen komplexere Programmierungen schreiben. Ein Vorteil: Die Aufgaben kann mit wenigen Anweisungen in natürlicher Sprache gestellt werden. Die KI erklärt anschließend ihre einzelnen Programmierschritte, so dass Nutzer Änderungen vornehmen können. Bisher benötigen die KI-Assistenten recht präzise Anweisungen, zu welchem Zweck die Programmteile genutzt werden sollen. Oder die KI liefert nur kleine Ergänzungen. So kann z.B. ChatGPT Code-Zeilen prüfen, korrigieren und optimieren.
Die neue KI Devin könnte bereits ganze Programmierprojekte umsetzen. Allerdings bedeutet der Benchmarktest auch, dass nur 14% der Lösungen richtig sind. Der neue Assistent erleichtert damit die Arbeit von Entwicklerteams erheblich, weil sie einfachere Aufgaben der KI überlassen können. Die Arbeit der KI muss aber ständig von Software-Entwicklern überprüft werden, um zuverlässige Programme zu erhalten.