Startup scheitert mit veganem Kunst-Ei
Das Berliner Startup Neggst ist nach einem Jahr Entwicklungszeit mit seinem ambitionierten Projekt gescheitert, ein vollwertiges veganes Kunst-Ei zu erschaffen (FB vom 26.04.23). Kurz vor Ostern hat das Unternehmen das Vorhaben nun ad acta gelegt. Die Nachahmung des biologischen Vorbilds mit Schale, Eiweiß und Dotter wäre viel zu teuer geworden.
Das Ei sollte - wie andere vegane Ei-Alternativen auch - mit Eiweiß aus Bohnen und Erbsen und Extrakten aus Süßkartoffeln und Mohrrüben für das Eigelb hergestellt werden. Mit weiteren Zutaten sollte ein getrennter Dotter angemischt werden. Die Herausforderung war: Die Eierschale sollte aus einem Biokunststoff hergestellt. Das hat sich als nicht annähernd wirtschaftlich machbar erwiesen. Neggst bietet aber weiter vegane Eimischungen an.
Fazit: Die Imitation der Natur hat sich in diesem Fall als nicht machbar erwiesen. Natürliche Eier kommen darum auch weiterhin konkurrenzlos von Hühnern.
Hinweis: Verlag und Redaktion wünschen Ihnen ein friedliches, frohes und frühlinghaftes Osterfest. Die nächste Ausgabe der FUCHSBRIEFE lesen Sie am Donnerstag, den 4. April. Genießen Sie die freien Tage und nutzen Sie eventuell die Gelegenheit, bei einem gemütlichen Osterspaziergang neue Kraft zu tanken.