Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1626
Risikomanagement

Sublieferanten im Blick

Ein bisschen Risikomanagement ist keine hinreichende Lösung und überdies fahrlässig. Viele Unternehmen vernachlässigen beim Risikomanagement ganze Bereiche, andere gewichten untersuchte Parameter falsch. Worauf müssen Sie achten?

Das Risikomanagement entlang der Lieferkette ist in etlichen Unternehmen unzureichend. Viele Unternehmen vernachlässigen ganze Bereiche, andere gewichten untersuchte Parameter falsch. Das zeigt einen gemeinsame Umfrage von riskmethods und Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik.

Lieferkettenunterbrechungen sind teuer. Die durchschnittlichen Kosten der größten Lieferkettenunterbrechung der letzten 12 Monate liegen bei nahezu jedem 10. Vorfall bei mehr als 1 Mio. Euro. Finanzielle Auswirkungen lassen sich zusätzlich anhand von Parametern wie Einfluss auf Umsatz, Deckungsbeitrag oder EBIT messen – weniger als ein Drittel der Unternehmen sind dazu in der Lage.

Nicht nur das Einkaufsvolumen zählt

Das Einkaufsvolumen wird oft überbewertet. Dieser am meisten untersuchte Parameter stellt alleine nicht sicher, dass alle kritischen Bauteile, wichtige indirekte Materialien oder Serviceleistungen abgedeckt sind. Und: Oft sind extreme Schadensausmaße mit Verfügbarkeiten von B- oder C-Artikeln verbunden.

Nur 21% der Unternehmen überwachen ihre Sublieferantenstrukturen. Dabei gehen 41% der Störungen in der Lieferkette von Sublieferanten aus (beliefern Hauptlieferanten). Logistische Knotenpunkte (z.B. Häfen, Flughäfen), Engpassregionen (wie Nord-OstseeKanal, Suezkanal) und Logistik-Standorte (z.B. Lager und Distributionszentren) gehören unbedingt in den Fokus Ihrer Risikoüberwachung. Zudem Lokations- und Länderrisiken (neben Naturkatastrophen auch Unfälle an Fertigungsstandorten (Feuer, Explosion etc.). umfassen.

Frühindikatoren beachten

Beachten Sie Frühindikationen. Auf folgende Veränderungen beim Lieferanten sollten Sie besonders achten: Managementwechsel, Fluktuation, veränderte Wachstumsprognosen (Lieferant, Markt). Qualität und Performance hängen maßgeblich davon ab.

Fazit: Nutzen Sie Dienstleistertools. Sie gewinnen dadurch Überblick, Zeit und Handlungssicherheit.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 7 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS Performance‑Projekte: Benchmarks, Gewinner, Verlierer und Risikotrends in Fonds‑ und Private‑Banking‑Depots

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 7 zeigen die FUCHS Performance‑Projekte ein klares Bild: In Projekten 5 und 8 treibt ein freundliches Marktumfeld die Ergebnisse ohne jede Handelsaktivität, während in Projekt 7 selektiv viel gehandelt wurde und Projekt 9 von wenigen sehr aktiven Häusern geprägt ist. Über alle Projekte hinweg verbessern die Benchmarks ihr Risikoprofil, werden in der Wochenleistung aber teils deutlich von einzelnen Teilnehmern übertroffen. Das und mehr zeigen die aktuellen Daten von Infront.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 7: Rendite, Risiko und Handel

Aktive Verwalter setzen sich deutlich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 7 zeigt Projekt 9 ein klares Bild: Die aktiven Vermögensverwalter dominieren die Woche. Berliner Sparkasse, Neue Bank und Deka Vermögensmanagement handeln und erzielen die höchsten Zuwächse. Passive Depots bleiben zurück. Der Wochenblick zeigt, wer von Aktivität, Risikokontrolle und gezielten Trades profitiert.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 7: Performance, Gewinner und Verlierer

Genève Invest und INVIOS GmbH dominieren die Wochenwertung

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 7 zeigt das 8. Performance‑Projekt (vermögensverwaltende Fonds) deutliche Unterschiede bei der Vermögensentwicklung: Während das Benchmarkdepot einen soliden Wertzuwachs erzielt, überzeugen mehrere Vermögensverwalter mit überragenden Wochengewinnen. Da keinerlei Transaktionen stattfanden, spiegeln die Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider.
Zum Seitenanfang