Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
552
Risikomanagement

Sublieferanten im Blick

Ein bisschen Risikomanagement ist keine hinreichende Lösung und überdies fahrlässig. Viele Unternehmen vernachlässigen beim Risikomanagement ganze Bereiche, andere gewichten untersuchte Parameter falsch. Worauf müssen Sie achten?

Das Risikomanagement entlang der Lieferkette ist in etlichen Unternehmen unzureichend. Viele Unternehmen vernachlässigen ganze Bereiche, andere gewichten untersuchte Parameter falsch. Das zeigt einen gemeinsame Umfrage von riskmethods und Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik.

Lieferkettenunterbrechungen sind teuer. Die durchschnittlichen Kosten der größten Lieferkettenunterbrechung der letzten 12 Monate liegen bei nahezu jedem 10. Vorfall bei mehr als 1 Mio. Euro. Finanzielle Auswirkungen lassen sich zusätzlich anhand von Parametern wie Einfluss auf Umsatz, Deckungsbeitrag oder EBIT messen – weniger als ein Drittel der Unternehmen sind dazu in der Lage.

Nicht nur das Einkaufsvolumen zählt

Das Einkaufsvolumen wird oft überbewertet. Dieser am meisten untersuchte Parameter stellt alleine nicht sicher, dass alle kritischen Bauteile, wichtige indirekte Materialien oder Serviceleistungen abgedeckt sind. Und: Oft sind extreme Schadensausmaße mit Verfügbarkeiten von B- oder C-Artikeln verbunden.

Nur 21% der Unternehmen überwachen ihre Sublieferantenstrukturen. Dabei gehen 41% der Störungen in der Lieferkette von Sublieferanten aus (beliefern Hauptlieferanten). Logistische Knotenpunkte (z.B. Häfen, Flughäfen), Engpassregionen (wie Nord-OstseeKanal, Suezkanal) und Logistik-Standorte (z.B. Lager und Distributionszentren) gehören unbedingt in den Fokus Ihrer Risikoüberwachung. Zudem Lokations- und Länderrisiken (neben Naturkatastrophen auch Unfälle an Fertigungsstandorten (Feuer, Explosion etc.). umfassen.

Frühindikatoren beachten

Beachten Sie Frühindikationen. Auf folgende Veränderungen beim Lieferanten sollten Sie besonders achten: Managementwechsel, Fluktuation, veränderte Wachstumsprognosen (Lieferant, Markt). Qualität und Performance hängen maßgeblich davon ab.

Fazit: Nutzen Sie Dienstleistertools. Sie gewinnen dadurch Überblick, Zeit und Handlungssicherheit.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • So rechnet der Betrieb richtig

Wenn Urlaub zu Geld wird

Urlaub ist laut Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) zur Erholung da. Daher darf der Arbeitgeber dem Mitarbeiter diese Zeit eigentlich auch nicht in Geld umwandeln. Aber es gibt Ausnahmen: Wird das Arbeitsverhältnis beendet und es gibt noch ungenutzte Ansprüche, sind diese in Geld auszuzahlen. Nur: Wie berechnen sich die abgegoltenen Urlaubtage?
  • Fuchs plus
  • BMWi schüttet das Füllhorn aus

Neues Förderprogramm zur Digitalisierung

Ein neues Programm des BMWi fördert Digitalisierungsvorhaben. Die Palette reicht von Hardware, über Software bis hin zu Fortbildungen.
  • Im Fokus: Vegane Aktien

Alternative Ernährung bringt Gewinn

Immer mehr Menschen leben vegan. Copyright: Pexels
Vegane Lebensmittel erleben einen wahren Boom. Abgesehen von einigen Highflyern wie Beyond Meat profitieren aber noch einige mehr Unternehmen von dem Trend. Viele davon sind einer breiten Masse von Anlegern aber noch nicht bekannt. Wir bringen Licht ins Dunkel.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Größere Lithium-Vorkommen wiederentdeckt

Briten planen Batteriefabrik für Elektoautos

Für Elektroautos scheint es gegenwärtig ohne die Lithium-Ionen-Batterien nicht zu gehen. Ob das so bleibt ist völlig offen. Immerhin wird viel Geld in neue Batteriewerke und das notwendige Lithium gesteckt.
  • Fuchs plus
  • Private und Firmenveranstaltungen

Hohe Verluste in der Event-Versicherung

Der Ausfall von fest vereinbarten Veranstaltungen, gleich ob Hochzeiten, Messebeteiligungen oder Kongressen, kann sehr teuer werden. Das bekommen jetzt die Event-Versicherer zu spüren, nachdem unzählige Veranstaltungen coronabedingt abgesagt werden mussten.
  • Fuchs plus
  • Ein Informationstabu ist geknackt

Mehr Waffengleichheit im Kündigungsschutzprozess

Das Ende eines Arbeitsverhältnisses folgt oft einem vergleichbaren Ritual: Der Arbeitgeber spricht eine Kündigung aus, der Arbeitnehmer klagt dagegen. Es dauert dann, nicht selten bis über den Ablauf der Kündigungsfrist hinaus, bis das Arbeitsgericht den Fall entscheidet. Geht der Fall in die Berufung dauert es noch länger. Das schafft für den Arbeitgeber erhebliche finanzielle Risiken. Jetzt stärkt ein Gericht die Position der Arbeitgeber.
Zum Seitenanfang