Die Huthi-Miliz sperrt die Zufahrt zum Roten Meer. Die Reedereien haben sich darauf eingestellt. Es droht keine zusätzliche Unterbrechung der Lieferketten für deutsche Unternehmen.
Trotz der Zollpolitik Trumps hat sich der US-Markt zu einem Stabilitätsanker für den deutschen Anlagen- und Maschinenbau entwickelt. Wegen des Irankriegs sind die Aussichten für die Branche aber insgesamt weiter schlecht.
Durch den Irankrieg sind zahlreiche Lieferketten gestört oder sogar unterbrochen. Das führt inzwischen zu Produktionsunterbrechungen. Viele Firmen erwägen wegen der damit verbundenen steigenden Kosten Produktionsverlagerungen ins Ausland.
FUCHS-Briefe
Compliance-Risiko: Was Chinas Neue Verordnungen für Unternehmen bedeuten
Neue Verordnungen in China stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Zwei neue Dekrete erfordern strikte Compliance und beeinflussen Verträge sowie die persönliche Haftung von Führungskräften. FUCHSBRIEFE haben mit China-Experten darüber gesprochen.
FUCHS-Briefe
Interview mit DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier
In der Regierung zeichnet sich eine Rohstoff-Wende ab. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprach sich auf der US-Energiekonferenz CERAWeek für eine stärkere Nutzung heimischer fossiler Ressourcen aus. Parallel dazu zeichnet sich mit Blick auf die Atomenergie in der Kernfusion ein Richtungswechsel ab (FB vom 12.03.).
Das sagt Volker Treier, Chefvolkwirt des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHK), im Interview mit FUCHSBRIEFE Redakteur Thilo Boss.
FUCHS-Briefe
Rohstoffmangel bis Herbst: Stilllegungen in der Industrie erwartet
Obwohl US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum aufgehoben hat, bleibt die Straße von Hormus gesperrt. Deshalb drohen in Europa nach Ostern Produktionsstilllegungen und Preissprünge bei Treibstoffen
Die Insolvenzwelle flacht nicht ab. 2025 legten Firmenpleiten weltweit zu, 2026 bleibt das Niveau erhöht, 2027 nur eine leichte Entspannung. Was das für Branchen, Regionen und große Fälle bedeutet, erläutern FUCHSBRIEFE kompakt und handlungsnah.
FUCHS-Briefe
Cash-to-Cash: Steigende Kapitalbindung belastet Liquidität deutscher Unternehmen
Deutsche Unternehmen binden zunehmend Kapital in höheren Lagerbeständen und längeren Forderungslaufzeiten. Der Cash-to-Cash-Zyklus verlängert sich teilweise erhelblich. Höhere Lagerbestände schützen zwar vor Lieferunsicherheiten, sind aber oft teuer - besonders für kleine Unternehmen. FUCHSBRIEFE zeigen Ihnen Handlungsalternativen auf.
Das EU-Parlament hat das Lieferkettengesetz abgeschwächt. Es gilt künftig für deutlich weniger Unternehmen. Interessant ist dabei auch, dass die Mehrheit mit den Stimmen der extremen rechten Parteien erreicht wurde.
FUCHS-Briefe
Lieferkettenpflichtgesetz: BAFA stoppt Prüfungen bis 2026
Die Berichte zum Lieferkettenpflichtgesetz werden ab sofort nicht mehr vom BAFA geprüft. Denn das Gesetz wird überarbeitet. Es wird bald von der europäischen Lieferkettenrichtlinie ersetzt. Allerdings ist noch nicht sicher, wie diese aussehen wird.
FUCHS-Briefe
EU-Konsultation: Unternehmen können CBAM-Pläne aktiv mitgestalten
Unternehmen können sich an den Konsultationen über den Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) beteiligen. Im Fokus der Diskussion stehen Erleichterungen für kleinere Importeure und komplexe Lieferketten. Eine neue de-minimis-Schwelle könnte Unternehmen von der CO₂-Berichtspflicht befreien. Davon könnten vor allem Mittelständler profitieren.
FUCHS-Briefe
Pro-Europäischer Kurs in Rumänien stärkt Wirtschaftsbeziehungen
In Rumänien hat der pro-europäische Kandidat Nicusor Dan die Wahl gewonnen. Deutsche Unternehmen können nun auf mehr Stabilität hoffen, so die erste Einschätzung von Unternehmensverbänden.
Die Balkanstaaten sind strategisch interessant für den Beschaffungsmarkt. Besonders Serbien überzeugt mit qualifizierten Lieferanten, attraktiven Kosten und kurzen Lieferwegen. Deutsche und europäische Unternehmen profitieren von der Dynamik und den Investitionsanreizen des Landes.
Die Lieferketten bleiben auch 2025 anfällig. Es gibt politische und wirtschaftlichen Risiken und einen erheblichen Preisdruck nach oben. FUCHSBRIEFE analysieren, worauf sich Unternehmen mit Blick auf die Logistik und Lieferketten im nächsten Jahr einrichten müssen.
Importeure und Einkäufer in Unternehmen sollten sich bei Importen, etwa von Vorleistungen, nicht nur auf ein Lieferland verlassen. Denn das bedeutet ein Risiko für die Lieferkette. Gerade China dominiert die Importe bei vielen Produkten nach Deutschland, obwohl es gute Alternativen gibt.
Ein neues chinesisches Anti-Spionagegesetz kollidiert mit dem deutschen Arzneimittelgesetz. Das sorgt für Probleme bei deutschen Generikaherstellern, die ihre Wirkstoffe aus China beziehen. Chinesische Lieferanten sind inzwischen ein erhebliches Risiko für die Lieferkette. Das bestätigen diverse Pharma-Verbände. Es gibt aber Lösungswege für die Hersteller.
Unternehmen brauchen Transparenz, Echtzeitinformationen und ein angepasstes proaktives Maßnahmenmanagement, um die Versorgung zu sichern, Compliance einzuhalten und letztlich die Marke zu schützen. Dabei hilft"Real Time Visibility".
Die Plattform Prewave greift mittels KI in riesigen fragmentierten Datensätzen Risikosignale ab und generiert Handlungsanleitungen. An der Finanzierungsrunde beteiligt ist die äußerst öffentlichkeitsscheue britische Investment-Gesellschaft Hedosophia.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bricht den nächsten Koalitionsstreit vom Zaun. Auf dem Tag des Familienunternehmens hatte er überraschend und in der Koalition nicht abgestimmt ein Moratorium für das Lieferkettengesetz vorgeschlagen. Hinter diesem Vorstoß steckt aber ein ganz anderes Kalkül.
Nachhaltigkeit zu messen, betrifft immer mehr Unternehmen. Selbst Mittelständler, für die das Thema eigentlich erst später relevant wird, werden von Ihren Kunden schon zur Abgabe von ESG-Berichten gedrängt. Die Messung der Kennzahlen ist aufwändig und teuer. Leistungsfähige Software kann dabei aber helfen.