Die Insolvenzwelle flacht nicht ab. 2025 legten Firmenpleiten weltweit zu, 2026 bleibt das Niveau erhöht, 2027 nur eine leichte Entspannung. Was das für Branchen, Regionen und große Fälle bedeutet, erläutern FUCHSBRIEFE kompakt und handlungsnah.
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Cash-to-Cash: Steigende Kapitalbindung belastet Liquidität deutscher Unternehmen
Deutsche Unternehmen binden zunehmend Kapital in höheren Lagerbeständen und längeren Forderungslaufzeiten. Der Cash-to-Cash-Zyklus verlängert sich teilweise erhelblich. Höhere Lagerbestände schützen zwar vor Lieferunsicherheiten, sind aber oft teuer - besonders für kleine Unternehmen. FUCHSBRIEFE zeigen Ihnen Handlungsalternativen auf.
Das EU-Parlament hat das Lieferkettengesetz abgeschwächt. Es gilt künftig für deutlich weniger Unternehmen. Interessant ist dabei auch, dass die Mehrheit mit den Stimmen der extremen rechten Parteien erreicht wurde.
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Lieferkettenpflichtgesetz: BAFA stoppt Prüfungen bis 2026
Die Berichte zum Lieferkettenpflichtgesetz werden ab sofort nicht mehr vom BAFA geprüft. Denn das Gesetz wird überarbeitet. Es wird bald von der europäischen Lieferkettenrichtlinie ersetzt. Allerdings ist noch nicht sicher, wie diese aussehen wird.
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EU-Konsultation: Unternehmen können CBAM-Pläne aktiv mitgestalten
Unternehmen können sich an den Konsultationen über den Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) beteiligen. Im Fokus der Diskussion stehen Erleichterungen für kleinere Importeure und komplexe Lieferketten. Eine neue de-minimis-Schwelle könnte Unternehmen von der CO₂-Berichtspflicht befreien. Davon könnten vor allem Mittelständler profitieren.
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Pro-Europäischer Kurs in Rumänien stärkt Wirtschaftsbeziehungen
In Rumänien hat der pro-europäische Kandidat Nicusor Dan die Wahl gewonnen. Deutsche Unternehmen können nun auf mehr Stabilität hoffen, so die erste Einschätzung von Unternehmensverbänden.
Die Balkanstaaten sind strategisch interessant für den Beschaffungsmarkt. Besonders Serbien überzeugt mit qualifizierten Lieferanten, attraktiven Kosten und kurzen Lieferwegen. Deutsche und europäische Unternehmen profitieren von der Dynamik und den Investitionsanreizen des Landes.
Die Lieferketten bleiben auch 2025 anfällig. Es gibt politische und wirtschaftlichen Risiken und einen erheblichen Preisdruck nach oben. FUCHSBRIEFE analysieren, worauf sich Unternehmen mit Blick auf die Logistik und Lieferketten im nächsten Jahr einrichten müssen.
Importeure und Einkäufer in Unternehmen sollten sich bei Importen, etwa von Vorleistungen, nicht nur auf ein Lieferland verlassen. Denn das bedeutet ein Risiko für die Lieferkette. Gerade China dominiert die Importe bei vielen Produkten nach Deutschland, obwohl es gute Alternativen gibt.
Ein neues chinesisches Anti-Spionagegesetz kollidiert mit dem deutschen Arzneimittelgesetz. Das sorgt für Probleme bei deutschen Generikaherstellern, die ihre Wirkstoffe aus China beziehen. Chinesische Lieferanten sind inzwischen ein erhebliches Risiko für die Lieferkette. Das bestätigen diverse Pharma-Verbände. Es gibt aber Lösungswege für die Hersteller.
Unternehmen brauchen Transparenz, Echtzeitinformationen und ein angepasstes proaktives Maßnahmenmanagement, um die Versorgung zu sichern, Compliance einzuhalten und letztlich die Marke zu schützen. Dabei hilft"Real Time Visibility".
Die Plattform Prewave greift mittels KI in riesigen fragmentierten Datensätzen Risikosignale ab und generiert Handlungsanleitungen. An der Finanzierungsrunde beteiligt ist die äußerst öffentlichkeitsscheue britische Investment-Gesellschaft Hedosophia.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bricht den nächsten Koalitionsstreit vom Zaun. Auf dem Tag des Familienunternehmens hatte er überraschend und in der Koalition nicht abgestimmt ein Moratorium für das Lieferkettengesetz vorgeschlagen. Hinter diesem Vorstoß steckt aber ein ganz anderes Kalkül.
Nachhaltigkeit zu messen, betrifft immer mehr Unternehmen. Selbst Mittelständler, für die das Thema eigentlich erst später relevant wird, werden von Ihren Kunden schon zur Abgabe von ESG-Berichten gedrängt. Die Messung der Kennzahlen ist aufwändig und teuer. Leistungsfähige Software kann dabei aber helfen.
Der Einsturz der Hafenbrücke in Baltimore bringt einige Lieferketten durcheinander. Massiv betroffen davon sind aber nur wenige Branchen, die allerdings haben eine große Bedeutung. Die entscheidende Frage ist: Wie schnell kann die Hafenbehörde den Hafenzugang wieder schiffbar machen?
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) muss bei der Abstimmung über das EU-Lieferkettengesetz eine Niederlage einstecken. Der EU-Entwurf, der über das deutsche Lieferkettengesetz hinausgeht, hat die erforderliche Mehrheit nicht erreicht. Nun dürfte das Vorhaben mindestens um einige Monate verschoben werden.
Die deutschen Unternehmen passen ihre Lieferketten den veränderten Rahmenbedingungen an. Ein Großteil der Unternehmen hat neue und zusätzliche Lieferanten gewonnen. Viele Unternehmen fahren aber auch ihre Lagerhaltung hoch und erhöhen wieder ihre Fertigungstiefe. FUCHSBRIEFE haben sich eine ifo-Studie angesehen, in der die Kosten für die Absicherung der Lieferkette anaysiert wurden.
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Mehr Umsatz und Gewinn durch diversifizierte Lieferketten
Eine Studie des DIW überrascht zu den Effekten diversifizierter Lieferketten. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat herausgefunden, dass Unternehmen erfolgreicher sind, wenn sie bei vielen unterschiedlichen Lieferanten einkaufen. Das Ergebnis widerspricht bisherigen Annahmen, lässt sich aber plausibel erklären. FUCHSBRIEFE haben die Studie ausgewertet.
Erstmals seit 2015 registriert die Welthandelsorganisation (WTO) wieder mehr neue Handelsbeschränkungen als Erleichterungen. Besonders deutsche Unternehmen werden davon betroffen sein.
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Wie KI im Einkauf Risiken senkt, Nachhaltigkeit steigert und Verhandlungen führt
Künstliche Intelligenz strahlt in alle Geschäftsbereiche eines Unternehmens aus - auch in den Einkauf. Zwar wird in vielen Unternehmen bisher nur darüber geredet und nicht umgesetzt. Vor allem der Gesetzgebern schafft nun aber Gründe, um weitaus tiefer in Thematik "KI im Einkauf" einzutauchen.