Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1277
Unfallprävention in KMUs soll ausgewietet werden

Aktionen mit den Betrieben

Die Zahl der Betriebsunfälle sinkt seit einigen Jahren nicht mehr. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung sieht die Ursache in mangelnder Prävention namentlich in KMUs. In diesem Jahr soll es dagegen gezielte Aktionen geben.

Die Deutschen Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) will die hohe Anzahl von Unfällen in Betrieben zwischen 10 und 499 Mitarbeitern bekämpfen. Dazu planen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in diesem Jahr umfassende Aufklärungskampagnen. Ziel ist es, die Unfallprävention stärker in das Bewusstsein von Mitarbeitern und Führungskräften zu rufen.

Anlass für die Kampagne ist die Unfallstatistik. Je 1.000 Vollarbeitskräfte liegen die Unfallzahlen in KMU mit 22,9 bis 26,3 über dem Durchschnitt von 22. In ganz kleinen Betrieben sind es nur 19, in Großbetrieben 174.

Innerbetriebliche Ursachen

Für die schlechtere Unfallbilanz hat die DGUV innerbetriebliche Ursachen ausgemacht. In den KMU sind demnach innerbetriebliche Kommunikation, Mitarbeiterbeteiligung, Betriebsklima, Fehlerkultur, Führung sowie Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen weniger stark ausgeprägt.

In KMU fehlt es vielfach an ausgebildeten Fachkräften. Sie gibt es in Großbetrieben. In den ganz kleinen Firmen ist der engere Zusammenhalt der Beschäftigten ein Teil der vor Unfällen schützenden Betriebskultur. Führungskräften mangelt es dafür an Unfallbewusstsein und auch an Zeit, sich zu kümmern.

Bewusstseinsbildung statt Kontrollen

Die Kampagne setzt auf Bewusstseinsbildung. Vermehrte Kontrollen von Betrieben sind nur dort vorgesehen, wo sich größere Mängel zeigen. Als letzte Maßnahmen drohen Auflagen und Bußgelder.

Mit der Aktion www.kommmitmensch.de werden Handlungshilfen angeboten. Praxisnahe Tipps soll die neue Broschüre „Selbstverständlich sicher und gesund" geben (online abrufbar unter https://tinyurl. com/yc34xpl6). Die darin gesammelten Checklisten, Diskussions-Anregungen und Arbeitsmaterialien sind speziell auf die Belange von KMU zugeschnitten.

Fazit: Vorbeugen zahlt sich aus, wenn die Beiträge für die Unfallversicherung nicht steigen oder gesenkt werden können. Oder auch nur unangenehme (zeitaufwändige) Besuche der DGUV vermieden werden.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Wearables

Zukunftstrend Wearables: Wie Anleger profitieren

Der Markt für Wearable-Technologie boomt. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 15% sind Wearables wie Smartwatches und Fitness-Bänder, die weit mehr als nur die Zeit anzeigen, ein vielversprechender Trend. Auch intelligente Brillen und Kopfhörer erweitern die Realität mit digitalen Funktionen. Davon können Anleger profitieren.
  • Fuchs plus
  • Sonderabschreibung für Baudenkmäler: Regelungen für In- und Ausland

Sonderabschreibung für Baudenkmale im Ausland

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Sonderabschreibungen für Baumaßnahmen an Baudenkmälern nur für in Deutschland gelegene Objekte gelten. Diese Regelung, die sowohl bei Vermietung als auch bei Eigennutzung greift, erfordert eine enge Abstimmung mit Denkmalschutzbehörden.
  • Fuchs plus
  • Steuerstundung durch Inanspruchnahme eines Investitionsabzugsbetrags

Gesetzliche Maßnahmen gegen Steuerspartricks

2005 erließ der Gesetzgeber Regelungen zur Eindämmung von Steuersparmodellen, insbesondere für geschlossene Fonds. Im Fokus stehen Steuerstundungsmodelle, die durch vorgefertigte Konzepte steuerliche Vorteile wie negative Einkünfte ermöglichen. Dazu gibt es ein neues Urteil.
Zum Seitenanfang