Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1142
Personal | Betrieb

Die Stimmung richtig heben

Glück gehabt: Der Freibetrag für Mitarbeiterverköstigungen bleibt – aber auch die damit verbundenen „schrägen“ Regeln.
Glück gehabt: Der Freibetrag für Mitarbeiterverköstigungen bleibt – aber auch die damit verbundenen „schrägen“ Regeln. Der Bundestag hat einen Vorstoß des Bundesrats, die Steuerfreigrenze von 44 auf 20 Euro pro Mitarbeiter und Monat zu senken, abgelehnt. Wenn Sie also mit Naturalien das Betriebsklima heben wollen, können Sie das weiter in gewohntem Maße tun. Aber Achtung, es gibt ein paar Fallstricke, die dabei immer wieder übersehen werden. Sie sollten insbesondere die schwammige Grenze zwischen einer steuerfreien Aufmerksamkeit und einem steuerpflichtigen Arbeitslohn beachten: Unproblematisch sind Gutscheine fürs Tanken, für Lebensmittel oder Sport. Kaffee, Kekse, Mineralwasser, Obst oder Nüsse sind ok. Sie fallen in die Kategorie einer „im betrieblichen Interesse gewährten Leistung“. Bei Brötchen, Croissants oder Brezeln ist das nicht der Fall. Sie könnte das Finanzamt als Mahlzeit werten. Insbesondere, wenn Sie sie zum Frühstück auf den Tisch bringen. Denn Mahlzeiten sind steuerpflichtig. Der Sachbezugswert für ein Frühstück liegt bei 1,63, für Mittagessen bei 3,00 Euro. Keine Regel ohne Ausnahme. Zu außergewöhnlichen Arbeitseinsätzen sind Mahlzeiten erlaubt: etwa bei einer Inventur oder Wochenendarbeit. Das Finanzamt prüft die Anlässe genau. Pralinen, Gebäck, kleinere Geschenke, eine Flasche Sekt zum Geburtstag, zur Hochzeit oder Kindesgeburt sind zulässig. Wertgrenze: 40 Euro. Waren, die Sie selbst herstellen oder handeln, können Sie bis zu einem Steuerfreibetrag von 1.080 Euro p. a. an Mitarbeiter zuwenden oder vergünstigen.

Fazit: Gewähren Sie solche „Goodies“ im Betrieb regelmäßig und für viele Mitarbeiter, sollten Sie die Regeln gut im Blick behalten. Sonst müssen Ihre Mitarbeiter am Ende höhere Lohnsteuern zahlen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Einblick in den «Trusted Wealth Manager 2024»

Wie Oberbanscheidt & Cie. Transparenz und Kundenvertrauen in Vermögensverwaltung fördert

Grafik envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kleve zeigt sich im neuesten «Trusted Wealth Manager» offen für Transparenz und Kundenkommunikation. Das Unternehmen bekräftigte seine Bereitschaft, Teile des Selbstauskunftsfragebogens zu beantworten, als Ergänzung zum laufenden Monitoring der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, was die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden bildet.
Neueste Artikel
  • Editorial

Trauer um Sven Jösting

FUCHSBRIEFE trauern um Sven Jösting. Unser Wasserstoff-Experte und Aktien-Analyst ist unerwartet verstorben.
  • Fuchs plus
  • PPAs boomen

Vervierfachung der Strom-Direktabnahmeverträge

Urban Area © urbans78 / stock.adobe.com
Die Zahl der Strom-Direktabnahmeverträge (PPA) von Betreibern von Wind- und Solarparks hat sich im vorigen Jahr vervierfacht. Der Markt, der lange bei Werten um 1 GW im Jahr dümpelte, kommt damit in Schwung. Für Großunternehmen wird es in wenigen Jahren wohl zum Standard bei der Energiebeschaffung gehören, KMU werden folgen.
  • Fuchs plus
  • Anlagechancen im Inselreich Philippinen

Zinssenkungen werden Peso-Turbo

Hafen von Manila © Joseph Oropel / stock.adobe.com
Die Philippinen sind ein riesiger Markt, in Depots deutsche Anleger aber kaum vertreten. Dabei bieten eine gute Peso-Perspektive und attraktiv bewertete Unternehmen Anleger einige Chancen.
Zum Seitenanfang