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Preis für Flex-Pool im Klinikum

Innovatives Arbeitszeitmodell für Klinik-Fachkräfte

Im Klinikum Ortenau können Pflegekräfte ihren Dienstplan selbst erstellen und an ihre private Situation anpassen. Im Gegenzug wird eine gewisse Flexibilität hinsichtlich des Einsatzgebietes erwartet. FUCHSBRIEFE haben sich das Arbeitszeitmodell angesehen.

Das Ortenau Klinikum organisiert seine Pflegekräfte in einem „Flex-Pool“. Das steigert die Attraktivität des Pflegeberufs und die Arbeitszufriedenheit. Das Modell hat sogar den Deutschen Fachkräftepreis der Bundesregierung erhalten.

So funktioniert der Flex-Pool

Im Klinikum können Pflegekräfte ihren Dienstplan selbst erstellen. Das ermöglicht es, die Arbeitszeiten flexibel an die private Situation anzupassen. Dabei gilt es auch, langfristige Krankheitsausfälle sowie Bereitschaftsdienste für kurzfristige Einsätze abzufedern. Mit dem Modell soll vermeiden werden, dass Mitarbeiter aus der Freizeit heraus in den Dienst gerufen werden müssen. Im Gegenzug wird von den Arbeitskräften eine gewisse Flexibilität verlangt. Sie müssen akzeptieren, zu ihren Wunsch-Zeiten in unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt zu werden. 

Das Klinikum bietet ohnehin verschiedene Arbeitszeitmodelle an, etwa ein Modell mit 80% Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich und das „Modell 66“, bei dem nach zwei Monaten Arbeit einer freier Monat folgt. Seit Einführung des Konzepts sind bereits über 100 Beschäftigte im Flex-Pool tätig. Mit über 2.000 Beschäftigten im Pflegedienst stellen Pflegekräfte die größte Berufsgruppe der rund 5.900 Mitarbeiter des Ortenau Klinikums dar.

Fazit: Der Flex-Pool erscheint uns als interessante Möglichkeit, die Notwendigkeit der Dienstplanung gut mit den zeitlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter in Einklang zu bringen.
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