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Report der europäischen Bankenaufsicht über Top-Verdiener im Finanzwesen

Umstrukturierungen und Brexit stärken deutschen Finanzstandort

Umstrukturierungen und Brexit stärken deutschen Finanzstandort. Copyright: Pexels
Deutschlands Banker können nicht klagen - zumindest, wenn man einen Blick auf die Spitzenverdiener wirft. Denn davon gibt es immer mehr. Das hat zwei zentrale Ursachen.
Die Anzahl der Top-Verdiener im deutschen Bankwesen steigt. Gründe dafür sind Umstrukturierungen im Bankwesen und die daraus resultierenden höheren Umsätze und Boni sowie der Brexit und der damit verbundene Abgang zahlreicher Manager aus Großbritannien. Das geht aus einem Report der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hervor. Die EBA analysierte, wie sich der Anteil europäischer Spitzenverdiener im Bankwesen im Jahresvergleich 2018/2019 entwickelt hat. Spitzenverdiener sind nach Definition der EBA jene mit einem Jahreseinkommen über 1 Mio. Euro.

In Deutschland beträgt der Anstieg im Jahresvergleich +9,33%. In absoluten Zahlen ausgedrückt arbeiten nun 492 Spitzenverdiener im deutschen Bankwesen. Relativ gesehen noch höhere Anstiege verzeichnen Frankreich (+15,76%, absolut nun 270) und Italien (+16,99%, absolut nun 241) Das britische Finanzwesen verzeichnete hingegen einen Rückgang. In Großbritannien sank die Zahl um 95 (2,63%).

Fazit: Das deutsche Finanzwesen wird durch Umstrukturierungen und der gesteigerten Bedeutung in Folge des Brexits gestärkt.

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