Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2925
Neue Arbeitsformen und Cost Cutting

Wandel in der Personalführung

Führungskräfte von Unternehmen müssen sich nach der Krise auf eine dauerhaft veränderte Arbeitswelt einstellen. Davon geht ein großer Anteil von Unternehmensleitungen aus. Das Management ist auch selbst betroffen, zeigt eine aktuelle Studie.

Virtuelle Führung und Kostenmanagement rücken nach der Krise in den Fokus der Unternehmensführungen. Ein Drittel der Chefs will die Personalkosten künftig flexibler gestalten. Jedes fünfte Unternehmen rechnet mit einer Restrukturierung. Das ergibt eine globale Untersuchung der Personalberatung Korn-Ferry.

Nur ein Fünftel der Unternehmen glaubt dabei an eine Rückkehr zum Status vor der Krise. Vor allem die neuen Formen der virtuellen Zusammenarbeit führen zu Veränderungen. Notfallprozesse werden dadurch zu Standardprozessen.

Motivationsaufgabe und Kosteneinsparungen

47% sagen zudem, dass sie nach der Krise eine hohe Disziplin im Kostenmanagement an den Tag legen werden. Dazu gehört auch, Personalkosten künftig flexibler zu halten. 21% prognostizieren einen „dynamischeren Umgang“ in der Festlegung von Leistungsboni. Die gleiche Anzahl sieht ihr Unternehmen in einer Re-Positionierung oder gar Restrukturierung. 16% sagen schon jetzt, dass sie künftig bei internen Aktivitäten genauer prüfen werden, welchen Einfluss diese wirklich auf das Geschäft haben. Kein Wunder: Ein Drittel der Unternehmen gibt an, dass sich die Krise signifikant auf den Jahresumsatz auswirken wird. 13% rechnen sogar mit 30 bis 50% Umsatzrückgang.

Auf Fürhungskräfte kommt damit eine große Motivationsaufgabe zu. Sie müssen Zuversicht bewahren, Glaubwürdigkeit vermitteln, die Perspektive wechseln, Klarheit schaffen, Priorisierungen festlegen, Sinn und Zweck erklären, so Thomas Faltin, Experte für Organisationsentwicklung bei Korn-Ferry.

Zwiegespräch als Führungsinstrument

Das persönliche Zwiegespräch wird als Führungsinstrument noch wichtiger. Denn zum einen kämpfen viele mit einem gefühlten Kontrollverlust, da sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr jederzeit sehen können. Zum anderen falle es ihnen schwer, ihre Mannschaft im Home Office motiviert zu halten. Ein gutes Drittel glaubt, dass sich ihr Unternehmen künftig mehr auf eine Stärkung von Engagement und Motivation konzentrieren muss. Dafür seien neue oder verbesserte Kompetenzen und Fähigkeiten der Führungskräfte nötig.

Fazit: Achten Sie auf ein angemessenes Verhältnis von Einsparungen und Investitionen. Es gilt das Motto: „Cutting the costs but not the Future“. Ansonsten droht Ihnen, dass sie später abgehängt werden.

Hinweis: Die Untersuchung umfasste 4.000 Unternehmen. Sie ist hier abrufbar.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Partners VermögensManagement AG

Vorschlag der Partners wird als zu leicht befunden

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Partners VermögensManagement AG führt sich bei der Stiftung Fliege mit einem ungewöhnlich ausführlichen und persönlich gehaltenen Anschreiben ein, das ein echtes Interesse an dem Mandat erkennen lässt. Der Vermögensverwalter geht bereits hier auf das bestehende Portfolio und den Veränderungsbedarf ein, erläutert Erfahrungen bei Stiftungsmanagement und nachhaltiger Vermögensanlage und garantiert die geforderte Ausschüttung für den Stiftungszweck. Ein toller Auftakt, der auf mehr hoffen lässt
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Profiteure der Fußball-EM

Spekulieren auf Gewinner der Fußball-EM

Uefa Euro Ball © 1998-2024 UEFA. All rights reserved.
Die Fußball-EM in Deutschland wird ein sportliches Großereignis und könnte auch zu einem wirtschaftlichen Highlight werden. Etliche Unternehmen rechnen wegen des Touristenbooms und anderer Faktoren mit deutlich steigenden Umsätzen. FUCHS-Kapital stellt Ihnen Profiteure des Sport-Sommers 2024 vor.
  • Fuchs plus
  • Chart der Woche vom 30.05.24

freenet an Kreuzunterstützung kaufen

Geschäftsmann mit Diagramm ©fotogestoeber/stock.adobe.com
Freenet bietet technisch orientierten Anlegern eine gute Einstiegsgelegenheit. Aktuell hat die Aktie eine Kreuzunterstützung erreicht. An der wächst die Chance, dass der Aufwärtstrend wieder aufgenommen wird.
  • Fuchs plus
  • Frachtpreise explodieren, weil Container über Monate ausgebucht sind

Container-Mangel: Weihnachtsgeschäft gefährdet

Containerschiff © bfk92 / Getty Images / iStock
Die Verlagerung der Frachtrouten aus Fernost nach Europa - nach den Huthi-Angriffen um Afrika herum - machen den Container-Markt für die nächsten Monate extrem eng. Der Container-Mangel ist teuer und baut allmählich eine Zeit-Falle auf. Die könnte sogar eine rechtzeitige Lieferung für das Weihnachtsgeschäft gefährden. Lieferwege per Bahn können eine Alternative sein.
Zum Seitenanfang