Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1214
Recruiting im Mittelstand

Personalressource Studienabbrecher

Studienabbrecher sind eine interessante Personalressource für mittelständische Betriebe. Aber sie müssen einiges bieten, um sie anzulocken.
Studienabbrecher werden zur wichtigen Personalressource für mittelständische Betriebe. Rund ein Drittel der Studenten bricht sein Studium ab. Bei Studenten mit Migrationshintergrund sind es sogar 42%. Diese Ex-Studenten sollten Betriebe für sich entdecken, gezielt ansprechen, ihnen eine Ausbildung anbieten. Die Ansprache ist lohnend. Das sagt das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn. Junge Leute, mit Abi in der Tasche, sind in den Betrieben begehrt. Sie werden – trotz Studienabbruchs – als immer noch leistungsfähiger und -bereiter eingeschätzt als nicht akademisch geschulte Schüler von Haupt- oder Realschulen. Dafür müssen Sie allerdings einiges auf die Waage legen. Ein interessantes Angebotspaket kann so aussehen:
  • Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten haben die besten Chancen einen Ex-Studenten anzulocken.
  • Attraktiv ist eine Nettovergütung von 1.200 Euro pro Monat.
  • Die Studenten bevorzugen eine verkürzte Ausbildung von 24 Monaten. Ebenso eine Anrechnung von Studienleistungen bei Prüfungen.
  • Die Chance auf Übernahme nach Abschluss der Ausbildung im Betrieb ist ein starkes Argument.
  • Die Ex-Studenten wünschen sich flache statt ausgeprägt steile Hierarchien.
  • Sie präferieren flexible statt starre Arbeitszeiten.
  • Berufsschule ist erwünscht – zwingend ist sie nicht. Die Ex-Studenten wünschen sich allgemeinbildende und ebenso rein ausbildungsbezogene Inhalte.

Fazit: Wenn sie ein attraktives Angebotspaket schnüren (können), stehen die Chancen nicht schlecht, interessante Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Meist gelesene Artikel
  • Im Fokus: Insider-Geschäfte

Aktien, die die Vorstände kaufen

Im Fokus: Insider-Trades. Copyright: Pixabay
Anleger können sich gut an den Käufen und Verkäufen von Firmeninsidern orientieren. Die kennen "ihre" Firmen gut und positionieren sich bei Käufen oft strategisch. Wer solche Käufe und Verkäufe kennt und nachvollzieht, hat bei Investments oft ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis.
  • Und täglich grüßt das italienische Murmeltier

Mario Draghi: Letzte Hoffnung für den Euro?

Krise in Rom. Copyright: Pexels
Mitgefangen, mitgehangen – das gilt in der EU. Daher ist jede Krise in einem größeren EU-Land – noch dazu in einem extrem hoch verschuldeten wie Italien – immer auch eine Krise des Euroraums und des Euro. Bekommt Italien nun seine letzte Chance?
  • Fuchs plus
  • Kaffee wird teurer

Angebot dünnt aus und Container fehlen

Jetzt wird der Kaffee-Preis heiß. Einerseits mangelt es an Containern zum Transport der braunen Bohne. Andererseits gehen auf der Angebotsseite gut 30 Millionen Sack Kaffee verloren. Der Trinkgenuss dürfte somit bald wieder teurer werden.
Neueste Artikel
  • Im Fokus: Index-Aufsteiger

Überrenditen mit Index-Aufsteigern

Index-Kletterer im Fokus. Copyright: Pixabay
Wenn Aktien neu in Indizes aufgenommen werden, dann haben professionelle Anleger Handlungsbedarf. Denn viele müssen diese Aktien kaufen, um sie in ihren Portfolios abzubilden. Das beschert den Aufsteigern oft Überrenditen. Die können auch Anleger abschöpfen.
  • Fuchs plus
  • Wallstreet:Online wird Broker

Revolution auf dem Trading-Markt

Generalangriff von Wallstreet Online. Copyright: Pexels
Wallstreet:Online (WO) wird den deutschen Broker-Markt kräftig aufmischen. Denn die Finanzinformationsseite verlässt das Feld der reinen Information und hat inzwischen einen eigenen Broker im Angebot. Außerdem hat WO mit Matthias Hach einen Broker-Profi ins Boot geholt.
  • Fuchs plus
  • Ärger mit Inkassodienstleistern

Vermieter haben Handlungsoptionen

Vermieter haben immer öfter mit Inkassodienstleistern zu tun, die harsch gegen einen vermeintlich überzahlten Mietzins vorgehen. Insbesondere seit Einführung der Mietpreisbremse nimmt die Zahl der Fälle deutlich zu. Die gute Nachricht: Vermieter können sich dagegen wehren.
Zum Seitenanfang