Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1137
Recruiting im Mittelstand

Personalressource Studienabbrecher

Studienabbrecher sind eine interessante Personalressource für mittelständische Betriebe. Aber sie müssen einiges bieten, um sie anzulocken.
Studienabbrecher werden zur wichtigen Personalressource für mittelständische Betriebe. Rund ein Drittel der Studenten bricht sein Studium ab. Bei Studenten mit Migrationshintergrund sind es sogar 42%. Diese Ex-Studenten sollten Betriebe für sich entdecken, gezielt ansprechen, ihnen eine Ausbildung anbieten. Die Ansprache ist lohnend. Das sagt das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn. Junge Leute, mit Abi in der Tasche, sind in den Betrieben begehrt. Sie werden – trotz Studienabbruchs – als immer noch leistungsfähiger und -bereiter eingeschätzt als nicht akademisch geschulte Schüler von Haupt- oder Realschulen. Dafür müssen Sie allerdings einiges auf die Waage legen. Ein interessantes Angebotspaket kann so aussehen:
  • Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten haben die besten Chancen einen Ex-Studenten anzulocken.
  • Attraktiv ist eine Nettovergütung von 1.200 Euro pro Monat.
  • Die Studenten bevorzugen eine verkürzte Ausbildung von 24 Monaten. Ebenso eine Anrechnung von Studienleistungen bei Prüfungen.
  • Die Chance auf Übernahme nach Abschluss der Ausbildung im Betrieb ist ein starkes Argument.
  • Die Ex-Studenten wünschen sich flache statt ausgeprägt steile Hierarchien.
  • Sie präferieren flexible statt starre Arbeitszeiten.
  • Berufsschule ist erwünscht – zwingend ist sie nicht. Die Ex-Studenten wünschen sich allgemeinbildende und ebenso rein ausbildungsbezogene Inhalte.

Fazit: Wenn sie ein attraktives Angebotspaket schnüren (können), stehen die Chancen nicht schlecht, interessante Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Banken müssen Vertriebsprovisionen an Anleger zurückzahlen

Neues Urteil stärkt Anleger im Retrozessionen-Streit

Jahrelang haben Schweizer Banken bei der Beratung von Vermögenden Kasse gemacht. Sie haben von Fondsgesellschaften Vertriebsprovisionen kassiert, die den Anlegern zugestanden hätten. Gegen die Rückforderungen von Anlegern haben sich die Geldhäuser mit Verzichtsklauseln gewehrt. Das Schweizer Bundesgericht hat den Rahmen dafür jetzt sehr eng gesetzt.
  • Wechselkurs-Wochentendenzen vom 4.9. bis 11.9.2020

Dem Euro geht etwas die Puste aus

Der Schwungverlust der europäischen Konjunktur nach der fulminanten Erholung zu Beginn des 3. Quartals, ist kein tagesaktuelles Phänomen. Er ist insgesamt im Datenkranz zu erkennen. Was bedeutet das für die Aussichten des Euro zu den wichtigesten Partnerwährungen?
  • Fuchs-Devisenprognose für September 2020

Euro vorerst ausgereizt

An den Devisenmärkten steht vor allem der Euro gerade im Blick. Der steile Anstieg der Gemeinschaftswährung lässt bei einigen Beobachtern die Spekulationen ins Kraut schießen, der Euro könnte den Dollar als Weltleitwährung ablösen. Weit gefehlt, meinen wir.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bundestag beschließt neues Wohnungseigentumsgesetz

Mehr Digitalisierung, Klimaschutz und Barrierefreiheit beim Wohnungseigentum

Ohne viel Tam-Tam wurde jetzt für rund zehn Millionen Eigentumswohnungen in Deutschland eine modernisierte rechtliche Grundlage geschaffen. Das WEMoG, das Wohnungseigentumsmoderinisierungsgesetz, beruht auf den Ergebnissen von nur fünf Beratungen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Hier die Neuerungen im Überblick.
  • Fuchs plus
  • Zahlungsabwickler mit Turbo

Adyen wächst im Firmengeschäft

Der Zahlungsabwickler Adyen aus Holland wächst stürmisch. Insbesondere in den USA greifen Unternehmen auf das Produktangebot der Holländer zurück. Umsatz und Gewinn wachsen stürmisch. Die Aktie stürmt mit.
  • Fuchs plus
  • Geplante Betriebsschließung

Frühzeitige Kündigung ist rechtens

Betriebsschließungen sind meist mit Kündigungsschutzklagen verbunden. Diese haben aber nur geringe Erfolgsaussichten; vorausgesetzt, die Absicht ist vom Arbeitgeber gut dokumentiert und konsequent umgesetzt. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz musste den genauen Zeitpunkt klären, ab wann früh ausgesprochene Kündigungen möglich sind.
Zum Seitenanfang