Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
817
Personalpolitik mit Ruheständlern

Rentner sind keine echte Reserve

In der Öffentlichkeit ist jetzt viel von Rentnerreserve die Rede, um den Fachkräftemangel zu lindern. Aber wer Rentner beschäftigt muss in der Personalpolitik unbedingt einige Punkte beachten.
Viele Betriebe gehen mit falschen Überlegungen an die Aktivierung ehemaliger Mitarbeiter im Ruhestand. Bei Nachwuchsproblemen oder wenn es um den Erhalt von Wissen im Betrieb geht, ist diese Strategie keine echte Lösung. Denn ihr Personaleinsatz lässt sich nur begrenzt einplanen. Eine Million Menschen im Rentenalter sind heute immer noch berufstätig. Die Reserve beträgt derzeit theoretisch rund 17 Millionen. Reaktivierte Rentner sind hilfreich, um Spitzen abzufangen und vorübergehend Lücken zu schließen. Außerdem können Sie mit dem Einsatz von Rentnern Personalkosten senken. Die meisten verfügen über eine gute Qualifikation und lange Berufserfahrung. Wissenserhalt und Kundenbindung spielen ebenfalls eine Rolle. Aber: Trotz des hohen Bildungsniveaus übernehmen Ruheständler oft nur einfache Jobs. Sie wollen Aufgaben mit geringer Verantwortung. Denn: Ungünstige Arbeitszeiten vermeiden Ruheständler gerne. Es besteht ein hohes Interesse, die Arbeit mit der Freizeit zu vereinbaren. Soziale Kontakte sind wichtig, das Gefühl, gebraucht zu werden. Auch Freude an der Arbeit oder geistige Fitness sind häufige Beweggründe. Aber auch finanzielle Motive spielen eine Rolle: Bei jedem Dritten reicht die Rente nicht zum Leben. Die Betriebe könnten die Rentner noch stärker fordern. Etwa die Hälfte der arbeitenden Rentner ist selbständig tätig. Weit verbreitet sind Teilzeit und Minijobs, zwei Drittel sind geringfügig beschäftigt.

Fazit: Vor allem in kleinen Betrieben erweisen sich die Rentner als treue Arbeitskräfte. Den Fachkräftemangel lindern sie bestenfalls, sie heilen ihn nicht.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Defensive Aktien

Sichere Titel im Warenkorb

Defensive Titel sichern das Portfolio ab Copyright: Pixabay
An den Börsen nehmen die Unsicherheiten zu. Handelskonflikte, Atom-Abkommen, sogar Tweets treffen die Aktienmärkte immer wieder empfindlich. Konjunkturunabhängige Titel lassen sich davon wenig beeindrucken. Dazu zählen unter anderen Aktien von Lebensmittelhändlern, von denen wir zwei vorstellen. Auch ein Pharma-Unternehmen zählt zu unseren defensiven Favoriten.
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Wasserstoff und Brennstoffzellen

Suche nach Diesel-Alternativen treibt an

Wasserstoff-Atom Copyright: Pixabay
Saubere, ökologische und nachhaltige Antriebsmöglichkeiten sind derzeit gefragt. Dass man Wasserstoff als Energieträger nutzen kann, lernt man bereits im Chemie-Unterricht in der Schule. Auch heute schon, kann man mit einem Wasserstoff-Motor nicht unerhebliche Reichweiten erreichen. Durch die Diesel-Diskussion werden diese Motoren stärker gefragt. Findige Konzerne werden auf ebenso innovative Zulieferer aus der Branche angewiesen sein. Wir stellen einige der potenziellen Profiteure vor.
  • Nestlé S.A.

Preiserhöhungen sind Kurstreiber

Schon fast stoisch scheint der Kursverlauf von Nestlé die momentane Börsenkorrektur zu ignorieren. Die Aktie kennt derzeit nur die Richtung gen Norden. das macht die Aktie zu einem Sicherheit bringenden und zugleich profitablen Titel in den Depots der Anleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Weitere Preisdynamik zu erwarten

Eindeckungsrally bei Mais läuft

Shortverkäufer müssen sich mit Mais eindecken. Das treibt den Preis kräftig nach oben. Wie sich Anleger jetzt verhalten sollten .
  • Fuchs plus
  • Kryptowährung in einem Quartal von 3.000 auf 8.000 USD gestiegen

Was es mit dem Kursanstieg von Bitcoin auf sich hat

Bitcoin hat ein enormes Wertsteigerungspotenzial.
Solche Kursschwankungen kennt man sonst nur bei Inflationsgeld: Die Hartwährung Bitcoin stieg in wenigen Monaten von 3.000 auf kann 8.000 USD. Zwei Jahre zuvor hatte sie schon einen Kurssturz erlebt. Das alles ist normal. Wir sagen warum. Und was Investoren nun zu erwarten haben.
Zum Seitenanfang