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Online-Marketing

Soziale Medien hängen Suchmaschinen ab

Die zunehmende Nutzung sozialer Medien verdrängt klassische Suchmaschinen als wichtigste Traffic-Generatoren. Darauf müssen sich Marketing- und Vertriebsabteilung einstellen.
Die sozialen Medien haben die klassischen Suchmaschinen vom Thron gestoßen. Inzwischen greifen deutlich mehr Nutzer per facebook, youtube, pinterest, twitter und Co. auf Unternehmenswebseiten zu als über klassische Suchmaschinen. Selbst der globale Branchenprimus Google kann sich von diesem Trend nicht ausnehmen. Besonders stark ausgeprägt ist das Phänomen bei Unternehmen mit direktem Endkundengeschäft (B2C). Je jünger die Zielgruppe ist, desto größer ist natürlich auch der Anteil der Nutzer, die über soziale Medien erreicht werden können. Erfolgsentscheidend ist aber auch die Relevanz der platzierten Inhalte in einer Zielgruppe. Je fokussierter, desto größer sind die Chancen, dass Inhalte „geteilt“ und somit zielgenau gestreut werden. Das mit Abstand wichtigste soziale Medium zur Vergrößerung der Zielgruppe und Reichweite ist facebook. Immerhin hat jeder Facebook-Nutzer durchschnittlich etwa 360 Freunde. So ist jeder Kontakt, den Unternehmen per facebook erreichen ein interessanter potenzieller Multiplikator. Angesichts der stürmisch wachsenden Bedeutung von Video-Inhalten rutscht aber auch youtube als Kontakt-Kanal für Unternehmen immer weiter nach oben. Es gibt drei übergeordnete Ziele, die mit einer Präsenz in den sozialen Medien erreicht werden. Zunächst geht es allein um Reichweite, Bekanntheit und eine Erhöhung der Nutzer-Zahl auf der eigenen Webseite. In zweiter Linie müssen die Nutzer dann zu Kunden gemacht und möglichst lange gehalten werden. Aber selbst wenn dies nicht sofort gelingt, generiert jeder User mit jedem Webseiten-Besuch wertvolle Informationen für Ihr Unternehmen. Diese können mit zahlreichen Werkzeugen ausgewertet werden.

Fazit: Die schnell wachsende Nutzung sozialer Medien verschiebt die Kontaktpunkte zu potenziellen Kunden relevant. Die bekannten Suchmaschinen verlieren an Bedeutung. Die meisten Neu-Kontakte wird es künftig über soziale Medien geben.


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