Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2064
Studie zur Wiederverwertung von Altautos

Deutschland ist Schrottvermeider Nummer 1

Deutschland zeigt sich vorbildlich bei der Verwertung von Altautos.
Europa produziert nicht nur Klimagase mit seiner Pkw-Flotte, sondern auch jede Menge Autoschrott. Die Wiederverweter sitzen aber im Norden der EU, die eher Gleichgültigen im Süden und Osten.

Deutschland ist vorbildlich bei der Reduzierung von Altauto-Schrott. Wir tun innerhalb der EU (sowie einigen Ländern im EWR) am meisten für die Wiederverwertung von Altautos. Jedes Jahr verursachen Kraftfahrzeuge, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben, in der EU zwischen 8 und 9 Millionen Tonnen Deponie-Schrott.

Deutschland übertrifft die EU-Rückgewinnungs- und Wiederverwendungsrate in den Jahren von 2006 bis 2018 um durchschnittlich 7,75%. An zweiter Stelle steht Österreich mit 4,79%, den dritten Rang belegt Island mit 4,28%, gefolgt von den Niederlanden mit durchschnittlich 3,16% und Belgien (2,93%).

Norden umweltbewusster als der Süden

Was auffällt: Der Norden der EU verhält sich umweltbewusster als der Süden und Osten. Am anderen Ende der Skala stehen Malta (-17,6% vom EU-Durchschnitt) und Italien (-6,99%). Mit einer Ausnahme: Bulgarien befindet sich statistisch auf Rang 6 (+2,36%).

Ausnahmen gibt es aber auch auf der negativen Seite. Mit Estland (Rang 27; -4,38%), Irland (26, -3,42%), Großbritannien (23, -1,82%) und Liechtenstein (18, -0,65%) sind hier einige Nordlichter herausragende Schrottproduzenten. Herausgefunden hat das safeonenergy, eine in UK beheimatete Webseite, die Energievergleiche vornimmt und durch verschiedene große Versorgungsunternehmen finanziert wird. Die Daten, die hier ausgewertet wurden, stammen von Eurostat, der Statistikbehörde der EU.

HInweis: Es ließ sich bis Redaktionsschluss nicht klären, ob und inwieweit die Ausfuhr von Gebrauchtwagen die Statistik beeinflusst.

Fazit: Der Recycling- und Wiederverwertungsmarkt in Deutschland funktioniert sehr gut. Wir sind - zumindest in der Auto-Industrie - Spitzenreiter in der Ressourcen-Effizienz und beim Umweltschutz.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Einblick in den «Trusted Wealth Manager 2024»

Wie Oberbanscheidt & Cie. Transparenz und Kundenvertrauen in Vermögensverwaltung fördert

Grafik envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kleve zeigt sich im neuesten «Trusted Wealth Manager» offen für Transparenz und Kundenkommunikation. Das Unternehmen bekräftigte seine Bereitschaft, Teile des Selbstauskunftsfragebogens zu beantworten, als Ergänzung zum laufenden Monitoring der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, was die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden bildet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Robert Habeck hält Koalition mit der Union für machbar

Schwarz-Grüner Flirt

Blick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages ©Bernd von Jutrczenka/picture alliance
CDU und Grüne beginnen zu flirten. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat erklärt, dass er sich eine Koalition mit der CDU nach der Bundestagswahl vorstellen kann. Auch CDU-Chef Friedrich Merz schlägt versöhnliche Töne gegenüber den Grünen an. Ob es für Schwarz-Grün reicht, entscheidet aber die FDP.
  • Fuchs plus
  • ESG-Daten sind komplex, aufwändig und teuer

Leistungsfähige Software für das ESG-Reporting

Programmiercodes auf einem PC-Bildschirm © IAM-photography / Getty Images / iStock
Nachhaltigkeit zu messen, betrifft immer mehr Unternehmen. Selbst Mittelständler, für die das Thema eigentlich erst später relevant wird, werden von Ihren Kunden schon zur Abgabe von ESG-Berichten gedrängt. Die Messung der Kennzahlen ist aufwändig und teuer. Leistungsfähige Software kann dabei aber helfen.
  • Fuchs plus
  • Liquiditätsmanagement: Cash ist King

Zahlungsmoral sinkt rapide

Euroscheine © sp4764 / stock.adobe.com
Die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen sinkt weiter rapide. Das Phänomen breitet sich allmählich immer weiter aus und durchsetzt immer größere Teile vieler Branchen. Unternehmer sollten ihr Controlling sensibilisieren und es vorbeugend auf eine weitere Verschlechterung einstellen.
Zum Seitenanfang