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Die Woche kann gut gelaunt beginnen …

Die Konjunktur hält (bisher), was sie verspricht

Die Konjunktur hält (bisher), was sie verspricht. Copyright: Pixabay
Die Konjunkturdaten sind trotz Sommerlochs weiter erfreulich: Vom Auftragesbestand der Industrie bis zum Umsatz im Gastgewerbe: die Kurven zeigen bisher nach oben.

Für einen gut gelaunten Wochenstart für Sie und Ihre Mitarbeiter von der FUCHSBRIEFE-Redaktion recherchiert:

  • Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat in einer TV-Diskussion einen erneuten Lockdown in der Corona-Pandemie ausgeschlossen.
  • Der IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion signalisiert mit voraussichtlich 60,6 im August abermals starkes Wachstum. Damit liegt der Index erneut auf einem der höchsten Werte seit Umfragebeginn im Jahr 1998. 
  • Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor bleibt im August bei hohen 59,7.
  • Im 2. Quartal 2021 stieg die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Vorquartal saisonbereinigt um 75.000 Personen (+0,2%). Insgesamt waren damit rund 44,7 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig.
  • Nach einer gemeinsamen Untersuchung von Creditreform und dem ZEW Mannheim sind im vergangenen Jahr knapp 165.000 Unternehmen neu an den Start gegangen – trotz Corona. Die Zahl der Unternehmen ist damit 2020 auf knapp 3,3 Millionen gestiegen. Erneut wurden mehr Unternehmen gegründet als geschlossen.
  • Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war im Juni 2021 kalender- und saisonbereinigt 2,8% höher als im Vormonat. Der Auftragsbestand ist damit laut Statistischem Bundesamt seit Juni 2020 angestiegen; er erreichte im Juni 2021 seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015.
  • Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Juni gegenüber Mai 2021 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 61,7% gestiegen.
  • Die Tarifpartner im öffentlichen Bankgewerbe ver.di und DBV haben sich erstmalig auf den Abschluss eines Nachwuchskräftetarifvertrags geeinigt. Nachwuchskräfte haben u.a. zukünftig einen festen Anspruch auf Weiterbildung zum Thema Nachhaltigkeit. Bei entsprechender Leistung erhalten 60% der Nachwuchskräfte in unmittelbarem Anschluss an die Ausbildung ein Angebot zur Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.
  • In den ersten sechs Monaten des Jahres sind in Deutschland 162 Personen oder 12,6% weniger Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen als im 1. Halbjahr 2020. Die Zahl der Verletzten ging um 10,0% auf knapp 134.800 Personen zurück. Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden von Januar bis Juni weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet oder verletzt.

Von Januar bis Mai 2021 sind in Deutschland rund 315.000 Kinder zur Welt gekommen. Damit stieg die Zahl der Geburten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 1,4%.

Europa

  • Laut einer Schnellschätzung von Eurostat stieg das saisonbereinigte BIP im 2. Quartal 2021 im Euroraum um 2,0% und in der EU um 1,9% im Vergleich zum Vorquartal.
  • Sehen wir’s positiv: Von einer Deflation ist Europa so weit entfernt wie lange nicht. Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Juli 2021 bei 2,2%, gegenüber Vorjahr. Die niedrigsten Jahresraten hatten Malta (0,3%), Griechenland (0,7%) und Italien (1,0%) verzeichnet. Die höchsten Jahresraten verzeichneten Estland (4,9%), Polen und Ungarn (beide 4,7 %). Den höchsten Beitrag leistete Juli Energie (+1,34 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabakwaren (+0,35 Pp.), Dienstleistungen (+0,31 Pp.) und Industriegütern ohne Energie (+0,17 S.).

International

  • Die mehrheitlich im Besitz befindlichen US-Tochtergesellschaften ausländischer multinationaler Unternehmen beschäftigten 2019 insgesamt 7,95 Millionen Arbeitnehmer in den Vereinigten Staaten. Das ist ein Anstieg von 1,1% gegenüber 2018 (Quelle: Bureau of Economic Analysis). Diese Unternehmen machten 6,0% der gesamten Beschäftigung in der Privatindustrie in den Vereinigten Staaten aus.

Fazit: Im 2. Quartal herrschte konjunktureller Sonnenschein mit wenigen Wolken. Das 3. Quartal hat zumindest gut begonnen. Die Daten sprechen noch für sich.

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