Aufgrund der hohen Inflation hat die EZB den Leitzins auf 2,5% erhöht. Unterdessen kletterte der Ölpreis erstmals seit Mai wieder über die 100 USD-Marke.
FUCHS-Briefe
Offiziell gemessene Inflationsrate verzerrt das Bild
Die gefühlte Inflation in Deutschland übertrifft die gemessene deutlich. Trotz Tariferhöhungen und Rentensteigerungen empfinden 59% der Haushalte ihr Realeinkommen als verringert. Die Hintergründe für dieses Empfinden sind handfest. Das hat spürbare Auswirkungen auf den Konsum.
FUCHS-Devisen
Weitblick im Rohstoffmarkt: Preisrisiken auf allen Ebenen erkennen
Strategische Anleger, Einkäufer und Unternehmer sollten den Rohstoffmarkt ganzheitlich im Blick behalten. Einzelne Rohstoffe stehen regelmäßig im Fokus, doch der Gesamtblick zeigt: Die Preisrisiken nehmen zu.
Der Ölpreis hat die Marke von 100 US-Dollar wieder nach oben durchbrochen. Dennoch lässt die EZB den Leitzins unverändert bei 2,25%. Die Perspektive ändert sich aber.
Weshalb Inflationsprognosen für Stiftungen entscheidend sind
Inflationsprognosen entscheiden darüber, ob Stiftungen ihren Zweck dauerhaft erfüllen können. Der eskalierende Iran‑Konflikt hat die Hoffnung auf sinkende Teuerung jäh zerstört und zwingt Notenbanken, Banken und Vermögensverwalter zu neuen Szenarien. Energiepreisschocks, Angebotsengpässe und politische Risiken treiben die Inflation erneut. Wer heute Stiftungskapital steuert, muss Prognosen verstehen, Risiken einordnen und Inflation professionell managen – sonst verliert Vermögen real an Wirkung.
Seitdem die KfW die Kredithürde im Jahr 2017 ermittelt, war der Wert noch nie so schlecht wie heute. Eine KfW-Ökonomin rechnet nur mit einer langsamen Verbesserung der Kreditkonditionen.
Ein geeigneter Vermögensverwalter muss heute nicht nur Rendite liefern, sondern Inflationsrisiken erklären, steuern und transparent machen. Gerade in einem Umfeld geopolitischer Schocks entscheidet diese Fähigkeit darüber, ob Stiftungen ihren Zweck dauerhaft erfüllen können. Für die urgewald Stiftung zeigt sich klar: Wer reale Wirkung sichern will, muss Inflation nicht vermuten, sondern messen.
FUCHS-Devisen
Einfluss des Ölpreisverfalls auf Euro, Dollar und globale Märkte
Die Normalisierung des Ölpreises dürfte das 3. Quartal bestimmen. Die Zinssorgen verflüchtigen sich, die Konjunktur wird anspringen und die Rohstoffwährungen werden nachgeben.
Mit dem niedrigen Ölpreis entfallen Inflationssorgen. Damit gibt es auch keinen Grund für weitere Zinserhöhungen. Beides wirkt sich positiv auf die Konjunktur und damit auf die Börsen aus. Dieses Szenario setzt FUCHS-Kapital konsequent in seiner Vermögensstrategie für das 3. Quartal um.
Der Ölpreis notiert nur noch wenig über dem Vorkriegsniveau. Die Inflation dürfte mithin wieder sinken. Erste Gewinner sind Fluggesellschaften und Reiseunternehmen. Dagegen herrscht bei KI Nervosität.
Die hohen Energiepreise werden sich in den kommenden verstärkt im Preisniveau niederschlagen. Zur Bekämpfung der Inflation schließt die Bundesbank weitere Zinserhöhungen nicht aus.
Europas Konjunkturerwartungen werden gesenkt, während die Inflation hartnäckig bleibt. Für Devisenanleger bedeutet dies Druck auf den Euro und Chancen für „Carry-Währungen“.
FUCHS-Devisen
Energie, Zinsen, Euro: Die neue Preiskaskade in Europa
Der steigende Energiepreis treibt die Inflation im Euroraum wieder nach oben. Deutschland folgt. Die EZB muss die Preisstabilität sichern, während CO2-Bepreisung und Mehrwertsteuer den Energieschock in den Endpreis drücken. So bewegt die EU-Energie- und Klimapolitik erheblich Zinsen, Wohnungsbau und den Euro.
Der EZB-Rat hat am heutigen Donnerstag seine nächste Sitzung. Eine Zinserhöhung scheint vorerst unwahrscheinlich. Dennoch sollte man bei der Kommunikation genau hinhören.
Noch vor ein paar Wochen haben viele Beobachter mit einer Erhöhung des Leitzinses um 25 bis 50 Basispunkte in der Eurozone gerechnet. Eine Woche vor der EZB-Sitzung sieht es aber anders aus.
FUCHS-Briefe
Wirtschaftsverbände: Der nächste offene Brief an Kanzler Merz
Spitzen der deutschen Wirtschaft fordern eindringlich Strukturreformen und warnen vor einer Mehrwertsteuererhöhung. Die würde nur die Inflation weiter treiben und den privaten Konsum zusätzlich abwürgen. Das wäre ein doppelt falsches Signal.
FUCHS-Briefe
Öl- und Gaspreisschock treibt Preise: ifo Indikator auf Rekordhoch
Im März springt der ifo-Indikator auf 25,3%. Das ist der höchste Wert seit drei Jahren. Laut dem ifo-Institut werden die Unternehmen die Preissteigerungen weitergeben. Der daraus folgende Inflationsdruck dürfte die EZB zum Handeln zwingen.
FUCHS-Briefe
Stagflation 2.0: Droht Europa eine Wiederholung der 1970er-Jahre?
Die Iran-Krise droht Europa in eine Stagflation zu stürzen, ähnlich wie die Ölkrise der 70er Jahre. Damals löste die drastische Zinserhöhung der US-Zentralbank durch Paul Volcker die Krise aus. Heute stehen die europäischen Zentralbanken vor einer Zwickmühle: Zinserhöhung gegen Inflation oder lockere Geldpolitik gegen Konjunkturabschwung. Welche Entscheidung wird die EZB treffen und welche Auswirkungen sind zu erwarten?
FUCHS-Briefe
Stagflation durch Iran-Krieg? Europas Wirtschaft am Scheideweg
Der Iran-Krieg droht Europa in eine gefährliche Stagflation zu stürzen. Energiepreisexplosionen und unterbrochene Lieferketten treiben die Inflation in die Höhe und belasten die Wirtschaft. Experten warnen: Ein anhaltender Konflikt könnte das Wachstum stark dämpfen. Die Europäische Zentralbank steht vor einem Dilemma.
Europa hat die Teuerung zuletzt vor allem wegen sinkender Energiepreise gedämpft. Aber: Drehen die Energiepreise wieder nach oben, dreht auch die Inflation. Ein Ölpreisanstieg von 20 bis 30 Prozent erhöht die EU-Inflation um rund 1,5 bis 2,5 Prozentpunkte und bremst das Wachstum im Folgejahr um 0,5 bis 0,75 Punkte, analysiert das Institute for International Finance (IIF).