Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
760
Immer mehr riskante Kredite – wiederholt sich das Jahr 2008?

Fed feuert US-Unternehmensverschuldung an

Die Verschuldung der US-Unternehmen beträgt fast 10 Billionen US-Dollar. Beunruhigen muss weniger das Volumen als aktuelle Trends: Die Schuldenqualität verschlechtert sich, die Banken nehmen immer größere Risiken. Die US-Zinspolitik wirkt jetzt wie ein Turbo. Wiederholt sich 2008?

Die jüngste Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed treibt eine problematische Entwicklung weiter an: die Unternehmensverschuldung in den USA. Schon 2018 zeigten sich auf den Finanzmärkten erste Bedenken hinsichtlich einer Überschuldungslage. Die Kurse von Hochzinsanleihen (High Yield) amerikanischer Unternehmen gingen noch im Dezember in den Keller. Ihre Inhaber machten Verluste. Zu dem Zeitpunkt hatten die Falken in der Fed noch die Krallen ausgefahren. Der Markt erwartete weiter steigende US-Zinsen für 2019. Im Februar erklärte der Fed-Vorsitzende Jerome Powell gegenüber dem Kongress, dass einige Unternehmensschulden „ein makroökonomisches Risiko darstellten ... insbesondere im Falle des wirtschaftlichen Abschwungs."
Nun versucht die Fed, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben. Die Kehrtwende von letzter Woche – die Fed hat die Zinseneingefroren und den weiteren Bilanzabbau ab September gestoppt – hält die Konjunktur und vor allem die Kapitalmärkte über Wasser. Gleichzeitig wird sie die schon jetzt wieder überbordende Verschuldung noch antreiben. Diese Konstellation geht solange gut, wie die Zinsen niedrig und die Unternehmensgewinne hoch sind. Aber wehe nicht!

Dieser Artikel ist Teil des FUCHS-Briefe Abonnements.

Jetzt FUCHS-Briefe abonnieren und weiterlesen

  • 30 Tage kostenlos
  • Klare Handlungsempfehlungen
  • PDF-Sofortversand
  • voller Archivzugang
-15% Angebot
1 Monat
Monatlich kündbar
30 Tage kostenlos
mtl.
0,00 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
-28% Angebot
Bestseller
12 Monate
Jährliche Vorauszahlung
30 Tage kostenlos
mtl.
41,65 €
35,40 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
-36% Angebot
24 Monate
Jährliche Vorauszahlung
30 Tage kostenlos
mtl.
36,75 €
31,24 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • TOPs 2023, Auswahlrunde, Mirabaud & Cie, Banquiers Privés

Ausführliche Beratung bei Mirabaud mit einem Aber…

Wie schlägt sich Mirabaud & Cie im Markttest TOPS 2023? © FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, Verlag Fuchsbriefe
„Mit Mirabaud zusammenzuarbeiten heißt, auf einen soliden und konstanten Partner, Expertenwissen in allen Anlagebereichen, ein operatives Management und administrative Leistungen zählen zu können.“ Wer so auf den Seiten des Wealth Managements von Mirabaud begrüßt wird, hat automatisch hohe Erwartungen an die Leistungsfähigkeit des Schweizer Vermögensverwalters. Was noch bewiesen werden muss…
  • In Fokus: Dänische Aktien

Solide Skandinavier

Hafen in Kopenhagen, Dänemark. © fotoVoyager / Getty Images / iStock
Während sich das konjunkturelle Klima in Europa eintrübt, kann Dänemark noch immer mit guten Aussichten punkten. Dänische Aktien sind daher für Anleger sehr attraktiv. FUCHS-Kapital sieht sich darum näher an der Kopenhagener Börse um.
  • Interview mit Rechtsanwalt Klaus Rotter, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, München

Ombudsleute im Private Banking wenig gefragt

© RA Klaus Rotter
Rechtsanwalt Klaus Rotter sieht nach wie vor keine messbare Tendenz zur Kundenzentrierung in der Bankberatung. Nach wie vor würden für fertige Produkte die passenden Kunden gesucht und nicht umgekehrt, passende Produkte für Kunden entwickelt. "Zumal nach wie vor zweifelhafte Finanzprodukte wie Zertifikate, in großem Stil an Bankkunden empfohlen werden", meint Klaus Rotter zu Elke Pohl im Interview für die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz.
Zum Seitenanfang