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Deutsche leiden am stärksten unter Russland-Sanktionen

Die Russland-Sanktionen drücken auf deutsche Unternehmen. Doch sie sollten einen Fuß in der Tür behalten.
Die deutsche Wirtschaft leidet in der Eurozone am stärksten unter den Sanktionen gegen Russland. Zahlen, die das belegen, kommen vom Ostausschuss der deutschen Wirtschaft (OA). 13,4% beträgt demnach der Exportrückgang in der gesamten Euro-Zone seit Einführung der EU-Sanktionen gegen Russland. Das entspricht einem Wert von 15,97 Mrd. Euro. Von 119 Mrd. in 2013 auf 103 Mrd. in 2014 ist das Handelsvolumen geschrumpft. Die deutsche Wirtschaft muss allein einen Rückgang von 6,5 Mrd. verkraften. Deutschland verzeichnet damit einen mehr als 40%igen Einbruch im Russland-Handel. Somit ist die Belastung für deutsche Firmen überproportional groß. Deutschlands Ausfuhren machen 30% am Gesamt-EU-Export nach Russland aus. Die Rückgänge im Handelsvolumen dürften weitergehen. Zwar ist mit Minsk II eine Waffenruhe zwischen Rebellen und ukrainischem Militär vereinbart worden und eingetreten. Doch tatsächliche Entspannungssignale gibt es noch nicht. Die deutschen Unternehmen frieren ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland auf dem derzeitigen Stand ein. Neuinvestitionen bleiben aus. Dies ist aus dem Geschäftsklimaindex des OA vom Februar 2015 abzulesen. Die Strategie heißt: durchhalten. Sie zielt darauf, bestehende Altverträge und langjährige Beziehungen zu russischen Vertragspartnern bei einsetzendem politischem Tauwetter jederzeit wiederbeleben zu können.

Fazit: Die Gefahr einer Hinwendung Russlands zu asiatischen Partnern wie Indien und China ist nicht zu unterschätzen. Deshalb bleibt deutschen Firmen gar nichts übrig, als langfristig zu denken und bestehende Beziehungen aufrecht zu erhalten. Auch wenn es vorübergehend mehr kostet als einbringt.

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