Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1079
Unterversorgter Markt

Platin erhebt sich vom Boden

Platin hat ein schlechtes Jahr 2018 hinter sich. Der Preis lag am Boden. Doch jetzt erhebt er sich. Dafür gibt es gute Gründe.

Die Bodenbildung bei Platin nimmt weiter Formen an. Der Kursbereich um 800 USD je Feinunze kristallisiert sich immer stärker als massive Unterstützungszone her-aus. Nach einem durchwachsenen Jahr 2018 – der Platinpreis verlor in der Spitze rund 24 Prozent an Wert – stehen die Platinnotierungen seit Jahresbeginn nun nicht weiter unter Abgabedruck.

Rund 3% ist der Platinpreis in diesem Jahr bereits gestiegen. Fundamental spricht vor allem ein geringeres Platinangebot als im Vorjahr für steigenden Preise. Während der Platinbaisse in 2018 hatten viele Minenkonzerne ihre Platinproduktion spürbar zurückgefahren. Investitionen in neue Projekte wurden auf Eis gelegt.

Der Zeitpunkt spricht für Platin

Inzwischen ist der Platinmarkt dadurch leicht unterversorgt. Das Angebotsdefizit wird selbst bei gleichbleibender Nachfrage also zu spürbaren Preiserhöhungen führen. Auch die Saisonalität spricht zu Jahresbeginn eher für steigende Platinnotierungen (siehe www.seasonalcharts.com/future_metalle_platinum.html ).

Statistisch gesehen, ist der Februar der Monat mit dem größten Kursanstieg bei Platin im Jahresverlauf. Dieser Aufwärtstrend setzt sich dann bis Ende Mai/Anfang Juni unter vergleichsweise hohen Kursschwankungen (Volatilität) fort.

Fazit: Mittel- und langfristig orientierte Anleger nutzen das Kursniveau um 800 USD je Feinunze Platin zum Aufbau erster Positionen.

Empfehlung: Dafür eignet sich ein ungehebelter Platin ETC (Beispiel ISIN: DE 000 A0N 62D 7).

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein

Nippons Geldhüter überraschen den Yen nicht

Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein. Copyright: Pexels
Nach zweitägiger Beratung verkündeten die Geldhüter Japans – für die Märkte wenig überraschend – dass sie an ihrer Geldpolitik festhalten. Sorgen machen sollten allerdings die dahinter liegenden Gründe. Dennoch gibt es gute Nachrichten – auch für Anleger.
  • Fuchs plus
  • Optimistische Weizen-Prognosen aus Down Under

Angeknackster Preistrend

Optimistische Weizen-Prognosen aus Down Under. Copyright: Pixabay
Das Bauern Freud' ist des Investors Leid: Das gilt auch bei Agrarrohstoffen. Aktuell ist Weizen betroffen. Noch vor einem Monat sah es hier mit den Ernten düster aus. Doch es hat sich etwas geändert.
  • Fuchs plus
  • Kündigung eines Prämiensparvertrages

Sparkasse kündigt Sparverträge, weil sie ihr zu teuer sind

Sparkasse kündigt Sparverträge, weil sie ihr zu teuer sind. Copyright: Pixabay
Prämienspar­verträge waren lange ein Sparkassen-Bestseller. Zusätzlich zum Zins erhält der Sparer eine jähr­liche Prämie, die mit der Lauf­zeit ansteigt. In Niedrigzins-Zeiten wird diese Prämie aber zur Belastung. Die Sparkassen kündigen nun alte Spar­verträge. Ist das zulässig?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • EuGH verhängt finanzielle Sanktionen gegen Polen

Der Zloty unter Druck: Bleibt Polen in der EU?

Der Zloty unter Druck: Bleibt Polen in der EU? Copyright: Pixabay
Polens Regierung muss nun erstmals vom EuGH verhängte finanzielle Sanktionen hinnehmen. Der Anlass: Ein vom Nachbarn Tschechien betriebenes Verfahren um den Braunkohletagebau Turow. Das dürfte nur ein Testlauf sein für weitere Sanktionen im Streit um die Justizreform. Offenbar werden nun auch die Finanzmärkte davon beeinflusst.
  • Fuchs plus
  • Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein

Nippons Geldhüter überraschen den Yen nicht

Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein. Copyright: Pexels
Nach zweitägiger Beratung verkündeten die Geldhüter Japans – für die Märkte wenig überraschend – dass sie an ihrer Geldpolitik festhalten. Sorgen machen sollten allerdings die dahinter liegenden Gründe. Dennoch gibt es gute Nachrichten – auch für Anleger.
  • Fuchs plus
  • China will ausufernden Immobilien(preis-)boom stoppen

Evergrande erschüttert Rohstoff-Lieferanten – Renminbi bleibt unberührt

China will ausufernden Immobilien(preis-)boom stoppen. Copyright: Pexels
Seit Tagen ist die drohende Pleite des chinesischen Bauträgers Evergrande Marktgespräch. Es geht darum, die Schieflage und ihre Folgen möglichst treffsicher einzuschätzen. Die Devisenmärkte haben das (wie die Aktienmärkte auch) bereits getan.
Zum Seitenanfang