Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
985
Konjunktur

Gute-Laune-Nachrichten aus der Wirtschaft für die Woche vom 11. Bis 15. November 2019

Im Moment herrscht Trübsal in der Wirtschaft. Der amerikanisch-chinesische Handelsstreit dauert an. Die Wachstumsraten gehen zurück. Doch es gibt auch gegenläufige Entwicklungen. Einige überraschen positiv.

Zum Wochenauftakt zu Ihrer Motivation und der Ihrer Mitarbeiter recherchiert:

  • Die wohl erfreulichste Zahl dürfte sein, dass die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September gegenüber August um 1,3% gestiegen sind. Aus dem Inland und aus dem Nicht-Euroraum gab es ein Auftragsplus von 1,6% bzw. 3,0%. Die Aufträge von heute sind schließlich die Produktion (und Beschäftigung) von morgen.

Der Export brummt wieder, der Höhenflug im Baugewerbe geht weiter.

  • Die Exporte sind das Licht im derzeitigen konjunkturellen Dunkel. Sie stiegen im September um 4,6%. Die Leistungsbilanz schloss mit einem Plus von 25,5 Mrd. EUR ab.
  • Die Produktion im Baugewerbe hat sich im September um 1,8% erhöht. In den ersten acht Monaten war es im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Plus von 6,5%. Auch stieg die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 2,1%.
  • Gegenüber September 2018 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 5,6%, die nahmen um 2,1% zu. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im September Waren im Wert von 25,4 Milliarden Euro (+7,0 %) exportiert und über 19,2 Mrd. (+3,3 %) importiert.
  • Exporte in Drittländer nahmen auf Jahresbasis um 3,2% zu, Importe um 2,5%.

Fazit

Für Optimismus ist es angesichts des stark eingetrübten Klimas der Weltwirtschaft zu früh. Aber sichtbar wird auch, wie stark der Hebel ist, wenn sich die Lage zwischen China und USA entspannt.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Kernenergie

Kleinkraftwerksverbund GB-USA-F

Gelb-schwarzes Zeichen für Radioaktivität. Copyright: Pixabay
Briten, Amerikaner und Franzosen haben sich zur Gründung einer Gesellschaft zum Bau von nuklearen Kleinkraftwerken für die Stromgewinnung zusammengefunden. Das neue Unternehmen heißt Rolls-Royce Small Modular Reactor.
  • Fuchs plus
  • Taper Tantrum 2.0 berührt Schwellenländer nur auf Umwegen

Das Geld bleibt im Land

Moped-Fahrer in Indien. Copyright: Pixabay
Die Finanzmärkte haben diesmal keinen Wutanfall bekommen, als die US-Notenbank Fed ankündigte, die Märkte an eine etwas kürzere Leine zu nehmen. Das ist gut für die Schwellenländer. Auf Umwegen holt sie die US-Notenbankpolitik dann aber doch ein.
  • Fuchs plus
  • TOPS 2022: Brandschutzmauer fürs Vermögen

Globalance Bank setzt nachhaltig auf Gold

Hand hält eine grüne Erde. Symbolbild Nachhaltigkeit. Copyright: Pixabay
Die Globalance Bank ist auf das Engste mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ liiert. Verkörpert wird dieses durch ihren CEO Reto Ringger, der vor zehn Jahren die Schweizer Bank gegründet hat. Globalance greift im Unterschied zu vielen Banken auf einen eigenen Nachhaltigkeitsfilter – der sog. Footprint-Methodik – zurück. Doch das erneut sehr gute Abschneiden in diesem Jahr zeigt, dass die junge Bank ihren Kunden nicht nur „Nachhaltigkeit“ zu bieten hat.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Preisrally kommt an Hürde

Weizen-Investoren mit reicher Ernte

Verschiedene Sorten Gebäck, Brot, Croissant, Kuchen. Copyright: Pexels
Darauf einen Korn … Der Grundstoff für viele Nahrungsmittel – Weizen – wird immer teurer. Selbst bei hohen Preisen zieht die Nachfrage an. Doch jetzt übernimmt die Charttechnik das Ruder …
  • Fuchs plus
  • Die neue Virus-Mutation drückt die Kurse

Hoffnungsdämpfer aus Südafrika

Corona-Virus. Copyright: Pixabay
Erst war die wilde Virus-Variante von Corona unterwegs, dann kam Delta, jetzt ist B.1.1.529 im Anmarsch. Wir werden uns an immer neue Virusmutationen gewöhnen müssen. Die Märkte werden die Regionen mit den besten Strategien im Umgang damit auf Dauer goutieren.
  • Fuchs plus
  • Währungsgeschehen im Angesicht der Virus-Mutante

Druck auf die Rohstoffwährungen

Symbole verschiedener Währungen. Copyright: Pixabay
Kommt etwas unerwartet daher, ziehen sich die Märkte aus den Risiken zurück und suchen die sicheren Häfen auf. Das zeichnet sich gerade wieder im Angesicht der neuen Virus-Mutante ab und schlägt sich in den Wechselkursen deutlich nieder.
Zum Seitenanfang