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Konjunktur

Gute-Laune-Nachrichten aus der Wirtschaft für die Woche vom 11. Bis 15. November 2019

Im Moment herrscht Trübsal in der Wirtschaft. Der amerikanisch-chinesische Handelsstreit dauert an. Die Wachstumsraten gehen zurück. Doch es gibt auch gegenläufige Entwicklungen. Einige überraschen positiv.

Zum Wochenauftakt zu Ihrer Motivation und der Ihrer Mitarbeiter recherchiert:

  • Die wohl erfreulichste Zahl dürfte sein, dass die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September gegenüber August um 1,3% gestiegen sind. Aus dem Inland und aus dem Nicht-Euroraum gab es ein Auftragsplus von 1,6% bzw. 3,0%. Die Aufträge von heute sind schließlich die Produktion (und Beschäftigung) von morgen.

Der Export brummt wieder, der Höhenflug im Baugewerbe geht weiter.

  • Die Exporte sind das Licht im derzeitigen konjunkturellen Dunkel. Sie stiegen im September um 4,6%. Die Leistungsbilanz schloss mit einem Plus von 25,5 Mrd. EUR ab.
  • Die Produktion im Baugewerbe hat sich im September um 1,8% erhöht. In den ersten acht Monaten war es im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Plus von 6,5%. Auch stieg die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 2,1%.
  • Gegenüber September 2018 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 5,6%, die nahmen um 2,1% zu. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im September Waren im Wert von 25,4 Milliarden Euro (+7,0 %) exportiert und über 19,2 Mrd. (+3,3 %) importiert.
  • Exporte in Drittländer nahmen auf Jahresbasis um 3,2% zu, Importe um 2,5%.

Fazit

Für Optimismus ist es angesichts des stark eingetrübten Klimas der Weltwirtschaft zu früh. Aber sichtbar wird auch, wie stark der Hebel ist, wenn sich die Lage zwischen China und USA entspannt.

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