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Goldman Sachs und Saga nehmen neue Geschäfte ins Visier

Im Digitalmarkt bilden sich neue Freundschaften

Die Digitalisierung aller Geschäfte führt zu neuen Kooperationen. Jetzt beobachtet die Branche der Versicherer und Banken das Zusammengehen von Goldman Sachs und Saga in UK. Beide wollen demnächst auch neue Produkte auf den Markt bringen.

In London sorgt das Zusammengehen der Investmentbank Goldman Sachs mit dem britischen Versicherer Saga Insurance für Aufsehen in Branchenkreisen. Beide Seiten erwarten sich einiges von dem „Deal". Saga konzentriert sich bei seinen Geschäften auf die Altersgruppe 50+. Laut Saga wächst gerade bei den über 50 Jahre alten die Bereitschaft zum Online-Geschäft stärker als in anderen Bevölkerungsgruppen. Das ist für Goldman Sachs interessant. Denn diese Gruppe ist besonders kapitalkräftig.

Die Geschäfte abwickeln soll die junge, nur online tätige Retailbank von Goldman, „Marcus". Sie „zieht" ihre Kunden vornehmlich durch zinsattraktive Festgeldanlagen und hat damit in den zurückliegenden zehn Monaten 250 000 britische Kunden gewonnen. Ab dem Herbst wollen Saga und Marcus neue Festgeldprodukte anbieten. Die Zinssätze sollen klar über 2% hinausgehen.

Fazit: Die Digitalisierung erhöht die Bereitschaft in allen Branchen, neue Kooperationen zu testen. Wer ohne „Schere im Kopf" Ideen entwickelt, kann von der Neusortierung in der Finanz-Branche profitieren.

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