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Indonesien | NZD

Ruhe bewahren

Die Verantwortlichen für Indonesiens Wirtschaftspolitik stehen vor schwierigen Aufgaben.
Die Verantwortlichen für Indonesiens Wirtschaftspolitik stehen vor schwierigen Aufgaben. Der von den USA ausgehende Gezeitenwechsel der Finanzmärkte hin zur Straffung hat einen starken Kapitalabfluss in Gang gesetzt. Dieser hat zusammen mit dem Leistungsbilanzdefizit die Rupiah massiv unter Druck gesetzt. Gleichzeitig ist die Inflation angesprungen. Sie liegt mit zuletzt 8,4% nach 4,3% in 2012 weit vom Zielbereich von 3,5% bis 5,5% entfernt. Dennoch entschieden sich die Währungshüter für ein weiteres Abwarten bei der Zinspolitik. Die Regierung schafft neue Probleme mit dem Ausfuhrverbot für Erze. Mit diesem Schritt will sie die Verarbeitung im Inland ankurbeln und Beschäftigung schaffen. Kurzfristig ist allerdings das Gegenteil zu erwarten – im Inland gibt es kaum Hütten-Kapazitäten. Die Minen-Gesellschaften haben daher umfangreiche Entlassungen angekündigt.

Fazit: Die Konsolidierung um 15.500 EUR/IDR währte nur kurz. Die Rupiah hat sich erst zum Jahreswechsel jenseits der 16.000 gefangen. Sie wird aber wohl wegen der neuen Unruhen weiter nachgeben.

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