Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1410
Schiffsunglück in Baltimore

Hafen Baltimore dürfte über Wochen blockiert sein

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Einsturz der Hafenbrücke in Baltimore bringt einige Lieferketten durcheinander. Massiv betroffen davon sind aber nur wenige Branchen, die allerdings haben eine große Bedeutung. Die entscheidende Frage ist: Wie schnell kann die Hafenbehörde den Hafenzugang wieder schiffbar machen?

Der Einsturz der Hafenbrücke in Baltimore (USA) wird die Lieferketten für einige Branchen durcheinanderbringen. Die Behörden in den USA arbeiten zwar mit Hochdruck daran, die Hafeneinfahrt wieder schiffbar zu machen. Diese Maßnahmen dürfte aber dennoch einige Zeit in Anspruch nehmen. 

Erste Schätzungen in den USA gehen davon aus, dass es einige Wochen dauern wird, bis die Hafeneinfahrt wieder schiffbar ist. Schließlich hatte die Brücke in dem eingestürzten Bereich eine Höhe von 56 Metern. Die nötige Durchfahrtsbreite für die großen Container-Schiffe beträgt mehrere hundert Meter. Es wird aufwendig sein, diesen Bereich, in dem das Wasser etwa 15 Meter tief ist, zu räumen. Anschließend wird es weitere Zeit dauern, bis die logistischen Abläufe wieder eingefahren sind. 

Wann ist der Hafen wieder schiffbar?

Besonders betroffen wird der Automobilsektor sein. Denn der Hafen von Baltimore ist das Welthandelstor Nr. 1 für die USA in dieser Branche. Fast 900.000 Fahrzeuge werden jährlich über den Hafen in die USA verschifft. Das geht weit über Pkw hinaus und betrifft vor allem auch Lastwagen, Land- und Baumschienen. Exporteure, die den Hafen von Baltimore anlaufen, kommen hauptsächlich aus Mexiko, Japan und Europa.

Darüber hinaus liegen die Güter-Schwerpunkte des Hafens Baltimore bei Stückgut, Schüttgut und Containern. Zu den am häufigsten umgeschlagenen Gütern in Baltimore gehören auch Kohle und Gips. Aktuell liegen schon 40 Frachter vor Ort. Etliche Schiffe sind im Hafen blockiert. 

Fazit: Laut Hafenbehörde in Baltimore kann der Umschlagpunkt „auf absehbare Zeit“ nicht angelaufen werden. Kalkulieren Sie in den nächsten Wochen Lieferschwierigkeiten, Verzögerungen und Kostensteigerungen ein.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Einblick in den «Trusted Wealth Manager 2024»

Wie Oberbanscheidt & Cie. Transparenz und Kundenvertrauen in Vermögensverwaltung fördert

Grafik envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kleve zeigt sich im neuesten «Trusted Wealth Manager» offen für Transparenz und Kundenkommunikation. Das Unternehmen bekräftigte seine Bereitschaft, Teile des Selbstauskunftsfragebogens zu beantworten, als Ergänzung zum laufenden Monitoring der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, was die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden bildet.
Neueste Artikel
  • Editorial

Trauer um Sven Jösting

FUCHSBRIEFE trauern um Sven Jösting. Unser Wasserstoff-Experte und Aktien-Analyst ist unerwartet verstorben.
  • Fuchs plus
  • PPAs boomen

Vervierfachung der Strom-Direktabnahmeverträge

Urban Area © urbans78 / stock.adobe.com
Die Zahl der Strom-Direktabnahmeverträge (PPA) von Betreibern von Wind- und Solarparks hat sich im vorigen Jahr vervierfacht. Der Markt, der lange bei Werten um 1 GW im Jahr dümpelte, kommt damit in Schwung. Für Großunternehmen wird es in wenigen Jahren wohl zum Standard bei der Energiebeschaffung gehören, KMU werden folgen.
  • Fuchs plus
  • Anlagechancen im Inselreich Philippinen

Zinssenkungen werden Peso-Turbo

Hafen von Manila © Joseph Oropel / stock.adobe.com
Die Philippinen sind ein riesiger Markt, in Depots deutsche Anleger aber kaum vertreten. Dabei bieten eine gute Peso-Perspektive und attraktiv bewertete Unternehmen Anleger einige Chancen.
Zum Seitenanfang