Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2664
Parteienfinanzierung soll steigen

Die Armut der Regierungsparteien

Union und SPD wollen eine Aufstockung der Parteienfinanzierung im Hauruck-Verfahren beschließen. Doch dass es ihnen an Geld fehlt, ist nicht ersichtlich. Beiden Parteien mangelt es an etwas anderem. Ein Kommentar von Herausgeber Ralf Vielhaber.

Erst kam die Empörung, danach die Verwunderung, am Ende bleibt Kopfschütteln. Auf 190 Millionen Euro wollen die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD die Obergrenze zur staatlichen Parteienfinanzierung hochschrauben. Ein Plus von 15%. Im Hauruck-Verfahren, angetrieben von der SPD. Wie groß muss die Not da sein, dachte ich und schaute in die Aufstellung zur Festsetzung der staatlichen Mittel.

161,8 Mio. gingen 2017 insgesamt an alle Parteien aus staatlichen Kassen. Ein Jahr zuvor waren es 160,5 Mio. Die SPD bekam 49,2 Mio. Euro für das Jahr 2017. Immerhin 30,4% aller Gelder, die an die 20 anspruchsberechtigten Parteien flossen. Zum Vergleich: 20,5% der Wählerstimmen holte die SPD bei der Bundestagswahl im gleichen Jahr.

Dieser Artikel ist Teil des FUCHS-Briefe Abonnements.

Jetzt FUCHS-Briefe abonnieren und weiterlesen

  • 30 Tage kostenlos
  • Klare Handlungsempfehlungen
  • PDF-Sofortversand
  • voller Archivzugang
Bestseller
1 Monat

Monatlich kündbar
30 Tage kostenlos

mtl.
0,00 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
Bestseller
12 Monate

Jährliche Vorauszahlung
30 Tage kostenlos

mtl.
49,63 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
Bestseller
24 Monate

Jährliche Vorauszahlung
30 Tage kostenlos

mtl.
44,11 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 32 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS Performance-Projekte: Die Gewinner setzen auf Stabilität

Illustriert mit Microsoft Copilot
Die KW 32 zeichnet ein bemerkenswert konsistentes Bild über alle vier FUCHS Performance-Projekte hinweg. Genève Invest, die Fürst Fugger Privatbank und die Liechtensteinische Landesbank setzen die stärksten Akzente der Woche, während das Benchmarkdepot in Projekt 5 seine Führungsrolle verteidigt. Auffällig ist dabei nicht nur die Rendite. Viele Wochengewinner notieren gleichzeitig auf Höchstständen und weisen kaum aktuelle Rückschläge auf. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 32: Gewinner ohne Aktionismus

Liechtensteinische Landesbank führt das Wochenranking an

Illustriert mit Microsoft Copilot
Die Wochenwertung im Performance-Projekt 9 entwickelt eine eigene Dynamik. Die Liechtensteinische Landesbank erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und setzt sich an die Spitze der Wochengewinner. Dahinter folgen DRH Vermögensverwaltung und die Bank für Tirol und Vorarlberg mit ebenfalls beeindruckenden Ergebnissen. Gleichzeitig bleibt das Benchmarkdepot ohne eine einzige dokumentierte Transaktion. Entsteht die beste Performance derzeit durch aktives Handeln oder durch Positionierung?
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Wer liefert Rendite ohne Rückschläge?

Genève Invest führt das Wochenranking an, die Verfolger erhöhen den Druck

Illustriert mit Microsoft Copilot
Genève Invest steht im Mittelpunkt dieser Woche. Mit dem höchsten Vermögenszuwachs des Feldes setzt das Haus ein deutliches Zeichen und untermauert zugleich seine führende Position beim Gesamtvermögen. Dahinter rücken die Zürcher Kantonalbank Österreich, Hauck Aufhäuser Lampe und die Landes-Hypothekenbank Steiermark mit bemerkenswerten Wertsteigerungen nach vorn. Doch die spannendere Frage lautet: Entsteht Erfolg derzeit durch mehr Risiko oder durch konsequente Stabilität im Depotmanagement?
Zum Seitenanfang