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Der Merkel-Widersacher wird zum dritten Mal ausgebootet

Merz, auf Eis gelegt

Vor 20 Jahren unterlag Friedrich Merz Angela Merkel im Kampf um den Fraktionsvorsitz. Vor einem Jahr war Merz gegen AKK im Rennen um den CDU-Parteivorsitz zweiter Sieger. Jetzt arbeiten wichtige Kreise in der Partei daran, dass Merz auch künftig keine maßgebliche Rolle in der CDU spielt.

Friedrich Merz kann in der CDU nichts mehr werden. Jedenfalls nichts ganz Großes. Das kristallisiert sich in den Hintergrundgesprächen, die wir in der Hauptstadt dazu führen, klar heraus.

Der nächste Kanzlerkandidat heißt Annegret Kramp-Karrenbauer oder Armin Laschet. Zwischen den beiden wird das Rennen ausgetragen. Wobei AKK das erste Zugriffsrecht hat – was sie nur durch eigenes Unvermögen verspielen kann.

Mann mit Profil, aber …

Auch wenn Merz im konservativen Resonanzraum der Partei viele Anhänger hat, ihm fehlen die Verbindungen. „Merz ist ein Mann von gestern“, sagen erfahrene "Unionisten". Er ist nicht mehr mit dem inneren Kreis der Partei verwoben. Auch seine Rolle bei Blackrock wird ihm zwar nicht öffentlich vorgehalten, aber sie sei schon ein Hindernis für ein Wahl-Amt, heißt es. Nicht zuletzt wird sein Alter – Merz wird in diesem Jahr 65 – im Vergleich zu den Mitt- bzw. Endfünfzigern AKK und Laschet als Manko gesehen. Was ihm allerdings auch seine parteiinternen Widersacher zugestehen – und davon gibt es reichlich – ist, dass er Profil hat. Daran mangele es der heutigen CDU: an Köpfen, die für Themen, vor allem Themen der Wirtschaft stehen, lautet die parteiinterne Kritik.

Die CDU will aber alles vermeiden, das Merz verletzen oder bloß stellen könnte. Daher sucht auch niemand, der in der Partei etwas zu sagen hat, die öffentliche Diskussion. Die Strippen werden aber hinter den Kulissen still und effizient gezogen.

Fazit: Das Kapitel Merz soll still auf Eis gelegt werden.

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