Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1476
Investitionsförderung

Ostdeutschland wird weiter subventioniert

Die Investitionsförderung in Ostdeutschland wird auch in den kommenden Jahren bestehen bleiben, denn der Osten ist immer noch wirtschaftlich schwach.
In Ostdeutschland wird es auch in Zukunft eine flächendeckende Investitionsförderung geben. Daran wird auch die Reform des Länderfinanzausgleichs ab 2020 nichts ändern. Die GRW-Förderung für alle neuen Bundesländer wird weiterbestehen. Ostdeutschland hat weiter einen erheblichen wirtschaftlichen Rückstand auf den gesamtdeutschen Durchschnitt. Pro Kopf werden nur zwischen 76% und 89% des gesamtdeutschen BIP erwirtschaftet. Die westdeutschen Großregionen liegen über 100%. Das zeigt eine Studie des IWH. Ostdeutschland ist über alle Kreise relativ gleichmäßig schwach. In Westdeutschland gibt es wesentlich größere Unterschiede. Das zeigte die Differenzierung der Großregionen nach Kreisen. Im Osten hat der wirtschaftsstärkste Kreis ein 1,6 mal höheres BIP je Erwerbstätigem als der schwächste. Im Westen ist das BIP pro Einwohner im erfolgreichsten Kreis 2,8 mal höher als im schwächsten. Seit 2014 wächst die Wirtschaft im Osten zwar stärker als im Westen. Das war zuletzt Anfang der Neunziger Jahre bis 1996 so. Grundlegende Wirtschaftsdaten sprechen aber dagegen, dass der Aufholprozess lange anhält. So sind die Sachkapitalinvestitionen nicht höher als im Westen. Die Produktivität ist geringer und schließt nur langsam zur westdeutschen auf. Nicht zuletzt verhindert eine geringere Innovationstätigkeit einen langanhaltenden Aufholprozess. Die Unterschiede werden somit noch lange bestehen bleiben.

Fazit: Um Fördermittel für den Osten müssen Sie sich wenig Sorgen machen. Um die östlichen Bundesländer schon mehr.

Hinweis: Unternehmen sollten bei Investitionen auf die verfügbaren Arbeitskräfte achten, denn diese fehlen im Osten häufig.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • TOPs 2023, Auswahlrunde, Mirabaud & Cie, Banquiers Privés

Ausführliche Beratung bei Mirabaud mit einem Aber…

Wie schlägt sich Mirabaud & Cie im Markttest TOPS 2023? © FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, Verlag Fuchsbriefe
„Mit Mirabaud zusammenzuarbeiten heißt, auf einen soliden und konstanten Partner, Expertenwissen in allen Anlagebereichen, ein operatives Management und administrative Leistungen zählen zu können.“ Wer so auf den Seiten des Wealth Managements von Mirabaud begrüßt wird, hat automatisch hohe Erwartungen an die Leistungsfähigkeit des Schweizer Vermögensverwalters. Was noch bewiesen werden muss…
  • In Fokus: Dänische Aktien

Solide Skandinavier

Hafen in Kopenhagen, Dänemark. © fotoVoyager / Getty Images / iStock
Während sich das konjunkturelle Klima in Europa eintrübt, kann Dänemark noch immer mit guten Aussichten punkten. Dänische Aktien sind daher für Anleger sehr attraktiv. FUCHS-Kapital sieht sich darum näher an der Kopenhagener Börse um.
  • Interview mit Rechtsanwalt Klaus Rotter, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, München

Ombudsleute im Private Banking wenig gefragt

© RA Klaus Rotter
Rechtsanwalt Klaus Rotter sieht nach wie vor keine messbare Tendenz zur Kundenzentrierung in der Bankberatung. Nach wie vor würden für fertige Produkte die passenden Kunden gesucht und nicht umgekehrt, passende Produkte für Kunden entwickelt. "Zumal nach wie vor zweifelhafte Finanzprodukte wie Zertifikate, in großem Stil an Bankkunden empfohlen werden", meint Klaus Rotter zu Elke Pohl im Interview für die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz.
Zum Seitenanfang