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FUCHS-Brokerrating 2023

flatex: Gute Preise, viele Kunden

© Verlag Fuchsbriefe, erstellt mit Canva
Wer nichts macht, macht nichts falsch. Nach diesem Prinzip fährt Flatex seit Jahren im Broker-Markt mit. Das grundsätzliche Angebot des Hauses ist gut, der Service hat keine hohe Priorität, dafür ist das Bildungsprogramm toll. So lange das Haus an dieser Mittelmaß-Konfiguration festhält, kommt es nicht höher hinaus. Für viele Anleger scheint das Gesamtpaket aber zu reichen.

Erstkontakt 

Der im Jahr 2006 gegründete Onlinebroker flatex hat sich zur Aufgabe gemacht, das Online-Brokerage-Geschäft in Deutschland zu vereinfachen. Das Angebot an Börseninformationen und Produkten für wertpapieraffine Kunden war damals zwar sehr vielfältig, aber auch unübersichtlich, kompliziert und teuer. flatex trat mit dem Anspruch an, den Wertpapierhandel übersichtlich, leicht und vor allem günstig(er) zu gestalten. Inzwischen nutzen hierzulande gut 400.000 Kunden die Services des Finanzdienstleisters. Insgesamt wickelt die Gruppe jährlich zwischen 90 und 110 Millionen Transaktionen für rund zwei Millionen Kunden ab. Damit spielt flatex auch international in der Oberliga. 

Auf seiner modern gestalteten Internet-Präsenz empfängt uns der Broker regelmäßig mit attraktiven Angeboten und gibt einen guten Überblick über sein Dienstleistungsangebot. Neben dem klassischen Aktienhandel können wir bei flatex auch in Fonds und ETFs investieren, Sparpläne abschließen oder Derivate traden. Auch für CFDs und Devisen hält flatex ein Angebot parat.

Plattform

Für den Handel mit Differenzkontrakten und Devisen greift der Broker auf die Handelsplattform und das Market Making der Societe Generale zurück. Die Handelsplattform muss nicht installiert werden, sondern ist mit wenigen Klicks direkt über den Web-Browser zugänglich. Das Design der Handelsoberfläche können wir nach unserem Gusto individuell anpassen. Mit der „CFD2GO“-App können wir zudem ortsunabhängig - von unserem Mobilgerät aus - handeln. 

Das Handelsuniversum ist breit gefasst und enthält neben CFDs auf Aktien, Indizes und Rohstoffe auch Zinsprodukte und Devisen. Wer in Kryptowährungen investieren möchte, kann dies nur indirekt über Krypto-ETNs tun – dies sind Zertifikate, die an der Börse gehandelt werden. Preislich zählt flatex zu den günstigen Anbietern im Handel für Differenzkontrakte. Für Aktien-CFDs wird eine Kommission in Höhe von 0,05% der Ordersumme (min. 5,00 Euro) fällig. Handeln wir Indizes, Währungen oder Rohstoffe, sind alle Orderkosten bereits im (Market Maker)-Spread enthalten.

Gutes Ausbildungsangebot

Wer Wissen über Börse und Trading aufbauen oder vertiefen möchte, ist bei flatex an der richtigen Adresse. Aus- und Weiterbildung wird hier groß geschrieben. Neben regelmäßigen Markt-Updates und Talk-Runden verschiedener Börsen-Experten bietet flatex eine Vielzahl an Schulungsvideos und Live-Webinaren an.

Fazit: Flatex landet wieder im Mittelfeld unseres Anbieter-Tests. Das Handelsangebot ist gut, die Preise stimmen, in Sachen Ausbildung ist das Haus top. Etwas mehr gelebte Kundenorientierung wäre aber durchaus angemessen.
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