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Leerfahrten vermeiden - Frachtenbösen nutzen

Transportmarkt entspannt sich – Preise steigen

Das Frachtaufkommen steigt wieder - und damit steigen die Preise. Das erwartete tiefe Sommerloch hat sich nicht aufgetan. FUCHSBRIEFE zeigen auf, wo jetzt besonders die Post abgeht.

Das erwartete Sommerloch am Transportmarkt ist weitgehend ausgeblieben. Im laufenden 3. Quartal zeigen sich Entspannung am europäischen Transportmarkt und positive Tendenzen bei Frachtangeboten. Besonders in Polen geht die Post ab.

Preise steigen wieder

In der Gesamtsicht auf den europäischen Markt sind die Transportpreise seit Juni tendenziell wieder gestiegen. Im Juli lag der durchschnittliche Frachtpreis sogar leicht über dem Vorjahresniveau. Das sagen uns die Experten der Transportfrachtbörse Timocom. Der Grund: das gestiegene Frachtaufkommen.

Seit Juni übertreffen die Frachtangebote der Unternehmen in vielen Fällen im Schnitt die Vergleichsmonate 2019. Weil viele Transporte im Juli und August nachgeholt wurden, fiel das Sommerloch weniger stark aus als von den Experten zunächst erwartet.

In Polen geht die Post ab

Den größte Zuwachs an Frachtangeboten vermeldet Timocom für Polen. Der Juniwert für Angebote mit Zielen in Deutschland hat sich im Vergleich zu 2019 mehr als verdoppelt (+105%); Juli: +103% und August: +127%. Frachten von Polen nach Dänemark legten im Juli und August sogar um mehr als 200% zu (Juli: +214%, August: +205%).

Osteuropa volatil

Die Entwicklung in Osteuropa ist sehr unterschiedlich. Angebote von der Slowakischen Republik nach Deutschland legten im Juli im Vorjahresvergleich um 83% zu, im August sogar um 99%. Hingegen sanken die Offerten von Deutschland nach Serbien und Bosnien-Herzegowina im 3. Quartal um 23% bis 53%. Insgesamt ist aber auch hier ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen.

Großbritannien boomt one way

Bei Frachten von Deutschland nach Großbritannien stieg das Volumen im Juni um 86%, im Juli um 122% und im August um 58%. Grund: Unternehmen in Großbritannien erhöhen ihre Lagerbestände und bevorraten sich vor dem Brexit. Die Frachtangebote aus Großbritannien nach Deutschland gingen im 3. Quartal dagegen bisher um 37% zurück – das dürfte u.a. an der schwächelnden Automobilindustrie liegen.

Südeuropa: Frankreich vorne

Auch in Südeuropa herrscht seit Juni spürbare Entspannung. Timocom verzeichnete im Juli deutliche Zuwächse an Frachtangeboten in Frankreich (+ 34%), Italien (+11%) und Spanien (+12%).

Fazit: Stellen Sie sich auf weitere Preissteigerungen ein.

Empfehlung: Nutzen Sie Frachtenplattformen. Sie werden so flexibler, schneller und vermeiden teure Leerfahrten. Auf Timocom beispielsweise werden täglich bis zu 750.000 internationale Laderaum- und Frachtangebote eingestellt. Nutzer in Europa: 135.000 verladende Unternehmen aus Produktion und Handel sowie Frachtführer und Speditionen.

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