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Rettungsmodell mit begrenzter Halbwertzeit und Nebenwirkungen

Unternehmen stoppen Produktion und verkaufen Gas

Techniker checkt die Zählerstände an Gasleitungen. © turk_stock_photographer / Getty Images / iStock
Die explodierten Gaspreise haben in Unternehmen zu diversen Rettungsmaßnahmen gezwungen. Etliche KMU haben jetzt ein neues "Geschäftsmodell" entwickelt. Sie haben ihre Produktion eingestellt und verkaufen nun das nicht mehr benötigte Gas. Das ist ein individuell sinnvolles Rettungsmodell. Allerdings ist die Halbwertzeit überschaubar und die volkswirtschaftlichen Nebenwirkungen dürften enorm sein.
Findige Unternehmer des produzierenden Gewerbes haben ein neues Geschäftsmodell entdeckt und versilbern sich die hohen Gaspreise. Etliche Unternehmen haben ihr Kerngeschäft, die Produktion, inzwischen heruntergefahren oder ausgesetzt und verkaufen stattdessen ihr für die Produktion eingekauftes Gas. Das hat die Bonner Wirtschafts Akademie (BWA) in Stichproben festgestellt. 

Das neue "Geschäftsmodell" ist simpel. Unternehmen, die noch langfristige Lieferverträge für günstiges Gas haben, setzen dieses Erdgas 
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