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Windkraft-Anlagenbauer optimistisch für 2023

3 Gründe, warum Anleger jetzt die Nordex-Aktie kaufen

Windrad von Nordex. © Nordex
Nordex-Anleger erlebten in den vergangenen zwei Jahren teilweise eine Schrumpfung des Wertes ihrer Anteile um fast 70%. FUCHS-Kapital nennt drei Gründe, warum es nach schwierigen Jahren für die Aktie nun wieder langfristig aufwärts gehen dürfte.

Nordex dürfte als einer der weltweit führenden Anbietern von Windenergieanlagen vom Ausbau der Windenergie in Deutschland besonders profitieren. Die Nordex-Gruppe ist in puncto Windkraft ein Komplettanbieter. Sie ist in der Planung und dem Engineering großer Windkraftanlagen, der Entwicklung, Fertigung und Steuerung dieser Anlagen einschließlich des Netzanschlusses sowie der Fertigung von Rotorblättern für Windkraftanlagen der Mega-Klasse tätig. Daneben ist Nordex auch an der Projektierung von Windparks beteiligt und übernimmt neben der Produktion außerdem die Errichtung und Instandhaltung von Windturbinen. 

Drei Gründe für die Nordex-Aktie

Drei Grüne sprechen für weiter anziehende Notierungen der Nordex-Aktie: 

  • Neben dem „Wind-an-Land-Gesetz“ spielt den Hamburgern auch der sogenannte „Windausbau-Beschleuniger“ in die Hände. Diese Umsetzung neuer EU-Regeln brachte das Bundeskabinett am Montag (30.01.2023) auf den Weg. So soll für Windräder beispielsweise oft die Umweltverträglichkeitsprüfung entfallen – auch der Ausbau von Windkraftanlagen und Stromleitungen wird deutlich unbürokratischer und damit schneller. 
  • Sinkende Kosten für Rohstoffe und Energie dürften dem Konzern zusätzlich in die Hände spielen, so dass sich die Margen im Laufe des Jahres verbessern sollten. Für das kommende Jahr dürfte Nordex wieder in die Gewinnzone zurückkehren. 
  • Neben zahlreichen Aufträgen aus Märkten mit bereits etablierter Präsenz gelang es auch Kunden in Kanada nach mehreren Jahren „Pause“ wieder zu überzeugen. Begehrt sind derzeit vor allem Turbinen aus der 5-MW- sowie der neuen 6-MW-Klasse.

Zahlen zum 4. Quartal 2022 stimmen optimistisch

Der Start ins neue Geschäftsjahr ist den Hamburgern gut gelungen. Zwar musste die Gruppe im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang beim Auftragseingang verzeichnen – statt 678 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,3 GW im vierten Quartal 2021 standen im Schlussquartal 2022 „nur“ noch 386 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,9 GW neu in den Büchern – doch lag der durchschnittliche Verkaufspreis je Megawatt Leistung (ASP) mit EUR 0,89 Mio./MW deutlich über dem des Vorjahresquartals (Q4/21: EUR 0,71 Mio./MW). Dies zeigt, dass es Nordex nun endlich gelingt, höhere Kosten auch an die Kunden weiter zu geben. 

Die Nordex-Aktie hat ihre Bodenbildungsphase bereits Mitte November abgeschlossen. Der Kurs zieht seit Oktober wieder deutlich an. Mittel- und langfristig orientierte Anleger können den aktuellen Rücksetzer zum Aufbau von Positionen nutzen.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 17,50 EUR; Stopp-Loss unter 11,88 EUR
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