Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2396
Förderprognose angehoben

Agnico Eagle Mines Ltd. schürft überdurchschnittlich gut

Agnico hat die Förderprognose angehoben. Copyright: Pexels
Hoher Goldgehalt im geförderten Gestein, eine rekordverdächtige Mine in Quebec und einer der tiefsten Einzellift-Schächte der Welt - jetzt wissen Profis, dass es um Agnico geht. Die Förderaussichten sprechen dafür, dass Agnico mit hohem Gewinn überraschen dürfte.

Agnico Eagle Mines Ltd. sitzt auf besonders gehaltvollen Goldförderstätten. Der durchschnittliche Goldgehalt bei den Förderprojekten des Konzerns liegt mit 2,4 Gramm je Tonne Gestein doppelt so hoch wie der Branchenschnitt von 1,2 Gramm je Tonne. Der Name des bereits im Jahr 1957 gegründeten Unternehmens Agnico ist übrigens ein Akronym aus den Elementsymbolen für Silber (Ag), Nickel (Ni) und Cobalt (Co).

Heute ist das kanadische Unternehmen mit Sitz in Toronto ein reiner Goldproduzent. Aktuell wird in acht  Minen in Kanada, Finnland und Mexiko produziert. In diesen Ländern, sowie in den USA und Schweden befinden sich zudem weitere Goldprojekte in der Explorations- und Entwicklungsphase.

Sehr produktive Minen

Die von Agnico bewirtschaftete LaRonde-Mine in Quebec ist eine der größten Goldlagerstätten in Kanada. Die Mine, die Unternehmensangaben zufolge einen hohen Cashflow generiert, bietet eine der wesentlichen Grundlagen für das globale Wachstum des Gold-Miners. Ziel ist es, einen kostengünstigen, sicheren und verantwortungsvollen Bergbau zu gewährleisten. Dieser wird durch zahlreiche technologische Innovationen ermöglicht. So ist der Penna-Schacht der LaRonde-Mine mit 2.250 Metern einer der tiefsten Einzel-Lift-Schächte in der westlichen Hemisphäre. Mit einer großen Heiz- und Kühlanlage auf der Oberfläche kann die Mine ohne Produktionsstopp im Sommer wie im Winter betrieben werden. Eine spezielle Wasseraufbereitungsanlage sorgt zudem dafür, dass die Toxizität des Abwassers reduziert wird.

Agnico ist einer der zehn größten Goldproduzenten der Welt. Der hohe Durchschnittsgehalt an Gold je Tonne sorgt dafür, dass das Unternehmen das Edelmetall zu vergleichsweise niedrigen Kosten abbauen kann. So lagen die Produktionskosten pro Unze im vierten Quartal 2020 bei 771 US-Dollar. Im vergangenen Jahr hat Agnico rund 1,737 Millionen Unzen Gold produziert und damit einen Nettogewinn in Höhe von 511,6 Mio. US-Dollar oder 2,12 USD je Aktie erwirtschaftet.

Förderung wird hochgefahren

Im laufenden Jahr soll die Produktion des Konzerns um rund 300.000 Unzen steigen. Das vergangene Jahr hatte das Unternehmen trotz aller Herausforderungen mit einem Rekordquartal bei der Goldproduktion abgeschlossen. Auch die Goldreserven lagen so hoch, wie nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens. Angesichts des Produktionsanstiegs geht der Unternehmenschef davon aus, dass die Cashkosten je Unze um sechs Prozent sinken werden und erneut ein hoher freier Cashflow erzielt werden kann.

Mit einem für 2022 geschätzten KGV von knapp 15 ist die Aktie von Agnico Eagle Mines aus fundamentaler Sicht nicht zu teuer. Langfristig orientierte Anleger können sich zudem über eine ordentliche Dividendenrendite von aktuell rund 2,5% freuen. Agnico zählt zu den zuverlässigsten Dividendenzahlern der Branche und schüttet bereits seit 1983 in jedem Jahr eine Bardividende aus.

Empfehlung: kaufen, Kursziel: 82,60 USD, Stop-Loss: unter 42,40 USD (SK NYSE)

Hier FUCHS KAPITALANLAGEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Einblick in den «Trusted Wealth Manager 2024»

Wie Oberbanscheidt & Cie. Transparenz und Kundenvertrauen in Vermögensverwaltung fördert

Grafik envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kleve zeigt sich im neuesten «Trusted Wealth Manager» offen für Transparenz und Kundenkommunikation. Das Unternehmen bekräftigte seine Bereitschaft, Teile des Selbstauskunftsfragebogens zu beantworten, als Ergänzung zum laufenden Monitoring der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, was die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden bildet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Robert Habeck hält Koalition mit der Union für machbar

Schwarz-Grüner Flirt

Blick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages ©Bernd von Jutrczenka/picture alliance
CDU und Grüne beginnen zu flirten. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat erklärt, dass er sich eine Koalition mit der CDU nach der Bundestagswahl vorstellen kann. Auch CDU-Chef Friedrich Merz schlägt versöhnliche Töne gegenüber den Grünen an. Ob es für Schwarz-Grün reicht, entscheidet aber die FDP.
  • Fuchs plus
  • ESG-Daten sind komplex, aufwändig und teuer

Leistungsfähige Software für das ESG-Reporting

Programmiercodes auf einem PC-Bildschirm © IAM-photography / Getty Images / iStock
Nachhaltigkeit zu messen, betrifft immer mehr Unternehmen. Selbst Mittelständler, für die das Thema eigentlich erst später relevant wird, werden von Ihren Kunden schon zur Abgabe von ESG-Berichten gedrängt. Die Messung der Kennzahlen ist aufwändig und teuer. Leistungsfähige Software kann dabei aber helfen.
  • Fuchs plus
  • Liquiditätsmanagement: Cash ist King

Zahlungsmoral sinkt rapide

Euroscheine © sp4764 / stock.adobe.com
Die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen sinkt weiter rapide. Das Phänomen breitet sich allmählich immer weiter aus und durchsetzt immer größere Teile vieler Branchen. Unternehmer sollten ihr Controlling sensibilisieren und es vorbeugend auf eine weitere Verschlechterung einstellen.
Zum Seitenanfang