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Kieselerde aus Wisconsin für die Fracking-Industrie

Aus Sand Geld machen

Bei der Bewirtschaftung von Schieferölgebieten mittels Fracking-Verfahren ist der richtige Sand entscheidend. Hi-Crush Partners LP hat sich auf die Förderung und den Vertrieb von Frac-Sand und speziellen Stützmitteln für die Ölindustrie spezialisiert und profitiert von der steigenden Nachfrage und der Energiepolitik der US-Regierung.

Um Schieferölgebiete mit Fracking-Verfahren erfolgreich bewirtschaften zu können, ist ein Rohstoff besonders wichtig: der richtige Sand. Beim Fracking wird eine mit einem Stützmittel versetzte Flüssigkeit unter hohem Druck in eine mehrere hundert bis maximal 3.000 Meter tiefe Bohrung gepresst, um das unter dem Gestein liegende Öl oder Gas zu fördern.

Der perfekte Sand ist für erfolgreiches Fracking essentiell. Denn dieser hält das Bohrloch offen und sorgt dafür, dass Schieferöl und -gas an die Oberfläche gelangen kann. Um den hohen Anforderungen der Öl- und Gasindustrie zu genügen, muss es sich um möglichst reines Siliziumdioxid (Kieselerde) handeln. Die Körner müssen rund sein, damit der Sand einerseits in den Rohrleitungen gut mitschwimmt und andererseits als Stütze noch genügend Raum lässt, damit Öl und Gas ausströmen können. Außerdem müssen die Körner einen hohen Druck aushalten, um nicht zerrieben zu werden.

Breite Unternehmensinfrastruktur

Der Fracking-Service-Anbieter Hi-Crush Partners LP ist auf den perfekten Fracking-Sand spezialisiert. Das Geschäft von Hi-Crush ist die Förderung und der Vertrieb von Frac-Sand und speziellen Stützmitteln für die Ölindustrie. Das Unternehmen bewirtschaftet mehrere Kiesgruben, hauptsächlich in Wisconsin, wo der qualitativ hochwertigste Quarzsand für Fracking zu finden ist. Per Ende 2016 verfügte Hi-Crush über rund 315 Mio. Tonnen nachgewiesene förderbare Reserven an Frac-Sand. Zudem besitzt das Unternehmen eine breite Bahninfrastruktur mit 11 Terminals und rund 4.200 Triebwagen, die den geförderten Quarzsand an die Endkunden der Öl- und Gasindustrie liefern.

Die steigende Nachfrage aus der Frackingindustrie zieht das Geschäft des Sandspezialisten hoch. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 lag der Umsatz bei Hi-Crush mit 386,2 Mio. US-Dollar rund 90% höher als im Gesamtjahr 2016. Der Nettogewinn kletterte auf 39,3 Mio. USD. Im Gesamtjahr 2016 war noch ein Verlust von rund 85 Mio. USD angefallen.

Im Kursverlauf der Aktie spiegelt sich diese Entwicklung noch nicht wider. Hier zeichnet sich erst langsam eine Bodenbildung ab. Seit dem Tief im August 2017 hat sich der Börsenkurs zwar knapp verdoppelt. Doch vor rund einem Jahr notierte das Papier noch deutlich über der 20 USD-Marke. Der Titel ist mit einem KGV von unter 7 günstig bewertet. Auch die Dividendenrendite ist spitze (vgl. Tabelle). Langfristig orientierte Anleger kaufen erste Stücke.

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Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2017)*: 583,4 Mio.

 

Gewinn je Aktie (2017)*: 0,96

Marktkapitalisierung*:1,23 Mrd.

KGV (2019e): 6,63

Div.-Rendite: 5,92%

* in USD

 

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 22 USD, Stop-Loss: unter 9,80 USD

Kurschance: 62% | Verlustrisiko: 27%

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