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Aktie von Kamera-Spezialist mit Doppel-Vorteil

Bei Basler läuft es so gut wie noch nie

Der Hauptsitz der Basler AG. Copyright: Basler AG
Der Kleinwerte-Index SDAX bekommt einen Neuzugang: die Basler AG. Doch die Aufnahme in den Index ist nicht der einzige Grund, aus dem Anleger derzeit freudig zur Aktie greifen ...

Neuaufsteiger im Kleinwerte-Index SDAX ist die Basler AG. Das 1988 gegründete Unternehmen mit Sitz in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) ist ein führender Anbieter für digitale Industriekameras. Die auf die Anwendungsbedürfnisse der Kunden zugeschnittenen Lösungen und Komponenten zur Qualitätssicherung werden in einer Vielzahl von High-End- bis Entry Level-Produktionsprozessen eingesetzt. 

Überwachungssysteme mit vielfältigen Anwendungen

Das Produktportfolio von Basler umfasst digitale Kameras, welche in computerbasierte Sehsysteme (Vision Technology) eingebaut werden oder im Bereich der Videoüberwachung zu finden sind. Konkrete Anwendungsbeispiele sind unter anderem die Oberflächeninspektion bei der Produktion von Kunststoffbahnen, Flachbildschirmen oder Wafern; die optische Zeichenerkennung bei der Briefsortierung und Beleglesung; die Druckbildkontrolle in der Verpackungsindustrie oder die Reststoffsortierung.

Die Geschäfte mit den Bildverarbeitungs-Komponenten für Computer Vision Anwendungen laufen wie „geschnitten Brot“. Im Auftragseingang, Umsatz und Gewinn verzeichnete Basler in diesem Jahr das stärkste Halbjahr der Unternehmensgeschichte. Verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum stieg der Konzernumsatz um satte 30% auf 115,2 Mio. Euro – der Auftragseingang legte sogar um 65% auf 152,4 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern konnte im Jahresvergleich um 8 Mio. Euro auf 20,8 Mio. Euro (+62,5%) gesteigert werden. Der Elektronik-Konzern entwickelte sich damit im ersten Halbjahr erneut besser, als die Branche. 

Basler erfreut Anleger mit Momentum und Dividende

Für Anleger besonders erfreulich: Basler erwirtschaftet eine solide operative Marge (ca. 18%) und verfolgt eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. Geplant ist, rund 30% des Nettoergebnisses regelmäßig als Dividende auszubezahlen – immer in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung sowie geplanten Investitionen in das Wachstum und die Zukunft des Unternehmens. Für das vergangene Jahr wurden 0,58 Euro je Aktie an die Anteilseigner ausgeschüttet (Vorjahr: 0,26 Euro je Aktie). Die Ausschüttungsquote summierte sich auf 38%. Angesichts der extrem guten Geschäftsentwicklung dürfte im kommenden Jahr noch ein Tick mehr drin sein. 

Der Kurs der Aktie bewegt sich in einem intakten Aufwärtstrend. Aktuell handelt Basler auf Allzeithoch. Aus fundamentaler Sicht ist der Titel mit einem für 2022 geschätzten KGV von knapp 53 und auf sechsfachem Buchwert (KBV: 6,10) sicherlich anspruchsvoll bewertet. Allerdings – „the trend is your friend“ und der jüngste Ausbruch auf ein neues Allzeithoch dürfte den Titel noch eine Weile weiter tragen. Momentum-Anleger greifen hier zu.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 224,65 Euro, StoppLoss unter 128,50 Euro

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