Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2537
Endlich kann man schwarze Zahlen vorweisen

Bei Sonos stehen die Zeichen auf Wachstum

Seit etwa einem Jahr ist der Lautsprecher-Spezialist Sonos nun an der Börse notiert. Seitdem ist einiges geschehen. Der Sprung aus den roten Zahlen heraus ist geglückt. Damit das auch so bleibt, öffnet man sich nun neuen Kundengruppen. Das eröffnet Spielräume für weitere Wachstumsphantasien.

Sonos ist Spezialist für vernetzte Lautsprecher-Systeme. Der Pionier für vernetzte Soundsysteme ist mit einem Marktanteil von 84% bei drahtlosen Audiosystemen unangefochtener Marktführer. Auf der diesjährigen IFA stellt der Soundprofi mit dem Sonos Move erstmals einen Bluetooth-Lautsprecher für den Außenbereich vor.

Das neue Produkt bedeutet eine Strategiewende. Sonos setzte lange ausschließlich auf Lautsprecher, die per WLAN angebunden wurden und beschränkte sich auf Anwendungen innerhalb der Wohnung. Der smarte Sonos Move unterstützt mehr als 100 Streamingdienste, AirPlay 2 und Sprachassistenten (Alexa, Google Assistant). Ist das heimische WLAN außer Reichweite, kann Musik auch via Bluetooth an den Lautsprecher geschickt werden. Mit der Funktion „Trueplay Tuning" wird der Sound automatisch an die Umgebungsbedingungen angepasst. Wurde der Lautsprecher bewegt, werden über die Mikrophone eines Mobilgeräts die neuen Abspielbedingungen ermittelt und die Wiedergabe optimiert.

Geschäftszahlen, die überzeugen können

Das Geschäft von Sonos entwickelt sich dynamisch. Im Jahr 2015 setzte der Konzern 843,5 Mio. US-Dollar um, im vergangenen Jahr knackte das Unternehmen die Marke von 1 Mrd. Dollar-Umsatz. Zwar schreibt Sonos weiterhin rote Zahlen, jedoch konnte der Nettoverlust von minus 68,7 Mio. USD im Jahr 2015 auf zuletzt minus 15,6 Mio. USD (2018) verringert werden.

Auch 2019 setzt sich der Wachstumskurs fort. Zuletzt wuchs der Umsatz im Jahresvergleich um satte 25% auf 260 Mio. US-Dollar. Auf Basis des operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gelang dabei der Sprung in die schwarzen Zahlen.

Der Kursverlauf seit dem IPO im August 2018 gleicht einer Achterbahnfahrt. Zu 15 U-Dollar unter der Erwartung platziert pendelte der Kurs zwischen 9,30 USD und 20 USD. Inzwischen hat der Titel eine Bodenbildung abgeschlossen, der Kurs zieht wieder deutlicher an. Der wachstumsstarke Titel eignet sich für mutige Investoren mit Weitblick. Spätestens im kommenden Jahr dürfte Sonos auch unter dem Strich einen Gewinn vermelden können.

kap190912_1-4

i

Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2018):* 1,14 Mrd.

Gewinn je Aktie (2018)*: negativ

Marktkapitalisierung*: 1,53 Mrd.

KGV (2020e): -

Div.-Rendite: keine

* in USD

Empfehlung: spekulativ kaufen

Kursziel: 23 USD, Stop-Loss unter 9,00 USD

ISIN: US 835 70H 108 6 | Kurs: 14,76 USD

Kurschance: 55% | Verlustrisiko: 37%

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 29 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Risikodisziplin bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, hunderte Anlageentscheidungen und völlig unterschiedliche Strategien. Dennoch zeigt die aktuelle Auswertung der FUCHS-Performance-Projekte ein erstaunlich einheitliches Bild. Nicht die aggressivsten Portfolios stehen vorne, sondern die Manager mit der konsequentesten Risikokontrolle. Während einzelne Häuser spektakuläre Vermögensstände erreichen, überzeugen andere durch außergewöhnliche Stabilität. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 29: Vermögensverwalter im Belastungstest

BTV, Berliner Sparkasse, Deka und LLB vor der Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt auch in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) hohe Maßstäbe. Dennoch gelingt vier Vermögensverwaltern der Sprung über die Referenzmarke. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg das Feld beim Vermögensstand anführt, überzeugen Berliner Sparkasse, Deka Vermögensmanagement und die Liechtensteinische Landesbank mit konstant starken Ergebnissen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer Risiken kontrolliert und warum die Mehrheit der Teilnehmer hinter der Benchmark zurückbleibt.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Sieben schlagen die Benchmark

Genève Invest, Hansen & Heinrich und FV Frankfurter Vermögen vorne

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot gilt in Projekt 8 als Messlatte für aktives Fondsmanagement. Dennoch haben sieben Vermögensverwalter den Referenzwert inzwischen übertroffen. Während Genève Invest den größten Vermögensvorsprung erzielt, überzeugt FRÜH & PARTNER mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Rendite und Risikokontrolle. Viele bekannte Namen bleiben dagegen hinter dem Maßstab zurück. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer echten Mehrwert schafft und wer Anlegern aktuell wenig Mehrertrag bietet.
Zum Seitenanfang