Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2218
Geringe Bewertung, hohes Wachstum

MBB wird von der Börse völlig unterschätzt

Wachstum Diagramm © fotomek / stock.adobe.com
Die Beteiligungsgesellschaft MBB wird von der Börse viel zu gering bewertet. Allein die drei börsengehandelten Beteiligungen machen schon einen Großteil der Börsenbewertung des gesamten Unternehmens aus. Das sieht die Gesellschaft offenbar auch so - und kauft fleißig eigene Aktien zurück.

Die MBB SE hat im ersten Quartal eigene Aktien im Wert von 4,5 Mio. Euro gekauft. Anfang April hat die Gesellschaft über die MBB Capital Management weitere 22.221 Aktien im Volumen von rund 1,77 Mio. Euro erworben. Mit Blick auf die günstige Bewertung ist das ein guter Schachzug. 

Die Industrieholding wird derzeit mit einem deutlichen Abschlag auf den Buchwert (KBV: 0,89) gehandelt. Allein der Wert der börsennotierten Beteiligungen (Aumann, Vorwerck, Delignit) macht mit rund 210 Mio. Euro bereits die Hälfte des aktuellen Börsenwertes von rund 453 Mio. Euro aus. Die MBB SE ist eine familiengeführte mittelständische Unternehmensgruppe, die seit ihrer Gründung im Jahr 1995 durch organisches Wachstum sowie den Kauf von Unternehmen wächst. Kern des Geschäftsmodells ist die langfristige Wertsteigerung der einzelnen Beteiligungen und der Gruppe als Ganzes. 

Geringe Bewertung, hohes Wachstum

Die Beteiligungsholding wächst mit überdurchschnittlichen Umsatzsteigerungen. Während der vergangenen fünf Jahre zog der Konzernumsatz im Durchschnitt um 15,3% p.a. auf zuletzt 896,45 Mio. Euro an. MBB ist auch dynamisch ins Jahr 2023 gestartet. Für das erste Quartal meldete die Beteiligungsholding einen Umsatzanstieg um 16,6% auf 200,8 Mio. Euro. Allerdings ging das bereinigte EBITDA um 7,0% auf 13,8 Mio. Euro (Ebitda-Marge: 6,8%) zurück. Mit Blick auf das Gesamtjahr rechnet MBB mit einem Konzernumsatz zwischen 850 und 900 Mio. Euro. Die bereinigte Ebitda-Marge dürfte zwsichen 9 und 11% liegen. 

Im Kursverlauf der MBB-Aktie zeichnet sich bei Kursen um 75 Euro eine Bodenbildung ab. Der langfristige Aufwärtstrend ist unverändert intakt. Value-Investoren legen sich den Titeln ins Depot.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 110,50 EUR; Stopp-Loss unter 66,60 EUR
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 23: Rendite, Risiko und Handel

BTV setzt sich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 zeigt sich in Kalenderwoche 23 ein klares Kräfteverhältnis: Nur vier Vermögensverwalter schlagen das Benchmarkdepot, während die Mehrheit zurückbleibt. Gleichzeitig öffnet die schwache Entwicklung des Vergleichsmaßstabs ein seltenes Zeitfenster für aktive Strategien. Doch nur wenige nutzen diese Chance konsequent. Anleger erkennen immer deutlicher: Nicht Stabilität allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Marktphasen gezielt Mehrwert zu schaffen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 23: Vermögensmanager im Härtetest

Spitzengruppe um Deutsche Oppenheim und BW-Bank enteilt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während einige Vermögensverwalter den Benchmark deutlich übertreffen, bleibt ein großer Teil des Feldes hinter der Referenz zurück. Das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) liefert stabile Ergebnisse, überzeugt jedoch vor allem durch Kontrolle statt Dynamik. Wer aktuell wirklich Mehrwert liefert, entscheidet sich im Spannungsfeld aus Vermögenswachstum, Risikomanagement und konsequenter Umsetzung der Allokationsstrategie.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 23: Stabile Woche, klare Divergenzen

Berliner Sparkasse setzt Akzent – Volksbank Kraichgau und DRH aktiv, Rest verharrt und schlägt teils dennoch die Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Projekt 7 präsentiert sich in dieser Woche bemerkenswert ruhig – und gerade darin liegt die eigentliche Dynamik. Während mehr als 90 % der Teilnehmer keinerlei Veränderungen vornehmen, nutzt die Berliner Sparkasse gezielt die Zinsbewegung zur Umschichtung. Volksbank Kraichgau und DRH Vermögensverwaltung bleiben punktuell aktiv. Die Vermögen steigen moderat, die Risiken divergieren deutlich. Auffällig ist jedoch: Viele Häuser übertreffen die Benchmark ganz ohne Handelsaktivität. Lesen sie hier.
Zum Seitenanfang