Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1983
Update: RWE AG St. und E.ON SE

Steuerrückerstattung für Energieversorger

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden. Und das zur Freude der Energieversorger. Denn diese können nun mit einer Steuerrückerstattung in Milliardenhöhe rechnen.
Die Versorger-Aktien feiern das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer. Die Karlsruher Richter haben entschieden, dass die von 2011 bis 2016 kassierte Steuer nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und somit nichtig ist. Die Energieversorger dürfen nun mit einer Steuerrückerstattungen in Milliardenhöhe rechnen. Analystenschätzungen gehen von einer Rückzahlung von rund 2,5 Mrd. Euro für E.ON und etwa 1,7 Mrd. Euro für RWE aus. Mit dem Geld könnten die Stromkonzerne Schulden abbauen oder Sonderzahlungen an die leidgeprüften Aktionäre ausschütten. Die Kurse beider Unternehmen kletterten prompt um jeweils mehr als 6%. Ob und in welcher Höhe Steuern zurück erstattet werden, bleibt abzuwarten. Analyst Emmanuel Retif vom Investmenthaus Raymond James weist darauf hin, dass eine komplette Steuerrückzahlung unwahrscheinlich sei. Alternativ müssten die Konzerne eventuell die Lagerung und Entsorgung der Brennelemente zahlen. Insofern öffne das Urteil die Tür für langwierige Verhandlungen mit der Bundesregierung.

Empfehlung: Wer investiert ist, sichert die Gewinne nun ab. Der StoppLoss wird auf 7,40 Euro für E.ON und 16,30 Euro für RWE angehoben.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Neuseeland-Dollar sackt ab

Kiwi-Notenbank unter Druck von zwei Seiten

Eingangstür Reserve Bank of New Zealand. © Copyright 2022 Reserve Bank of New Zealand
Inflation und Wirtschaft nehmen derzeit den Neuseeland-Dollar in die Zange. Denn die neuseeländische Notenbank kann sich nur auf eine Seite konzentrieren. Daraus ergeben sich Handlungsoptionen für Anleger.
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Tschechiens Notenbank auf Hold

Inflation sendet erste Entspannungssignale

Tschechische Krone. (c) cnb.cz
Während die deutsche Inflationsrate weiter steigt, scheint sich in Tschechien langsam die Trendwende einzustellen. Die Notenbank sieht sich daher in der Lage, ihre Zinserhöhungen zu pausieren. Daraus ergeben sich Chancen für Anleger.
  • Fuchs plus
  • Gold oder Bitcoin als Krisenwährung nutzen?

Krisenschutz funktioniert

Bitcoin auf Tastatur. © pinglabel / Getty Images / iStock
Als Absicherungsinstrument enttäuschen Gold und Bitcoin derzeit viele Anleger. Die Kurse des Edelmetalls und der Kryptowährung stehen unter Druck. Eignet sich Bitcoin also doch nicht als GAU-Schutz?
  • Fuchs plus
  • Bank of England will zaubern

Pfund verliert international an Bedeutung

United Kingdom. © 110544884 / NurPhoto / picture alliance
Das Pfund ist derb unter die Räder gekommen. Jetzt versucht die Bank of England - wie die EZB - die Quadratur des Kreises. Sie will die Zinsen anheben und zugleich die Renditen mit Anleihekäufen ausbremsen. Das Manöver kann nicht gelingen...
Zum Seitenanfang