Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1433
Global aktiver nachhaltiger Frischelieferer

Total Produce profitiert vom Bio-Trend

Total Produce ist ein Bio-Lebensmittelunternehmen, das vom Trend zu vegetarischen und veganenen Produkten profitiert. Die Irländer sind global aktiv und an der Börse günstig.

Total Produce profitiert als einer der weitweit größten Produzenten von frischen Lebensmitteln vom Bio-Trend. Das 2006 in Dundalk (Irland) gegründete Unternehmen adressiert zwar nicht speziell an den wachsenden Trend veganer und pflanzlicher Lebensmittel. Es ist aber dennoch ein natürlicher Nutznießer dieser Bewegung. Total Produce operiert in 26 Ländern weltweit und betreibt mehr als 260 Standorte, die landwirtschaftliche Betriebe, Produktionsstätten und Kühlhäuser umfassen. Das Unternehmen ist in Nord- und Südamerika, Europa, Südafrika und Indien präsent und bedient den Einzelhandels-, Großhandels- und Gastronomiesektor.

Der „Frische-Spezialist“ ist in den vergangenen Jahren durch Übernahmen stark gewachsen. Speziell in  Europa und den USA hat sich das Unternehmen vergrößert. Vor drei Jahren kauften die Iren einen 45%-Anteil am US-Lebensmittelproduzenten Dole (Ananas, Bananen). Die Integration von Dole bescherte dem Unternehmen einen kräftigen Umsatzschub und den Zugang zu neuen Märkten.

Grundsätzlich nachhaltiges Unternehmen

Total Produce ist mit dem Vertrieb frischer Lebensmittel in einer nachhaltig wirtschaftenden Branche tätig. Darüber hinaus legt das Unternehmen großen Wert darauf, nachhaltige Geschäftsprozesse zu implementieren und sein tägliches Business von ökologischen, wirtschaftlichen und ethischen & sozialen Praktiken auszurichten. Zu Beginn des neuen Jahres hat Total Produce eine neue Nachhaltigkeits-Webseite lanciert, auf der die mittel- und langfristigen Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens sowie aktuelle Meilensteine auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit angegeben werden. So werden beispielsweise 22 irische Geschäftseinheiten bereits zu 100% mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt.  

Das Geschäft ist stabil. Für die ersten zehn Monate blieb der Umsatz im Groß- und Einzelhandelsgeschäft blieb der Gesamtumsatz konstant und hat damit sogar die geringere Nachfrage bei Food Services (Lebensmitteldienstleistung) ausgeglichen. Das Unternehmen erwartet nun, dass das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie der Gewinn je Aktie etwas über den Zahlen des Gesamtjahrs 2019 liegen. Damals kam Total Produce auf einen Konzernumsatz in Höhe von 6,17 Mrd. Euro und einen Gewinn je Aktie von 14,12 Cents.

Aktie ist fair bewertet und hat noch Luft nach oben

Die Aktie von Total Produce wird derzeit mit einem KGV von rund 9 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,20 gehandelt. Der Kurs der Aktie bewegt sich im langfristigen Bild in einem Aufwärtstrend, bis zum Allzeithoch von 2,53 Euro Ende 2017 ist jedoch noch viel Luft. Langfristig orientierte Anleger kaufen erste Stücke.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 1,97 EUR, Stop-Loss: unter 1,06 EUR

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DIHK lädt zur Diskussion ein

Investitionsschutz für den Ukraine-Aufbau

Ukraine. © Harvepino / Getty Images / iStock
Noch tobt der Ukraine-Krieg, aber bereits jetzt gibt es Überlegungen, wie die Ukraine wieder aufgebaut werden kann. Für Unternehmen eine relevante Frage: Wie lassen sich Risiken abmildern? Um diese Fragen zu klären, lädt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ende Januar zum Gespräch ein.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Strompreise werden 2023 stark steigen

Zweiter Energiepreis-Schock für deutsche Unternehmen

Stromzähler Close-Up © ghazii / stock.adobe.com
Die Strompreise für Unternehmen werden in diesem Jahr stark steigen. Denn es laufen bremsende Sonderfaktoren aus und viele Unternehmen müssen ihre Verträge verlängern. Das wird die Kosten in einigen Branchen erheblich anheben. FUCHSBRIEFE haben sich eine tiefe Analyse der Allianz angesehen und zeigen die Folgen für Unternehmen und den Standort Deutschland auf.
  • Fuchs plus
  • Weniger als die Hälfte der Unternehmen nutzen die Forschungsförderung

Nutzen Sie die attraktive Forschungszulage

Stapel aus Euro-Münzen © weyo / Fotolia
Die Forschungszulage kann seit Anfang 2020 beantragt werden. Damit können forschende Unternehmen einen Teil ihrer Forschungsausgaben als Förderung erhalten.
Zum Seitenanfang