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Vorsichtiger Lichtblick bei Leoni

Und wieder geht es runter. Nach Vorlage der Quartalszahlen musste der Kurs von Leoni erneut Verluste hinnehmen. Doch die Flucht der Anleger aus dem Titel erscheint uns überstürzt. An der fundamentalen Situation hat sich dadurch nichts geändert. Die Unterbewertung nimmt weiter zu.

Leoni hat offenbar vorige Woche sein „Ausverkaufstief" gesehen. Nach Vorlage der Quartalszahlen Mitte voriger Woche brach der Kurs des Kabel- und Bordnetzspezialisten noch einmal deutlich ein. Mit 8,07 Euro fiel die Aktie auf den tiefsten Stand seit neun Jahren. Im zweiten Quartal musste der Autozulieferer einen Verlust in Höhe von 44 Mio. Euro verbuchen. Ein Jahr zuvor wurde noch ein Gewinn in Höhe von 41 Mio. Euro erzielt. Der Umsatz sank wegen der schwachen Lage in der Autoindustrie um 6% auf 1,25 Mrd. Euro.

Wir haben die Aktie vergangenen Donnerstag in unserem Depot aufgestockt. Jetzt gab es sogar eine Kaufempfehlung der HSBC. Auch die Investmentbank sieht nach dem schlechten Quartalsergebnis nun erste Hoffnungsschimmer. „Zumindest das Schlimmste dürfte überstanden sein", schrieb Analyst Henning Cosman.

Empfehlung: Unsere antizyklische Kauforder war bisher goldrichtig. Die Aktie notiert weiterhin deutlich unter Buchwert (KBV: 0,36) und ist ein langfristiger Kauf. Die Shortquote ist mit 13% weiter hoch.

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