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Spiele-Entwickler profitieren von Corona

Zynga bekommt Schwung

Auch die Freizeitaktivitäten leiden unter den Folgen des Corona-Virus. Massenveranstaltungen wie Sport-Events, Konzerte, Fitness-Studios etc. werden in solchen Zeiten eher gemieden. Freizeit-Spaß findet dann in den eigenen vier Wänden oder vor dem heimischen Bildschirm statt. Davon profitieren Spiele-Entwickler wie Zynga.

Diverse Freizeitaktivitäten leiden unter den Folgen des Corona-Virus. Massenveranstaltungen wie Sport-Events, Konzerte, Fitness-Studios etc. werden gemieden. Alternativ findet der Freizeit-Spaß in den eigenen vier Wänden und oft vor dem heimischen Bildschirm statt. Davon profitiert auch Spiele-Entwickler wie Zynga.

Der US-Konzern ist ein (markt)führender Anbieter von Online-Spielen. Täglich verbindet der Browsergame-Entwickler, der durch Spiele wie Farmville, Mafia Wars, World Cafe oder Zynga Poker bekannt ist, Millionen Nutzer aus aller Welt. Bei den Spielen handelt es sich hauptsächlich um Social Media Games, die in der Community gespielt werden und in der Regel kostenfrei zugänglich sind. 

Lukrative In-Game-Käufe

Zynga verdient Geld hauptsächlich durch so genannte inGame-Käufe. Mit echtem Geld werden virtuelle Gegenstände oder Add ons gekauft und freigeschaltet, um Spielewelten schneller aufzubauen oder im Spiel schneller voran zu kommen. Die Games stehen dabei auf einer Reihe globaler Plattformen wie Facebook, MySpace, Yahoo und als Apps auf iPad, iPhone und Andoid-Geräten zur Verfügung. Daneben betreibt das Unternehmen eine eigene Spieleplattform im Internet, abseits von Facebook & Co. Diese umfasst die populärsten Spiele und gibt so auch externen Entwicklern die Möglichkeit, eigene Spiele zu veröffentlichen.

Das Geschäft des Spiele-Entwicklers wächst fulminant. Anfang Februar meldete Zynga den besten Jahresumsatz in der Geschichte des Unternehmens. Gegenüber dem Vorjahr sprang der Konzernumsatz um 46% auf 1,32 Mrd. US-Dollar an. Die Nettobuchungen kletterten im Jahresvergleich um 61% auf 1,56 Mrd. US-Dollar. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft lag mit 263 Mio. US-Dollar (+56%  ggü. Vj.) so hoch wie vor neun Jahren zuletzt. Für das laufende Jahr ist die Geschäftsführung weiter optimistisch und erwartet einen Umsatz in Höhe von 1,6 Mrd. US-Dollar (+21%). Um dieses zu erreichen, will der Konzern seine fünf Top-Games – CSR Racing, Empires & Puzzles, Merge Dragons!, Words with Friends und Zynga Poker – langfristig um neue Franchises ergänzen, unter anderem durch namhafte Lizenzen wie „Game of Thrones“ und „Harry Potter“. 

Aktie klettert kontinuierlich aufwärts

Der Kurs der Zynga-Aktie bewegt sich seit mehr als fünf Jahren in einem intakten Aufwärtstrend. Aus fundamentaler Sicht ist der Titel mit einem für 2021 geschätzten KGV von knapp 22 angesichts der Wachstumszahlen nicht zu teuer. Zynga bleibt Favorit bei Mobile und Browser Games. Das Geschäftsmodell ist wachstumsstark. Langfristig orientierte Anleger kaufen erste Stücke und bauen ihre Position bei möglichen Rücksetzern Richtung 6,30 USD aus.

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