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Whisky

Edler Genuss und Kapitalanlage

Whisky hat Investment-Potenzial und bietet attraktive Perspektiven.
Geldanlagen in Sachwerten sind derzeit en vogue – und davon profitiert auch Whisky. Das edle Getränk entpuppt sich angesichts teilweise sehr hoher Preise klassischer Sachwert-Anlagen aus dem Luxus-Segment als durchaus sammelwürdig – mit Preissteigerungspotenzial. Die Königsklasse edler Whiskys sowohl für Genießer als auch für Investoren ist der schottische Single Malt Whisky. Dieser wird in einer einzigen Destillerie von Anfang bis Ende fertig gestellt. Die wohl bekanntesten Single Malt Whiskys in freundlichen Preislagen sind jüngere Glenfiddich-Jahrgänge. Denn auch bei Whisky gibt es Jahrgangsunterschiede. Kenner können übrigens sogar leichte Differenzen bei Abfüllungen aus unterschiedlichen Fässern bemerken. Die Preise für sehr gute Single Malts (collectibles) steigen seit einigen Jahren rasant an. Highlights sind etwa ein Aisia T` Orten aus der gleichnamigen Destillerie, die vor rund hundert Jahren ihre Pforten geschlossen hat. Für eine Flasche wurden unlängst rd. 984.000 Euro bezahlt. Daneben gibt es eine Reihe Single Malts, von denen die Flasche jeweils mindestens 100.000 Euro kostet. Dazu zählen etwa Dalmore, Bowmore oder Macallan, aber auch Glenfiddich-Whiskys, um nur einige dieser mindestens 70 Jahre alten Marken zu nennen. Doch wo können Anleger solche Whiskys als Geldanlage kaufen? Fest steht, dass dies im Supermarkt um die Ecke nicht geht. Dort wird zwar auch Whisky wie etwa Johnnie Walker und selbst der stets hochgelobte Chivas Regal verkauft. Bei diesen handelt es sich aber um sogenannte Blend Whiskys. Das sind Zusammenschnitte verschiedener Destillerien, die aus Kosten- und Kapazitätsgründen kooperieren und hinter zahlreichen Whiskymarken stehen. Interessierte Anleger, die in exquisite Single Malt Whiskys investieren wollen, sollten sich an einen guten Händler wenden. Dort erhalten sie in der Regel auch qualifizierte Beratung. Der Einstieg in ein passables Whisky-Investment gelingt ab rund 200 bis 1.000 Euro je Flasche. Dafür bekommen Investoren ordentlichen Bruichladdich, Dufftown, Glen Albyn, Glenmorangie oder auch Port Ellen. Interessant ist auch die Suche nach Single Malts aus so genannten lost distilleries. Das sind Whisky-Hersteller, die heute nicht mehr produzieren, die aber noch Restposten an Fässern oder abgefüllte Flaschen verkaufen. Die Anzahl der gefüllten Flaschen ist dabei wichtig. Sie sollte nicht mehr als 10.000 Stück betragen. Wer seine liquiden Schätze verkaufen möchte, wendet sich dafür ebenfalls wieder an spezialisierte Händler. Oft spricht sich unter diesen auch herum, welche Investoren größere Bestände halten – und dann kommen interessierte Whisky-Händler durchaus auch aktiv auf Sammler zu. Als Verkaufsplattformen bieten sich auch immer öfter Präsenz-Auktionen oder Versteigerungen im Internet an.

Fazit: Whisky avanciert zu einem durchaus hochprozentigen Investment. Die künftige Preisentwicklung kann durchaus Steigerungen von 50% binnen fünf Jahren betragen.

Hinweis: Die größeren Händler, aber auch die entsprechenden Auktionshäuser haben detaillierte Internet-Plattformen eingerichtet. Zur allgemeinen Preisverfolgung eignet sich der deutschsprachige „World Whisky Index“, zu finden im Internet unter www.worldwhiskyindex.com.

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