Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
3241
So sehen zukünftig Büros aus

Bald werden die Büros ganz anders aussehen

Bürotürme haben künftig ausgedient. Bildquelle: Pixabay
Coronavirus verändert auch die Büros. Vieles wird schon in sehr kurzer Zeit ganz anders aussehen als es jene, die wegen der Coronavirus - Epidemie in Heimarbeit geschickt wurden, vorstellen, wenn sie wieder ins städtische Büro wollen oder dürfen.

Corona beschert dem Büroimmobilienmarkt einen massiven Umbruch. Eigentümer und Nutzer müssen erhebliche Veränderungen durchführen. Die Zeit der riesigen Bürotürme nähert sich schnell ihrem Ende. Londoner Immobilienmakler gehen davon aus, dass sich längerfristig ein Überangebot von Büroraum von wenigstens 20% ergibt. Davon dürfte ein erheblicher Preisdruck auf den Büromarkt ausgehen – zumindest aber auf die Mammut-Bürobauten. 

Kleinere Flächen

Mit dem Einsetzen der Corona-Krise wechselten beispielsweise in den "Büro-Hauptstädten Englands, London, Manchester, Birmingham und Glasgow bis zu 85% der dafür infrage kommenden Mitarbeiter ins heimische “Büro”. Und die allermeisten wollen dort auch bleiben. Die 30 größten Arbeitgeber im Londoner Finanzdistrikt, der City, gehen davon aus, dass auf Dauer nur zwischen 20 bis maximal 40% ihrer Mitarbeiter wieder in die innerstädtischen Büros zurückkehren werden. Das wird dazu führen, dass die Unternehmen über sehr viel mehr Büroraum verfügen als sie tatsächlich benötigen werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Großbank Barclays formuliert es klar: "7.000 Mitarbeiter in einem Gebäude ist ein Unding aus der Vergangenheit”. Ähnliches ist von anderen großen Banken, Versicherern, Consulting-Unternehmen, Wirtschaftsprüfern und auch Rechtsanwaltskanzleien zu hören. Bei der amerikanischen Bank Goldman Sachs wollen gerade mal 10% der 6.000 Londoner Mitarbeiter in die alten Büros zurück. Price Waterhouse Cooper (PwC) rechnet damit, dass maximal 50% der Mitarbeiter in die City zurückzubringen sein werden.

Veränderte Bürolandschaften

Davon auszugehen ist: Die Büros der Zukunft werden anders aussehen als die heutigen. In London beraten spezialisierte Immobilienberater bereits große gewerbliche Kunden bei der Veränderung ihrer Bürolandschaft. Die Firmen hätten gerne jeweils kleinere Gebäude, die sie mit niemandem teilen müssen. Das erlaubte eigene Sicherheitsdienste, Fahrstühle, die ausreichten, auch wenn virusgefahr-bedingt maximal vier Personen gleichzeitig fahren dürften.

Auch auf dem Gebiet der Hygiene geht es in eine neue Richtung. Angestrebt werden Toilettenanlagen, die nicht mehr auf den Massenbetrieb abgestellt sind. Dazu gehören größere WC-Kabinen mit eigenem Waschbecken und eigenen elektrischen Händetrocknern.

Andere Arbeitsplätze

Der Arbeitsplatz wird sich ebenfalls erheblich ändern. Statt der kaum noch zu überschauenden Reihen von Computerarbeitsplätzen, sollen die einzelnen Plätze voneinander abgeschirmt werden – beispielsweise durch transparente halbhohe Wände. Zur nächtlichen Reinigung der Büros soll dabei auch die Desinfektion der Computer-Tastaturen, der Arbeitsplatten etc. gehören.

Die Gänge in den Gebäuden werden dauerhaft auf Einbahnverkehr umgestellt. Niemand soll direkt einer anderen Person begegnen. An der Gebäudeeingängen soll Einrichtungen zur automatisierten Temperatur-Messung aller Hereinkommenden fest installiert werden.

Keine "Überbelegung"

In jüngerer Zeit hatte sich bei zahlreichen Firmen durchgesetzt, insgesamt weniger Arbeitsplätze als Mitarbeiter zur Verfügung zu haben. Die Intention: Kostensenkungsaspekte. Denn stets bleibt eine gewisse Quote der Plätze durch Urlaub Krankheiten und berufliche Abwesenheit leer. Wer ins Büro kam, nahm sich kurzerhand den nächsten freien Arbeitsplatz und legt los.

Genau dies soll mit Rücksicht auf die Gefahr von Masseninfektionen künftig nicht mehr zulässig sein. Wer im Büro seinen Dienst versieht, der soll seinen festen Arbeitsplatz sicher haben. Genauso wie der Mitarbeiter, der zuhause für das Unternehmen werkelt. Das wird dazu führen, dass in Quadratmetern gerechnet der Büroflächen-Bedarf nicht so stark sinken wird, wie es die große Zahl der Heimarbeiter eigentlich vermuten lassen müsste.

Fazit: Die starke Veränderung der Büros trifft vor allem mittlere und größere (Dienstleistungs-)Unternehmen. Kleinbetriebe sind davon nur in Teilbereichen betroffen.

Meist gelesene Artikel
  • Value Experts sind Trusted Wealth Manager 2024

Keine Verfahren und hohes Weiterempfehlungsverhalten bei VALEXX

© Grafik: envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Value Experts zeigt sich als ein Unternehmen, das sich durch Professionalität und eine hohe Zufriedenheit seiner Kunden auszeichnet. Laut Selbstauskunft wurden weder Verfahren gegen das Unternehmen geführt, noch gab es außergerichtliche Einigungen oder gerichtliche Urteile, die eine negative Tendenz aufweisen könnten. Das ist außergewöhnlich und deckt sich auch mit den Informationen, die die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz aus ihrem laufenden Monitoring des Unternehmens bezieht.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Fuchs plus
  • Flutter Entertainment ist die Glücksspiel-Nummer 1

Flutter strebt Aktiennotiz in den USA an

Steigender Gewinn ©Eisenhans - Fotolia
Der Glücksspielmarkt wächst - und Flutter Entertainment wächst noch schneller. Nun will das Unternehmen seinen Börsensitz in die USA verlegen. Das Kalkül dahinter ist klar und dürfte Aktionäre freuen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Zinssenkung im September bleibt ungewiss

US-Inflationsdaten: Ein Hoffnungsschimmer, mehr nicht

Amerika Börse © TexBr / stock.adobe.com
In den USA könnte im (Früh-)Herbst (September) die erste Zinssenkung anstehen. Darauf deuten die Daten vom aktuellen Rand hin. FUCHS-DEVISEN haben die vorliegenden Inflationszahlen in ihrer Bestandteile zerlegt und dies mit dem Prognosemodell der Fed abgeglichen, das wir hier Anfang April vorgestellt haben.
  • Fuchs plus
  • Durchwachsene Ernte-Prognosen

Weizen-Preis strebt wieder nach oben

Weizen © Elenathewise / fotolia.com
Die Ernte-Prognosen für Weizen treiben den Preis wieder hoch. In den USA fielen sie geringer aus als erwartet. In Russland hat eine überraschende Frost-Periode die Aussaat massiv geschädigt. Wie weit kann der Weizen-Preis noch gehen?
  • Fuchs plus
  • Bitcoin wird vom US-Wahlkampf angeschoben

US-Wahlen werden Krypto-Treiber

Die Flaute auf den Krypto-Märkten nähert sich ihrem Ende. Die Fortsetzung des Bullenlaufs wird bald beginnen. Sie wird angetrieben unter anderem durch die Präsidentschaftswahlen in den USA.
Zum Seitenanfang