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Viel zu sehen auf der TEFAF

Maastricht mausert sich zum Kunst-Mekka

Die TEFAF öffnet am 03. Mai ihre Türen. Kunstfans bekommen dann wieder die Gelegenheit Exponate aus aller Welt und aus verschiedensten Epochen zu betrachten. Das dort vorhandene Kunst-Universum wartet auf Investoren und Liebhaber mit zahlreichen Schätzen. Ein Besuch lohnt sich.

Im niederländischen Maastricht entwickelt sich die TEFAF sukzessive zu einem echten Highlight für Kunstenthusiasten. Galerien aus aller Welt frequentieren die immer größer werdende Ausstellung inzwischen und lassen das ebenso malerische Maastricht zu einem renommierten Platz für den internationalen Kunsthandel erblühen.

Damit ist die Messe eine echte Alternative zur bekannten Art Basel geworden. Ihr Vorteil gegenüber der Art Basel mit ihren vielen globalen Nebenausstellungen in Miami und Hongkong und ihrem teilweise schon Schickimicki-Gehabe ist, dass in Maastricht ein repräsentativer Kunstquerschnitt der vergangenen 7.000 Jahre gezeigt wird.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei

Kunstliebhaber aller Richtungen kommen in Maastricht voll auf ihre Kosten. Es finden sich dort Uralt-Artefakte, Statuen in verschiedenen Materialien, Gemälde, Drucke, Bücher und sonstige Grafiken. Daneben gibt es antike Möbel aus den verschiedenen Jahrhunderten, Schmuck, Silber und historische Münzen.

Die TEFAF in Maastricht eignet sich hervorragend für Interessenten, die in Kunst investieren wollen. Selbst wenn sie noch keine klare Vorstellung ihres zukünftigen Sammelgebietes haben, ist ein Besuch lohnenswert. Die ausstellenden Galerien haben das Format und auch das Interesse daran, einen (auch künftigen) Sammler auch über Jahre als Experten zu begleiten. So hören wir, dass es eine ganze Reihe von Galeristen-Kunden-Beziehungen gibt, die schon seit dreißig Jahren anhalten. Teilweise setzen sich diese Beziehungen sogar nach dem Tode des Sammlers mit den Erben fort.

Die Preisgestaltungen sind durchaus fair. Interessenten haben die Gelegenheit, zwischen einzelnen Galerien vergleichen zu können. Aus diesem Grunde ist die TEFAF bei den aktuellen Kunden (Museen aus aller Welt, Stiftungen, Kunstfonds und Einzelpersonen) so beliebt geworden.

Auch jenseits des Atlantiks anzutreffen

Natürlich veranstaltet auch die TEFAF regelmäßig eine Ausstellung in New York. Sowohl im Frühjahr (dieses Jahr Anfang Mai) als auch im Herbst bieten sich Kunstliebhabern mit Fokus auf amerikanische Werke hier gute Möglichkeiten. Denn in New York werden in erster Linie Bilder und Drucke vor allem von amerikanischen Malern seit etwa 1920 gezeigt. Das erfreut sich großer Beliebtheit und ist neben der Armory Show das zweite große New Yorker Kunstereignis.

Fazit: Die TEFAF ist für Kunstliebhaber eine wertvolle Messe. Ein Besuch dürfte sich in jedem Fall lohnen, selbst wenn nicht sofort etwas gekauft wird.

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