Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
548
Historische Automobile

Dreh zum Käufermarkt voraus

Der Markt für historische Automobile beruhigt sich weiter. Diese Beruhigung zieht sich praktisch durch alle wesentlichen Segmente.
Egal ob Porsche, Ferrari, Mercedes Benz oder Aston Martin – die Preise für historische Automobile sind im Durchschnitt in langsamer Rückwärtsfahrt. So gingen die Preise für klassische Porsche seit Jahresanfang um 5% zurück – auch wenn es gelegentlich einzelne Ausreißer nach oben gibt. Das Ferrari-Segment war zwar etwas stabiler. Seit Jahresanfang hat die Marke mit dem springenden Pferdchen nur 1% verloren. Allerdings waren die Preise zuvor auch ordentlich losgaloppiert. „Nach einem steilen Aufstieg befinden wir uns nun auf einem Hochplateau”, so ein renommierter Anbieter gegenüber FUCHS. Ungebrochen ist die Nachfrage nach jüngeren Ferrari (z.B. 288 GTO, F40 oder Enzo). Allerdings steigen die Preise für diese Wagen kaum noch. Selbst die starke Sonderkonjunktur für Aston Martin läuft aus. Das Modell DB5 war nach seinem Auftritt im James-Bond-Streifen „Spectre” international besonders gefragt gewesen. Diese Nachfrage kühlt allmählich ab, die Preise steigen zumindest nicht mehr. Sie liegen – je nach Zustand des Wagens – stabil zwischen 500.000 und 1 Mio. Euro. Entscheidend dabei ist ein kleines Detail. So macht der Unterschied, ob es sich um einen Links- oder Rechtslenker handelt, einiges aus. Stärker gefragt und höher im Preis notieren die Linkslenker.

Fazit: Der Markt für klassische Automobile scheint momentan in vielen Segmenten in der Breite ausgereizt. Die enormen Preissteigerungen der vergangenen Monate ziehen viele Verkäufer an. Zugleich weichen Käufer vermehrt auf jüngere und noch preiswerte Modelle aus. Im Top-Segment steht daher der Dreh zum Käufermarkt bevor. Einen starken Preiseinbruch erwarten wir aber nicht.

Meist gelesene Artikel
  • Auswertung Vermögensstrategie TOPS 2018

Raiffeisen Privatbank kommt oft ohne Begründungen aus

Mit insgesamt 74,9 Punkten in allen vier Wertungskategorien erreichte die Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG ein Gut und Platz 16 in der Gesamtwertung.
Die Raiffeisen Privatbank in Liechtenstein sendet uns ein präzises Protokoll mit den Inhalten des Gesprächs während unseres Besuchs, danach einen Strategievorschlag mit einem Anlagevorschlag für das neue Portfolio. Dabei bleiben jedoch einige Fragen offen;  in einem Aspekt arbeitet das Haus dann aber wieder vorbildlich. 
  • Aktien

Neue Hochs voraus

Die US-Notenbank wird 2018 ihre Zinsen wohl anheben und die Anleihenkäufe reduzieren. Das wird nicht spurlos an den Aktienmärkten vorbeigehen.
2018 beginnt vielversprechend. Der Dow wird von den Auswirkungen der Steuerreform getrieben, der DAX fährt in seinem Windschatten. Die Rally des Vorjahres wird fortgesetzt. Im Verlauf des Jahres dürfte es jedoch turbulenter zugehen.
  • Ausblick 2018

Es läuft (zu) rund

Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er auf's Eis. Diese Gefahr besteht derzeit wieder. Es läuft rund in der Weltwirtschaft und die Unternehmen haben mächtig Rückenwind bei Zinsen und immer noch auf der Währungsseite. In solchen Zeiten werden die größten Fehler gemacht.
Neueste Artikel
  • Die M&A-Aktivitäten kommen wieder in Schwung

Top-Rahmenbedingungen für Unternehmensübernahmen

Verkäufer von Unternehmen sind in einer komfortablen Ausgangslage. Die US-Steuerreform dürfte zusätzliche Nachfrageimpulse auslösen. Und auch chinesische Unternehmen greifen wieder häufiger zu.
  • ICC veröffentlicht deutsch-englische Musterverträge

Mustervertrag der ICC

Das International Chamber of Commerce hat ein Buch mit international üblichen deutsch-englsich Musterverträgen und praxisnaher Kommentierung herausgebracht.
  • Hauptstadt-Notiz

Warten auf Trump Rede

Das Infrastruktur-Sanierungsprogramm in den USA stockt. Bei Trumps Rede zur Nation am 30. Januar erwartet man neue Informationen.
Zum Seitenanfang